IFG München
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Wie man wirklich glücklicher wird
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Das Glück besteht und entwickelt sich unser Leben lang aus dem dynamischen Zusammenspiel seiner vier Glücks- und Wohlbefindensmodule: Zufriedenheit mit dem Leben im Ganzen + Zufriedenheit mit den persönlich wichtigsten Lebensbereichen + (Anzahl der angenehmen — unangenehmen Gemütszustände) = Glück und Wohlbefinden Gemütszustände sind alles, was wir empfinden und fühlen: All unsere Emotionen, Gefühle, Stimmungen und mühelos automatisch von selbst ablaufenden Gedanken. Entscheidend ist, wie groß die Differenz zwischen beiden ist: Je größer sie ist, desto wohler und glücklicher fühlen wir uns. Je zufriedener jemand ist und je mehr angenehme als unangenehme Emotionen, Gefühle, Stimmungen und mühelos automatisch von selbst ablaufende Gedanken er hat, desto wohler fühlt er sich, und desto glücklicher ist er. Das Glück ist eine mentale, das heißt auf gut Deutsch: eine Gemüts- → Denk- → „Geistes“-Verfassung, in dieser Reihenfolge. Ganz einfach deshalb, weil unsere Gemütszustände immer zuerst da sind, die stärkste Motivationskraft haben und den Rahmen für alles setzen, was danach mühelos automatisch in unserem Gehirn abläuft. |
Glück ≠ Zufriedenheit. Glück = Zufriedenheit +
möglichst viel Sahne obendrauf, auch wenn drei Diplom-Soziologen vom Institut für Soziologie der LMU München, die
Bild-Zeitung, Süddeutsche Zeitung und alle Glücksökonomen
stur stockfalsch das Gegenteil behaupten, Wischiwaschi veröffentlichen und ihre Leser ständig in die
Irre führen (Keuschnigg, Negele, Wolbring, Juni 2010, Bild München vom 8. Juli 2010, SZ vom 10. Juli 2010, Seite 1: „Zum Schluss eine Meldung aus München-Laim. Das ist keines von Münchens Kultvierteln, kein Schwabing, kein Lehel, kein Glockenbachviertel. In Laim ist alles auf eine nette Art mittel, auf mittlere Art nett. Die Sieger wohnen hier nicht; Sieger müssen wohnen, wo die Fußballer wohnen, in Grünwald oder am Starnberger See. In Laim aber, das hat jetzt eine profunde Studie zweifelsfrei ergeben, wohnen die glücklichsten Münchner.“)
Alles von Beginn an komplett falsch und leeres Wischiwaschi, weil siehe hier
oben: Glück ≠ Zufriedenheit.
... mehr.
Die zweite Glücksformel und einzig ernst zu nehmende Gegenmeinung vertrat bis 2010
der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 2002 Daniel Kahneman (Kahneman, 1999,
2000, 2004a, 2004b, 2004c, 2005, 2006a, 2006b, 2006c):
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Summe von (Anzahl x Stärke der jüngst
erlebten angenehmen Gemütszustände) |
Dass es kein objektiv „wahres“ Glück gibt, musste Daniel Kahneman aber sehr schnell einsehen, und deshalb hat er in seinen neuen Studien
keinen Pieps mehr darüber gesagt. Das Glück ist subjektiv und kann nicht
objektiv „wahr“ sein. Seit September 2010 schloss er sich deshalb der bereits
zuerst genannten, in der Fachwelt seit 1999 herrschenden Glücksformel an: „Das Glück ist ein Zwischending, ein hybrides Gemisch aus emotionalem Wohlbefinden
und Zufriedenheit mit dem Leben.“ (Kahneman, 2010a, 2010b, 2011, 2012a, 2012b, Jarden,
2011). Dies ist die weltweit beste Definition des Glücks und Antwort auf die Frage: „Was ist Glück?“ ...
mehr.
Fast alle Leser interessiert aber am meisten die Antwort auf die Frage: „Wie kann ich kostenlos, sofort, immer und
überall aufblühen, mich wohler fühlen, ein glücklicherer Mensch werden, dauerhaft bleiben und ein glücklicheres
Leben haben?“
Die beste Antwort auf diese Frage gibt uns Sonja Lyubomirsky mit ihrer dritten
Glücksformel und unsere leicht verständliche Grafik (Lyubomirsky, 2005 und IFG München, 2005):
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Glück = β0(Gene/Erblichkeit/Temperament/Persönlichkeit) + β1(persönliche Lebensumstände) + β2(absichtliche Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen im täglichen Leben) Die βs (betas) und ihre Wirkstärken werden in unserem Band I noch ganz genau erklärt. |

Copyright © 2005 by Sonja Lyubomirsky und Bernd Hornung, IFG München
Die drei Nährböden, Bauweise und Baumaterialien des Glücks
Für Kenner der Materie wirklich neu sind nur
ihre 40 Prozent „Absichtliche Aktivitäten“. Darunter versteht sie aber nicht
körperliche Aktivitäten wie mehr Sport und Bewegung, sondern absichtliches
Tun, wobei darunter bereits gedankliches Tätigwerden fällt, wie etwa
ein längst vergangenes, vor kurzem oder jüngst erlebtes Ereignis von Grund auf
vollkommen neu einzuschätzen, neu zu bewerten, neu zu beurteilen, sich neu zu orientieren und
demzufolge in Zukunft vollkommen anders zu handeln (Lyubomirsky, 2005,
2013;
Howell, 2011; Denkova, 2012; Ng, 2009, 2013). ... mehr.
Jede der drei Glücksformeln ist „wahr“, hat aber ihre eigenen ihr immanent
innewohnenden und deshalb unvermeidbaren Restfehler, die im Nachhinein — bei der Auswertung der
Rohdaten — nicht mehr zu korrigieren sind (Schimmack, 2008a, 2008b, 2008c,
2010a; Diener, 1999, 2009a, 2009b, 2009c). ...
mehr.
Das Glück entspringt, entsteht und läuft im Kopf ab. Wenn es nicht hier ist, dann ist es nirgendwo.
Innere oder
äußere Signale können tief hinten im Hirnstamm die Eigenproduktion von
Glücksgefühlen „zünden“ (generieren). Hier entstehen und entspringen sie.
Innerhalb der ersten 150 Millisekunden werden sie im Mittelhirn weiter aufgebaut
und halten sich abschließend direkt hinter der linken Augenbraue und im linken
Vorderhirn Sekunden lang auf (D'Ardenne, 2008; Schott,
2008).
Unsere Glücksgefühle kommen — wie alle Emotionen, Gefühle und Stimmungen — durch biogene Biomechanismen
zustande, die zwischen exakt lokalisierbaren Nervenzellgruppen bestimmter Hirnregionen ablaufen. Ihre synaptisch feinst
verbundenen Nervenfasern bilden unser
Motivations-, Wollens-, Such-, „ Go, go, go! Hol's dir! Vorwärts! Hin zu! Ran!“-, Lust-, Belohnungs-, Mögens-,
Genuss- und Glückssystem. Wie es bei glücklichen (oder unglücklichen) Menschen funktioniert
und tickt finden Sie, wenn Sie hier klicken.
Hirnforscher versuchen mit Hilfe der Bild gebenden Hightech-Hirnforschung die
letzten Geheimnisse unseres Glücks und Wohlbefindens zu lüften und behaupten unsere Gefühle
als bloße Nervenaktivitäten in unserem Gehirn dingfest gemacht zu haben.
Diese nüchterne Botschaft kommt ausgerechnet
vom Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin 1962, Mitentdecker der DNS und
Hirnforscher Francis Crick
(* 1916 in Northampton, England, † 2004 in San Diego, USA):
„Unsere Freuden und Sorgen, Erinnerungen und Ziele, Gefühle und freier Wille
sind nichts weiter als das Verhalten von gut zehn Milliarden Nervenzellen und ihrer Signalmoleküle. Kurz gesagt: Wir sind nichts weiter als eine Anhäufung von Milliarden Nervenzellen
und ihrer Aktivitäten.“ (Crick, 1994). Unser bisheriges Bild vom Glück (und Leid) der Menschen
wird umgekrempelt.
Jeder amerikanische Hirnforscher, Neuro-
oder Molekularbiologe wird Ihnen sagen:
„Alles Glück ist neuro- und molekularbiologisches Glück.“
Unser Gehirn ist das unvorstellbar komplexeste System im Universum, dessen
Essenz – in drei Wörtern – Kommunikation über Synapsen ist. Mit mehr als zehn Milliarden
Signale „feuernden“, empfangenden und innerzellulär weiterverarbeitenden Nervenzellen ist das, was im Gehirn abläuft, in der Tat extrem komplex. Als
unsere oberste Kontroll- und Steuerleitzentrale organisiert und steuert es alles was wir empfinden, fühlen, bewerten, beurteilen, glauben, „denken“, wählen, entscheiden und abschließend tun oder lassen werden.
Auf
kaum einem Gebiet dringen amerikanische Neurowissenschaftler derzeit so rasant
in die letzten Geheimnisse des Glücks
und Wohlbefindens ein wie in der Hirnforschung, Neuro- und Molekularbiologie. Das Neueste aus der Hirnforschung des Glücks und Wohlbefindens finden Sie, wenn Sie hier klicken.
Der
Botenstoff-Cocktail des Glücks und Wohlbefindens: Glück ist, wenn die Biochemie
im Gehirn stimmt.
Hirnforscher, Neuro- und Molekularbiologen wissen heute genauer Bescheid über die Entstehung, Entfaltung, das Zustandekommen
und Aufrechterhaltung unserer angenehmen (und unangenehmen) Gefühle als je zuvor. (Leider funktioniert das Leben aber nicht so simpel und einfach, sondern viel komplizierter, als wir vor ein paar Jahren
noch geglaubt haben.)
Wie glücklich oder unglücklich wir sind geht mit vier Botenstoffen, ihren
biologischen Vorstufen, Leben an den Synapsen, Rezeptoren, ihren innerzellulären Protein-Kinasen und dem Abbaustoffwechsel durch ihre Abbau-Enzyme sehr eng Hand
in Hand einher. Protein-Kinasen sind biochemische Signalablaufketten, die innerhalb der Nervenzellen ablaufen.
Die entscheidenden Botenstoffe zum Aufbau und Genießen unseres Glücks und Wohlbefindens sind:
Dopamin,
Noradrenalin,
β- (beta-) Endorphin und seine opioiden µ- (mü-) Rezeptoren und
Serotonin.
Sie tragen biochemisch, neuro- und molekularbiologisch mit Abstand das Meiste zu unserem Glück und Wohlbefinden bei.
Im Einzelnen:
Dopamin und
seine drei biochemischen Dopaminsysteme spielen gemeinsam zusammenwirkend
bei:
jeder Lust, allem Wollen und Suchen, jeder Motivation, Hoffnung, freudigen Belohnungserwartung
oder Vorfreude, Erleichterung, allen angenehmen Gefühlen,
flüchtigen Freuden aller Art oder flüchtigen
Glücksgefühlen,
jeder Wahl und Entscheidung (Das ist die gedankliche Feinabstimmung dessen,
was wir demnächst
tun oder lassen werden.),
allem Lernen durch Bestätigung, Belohnung oder „Glückshappen“,
das ist der jedem bekannte „Aha“-
Effekt, „nach dem uns ein Licht aufgegangen und der Groschen gefallen
ist“,
der Bildung unseres Kurz- und Konsolidierung unseres Langzeitgedächtnisses, das heißt wie und
folglich was wir denken, wie leicht wir etwas lernen, es uns merken und uns daran erinnern können,
allen legalen Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Alkohol, Nikotin, allen Verhaltenssüchten wie die zur Zeit
aktuelle Spielsucht und allen illegalen Drogen und Süchten ... mehr,
den reibungslosen Bewegungsabläufen hin zu allen Belohnungs- oder „Glückshappen“, egal welcher Art
auch immer, wie etwa durch die Anti-Parkinson-Tabletten (Dopamin-Agonisten, auf Deutsch: Dopamin-
Verstärker) Levodopa® für Patienten, die unter der Parkinson-Krankheit leiden und
jeder sexuellen Erregung und jedem krönenden Höhepunkt
und Abschluss durch den Orgasmus
eine ausschlaggebend zentrale Rolle. Kurz und bündig: Dopamin ist gleichbedeutend mit
Stoff gewordener Belohnungserwartung, Wollen, Motivation und Belohnung. ...
mehr.
Noradrenalin erregt und aktiviert uns, macht uns wacher und reaktionsbereiter. Dank ihm sind wir aufmerksamer,
angetriebener, motivierter und bereiter
sofort etwas zu machen. Seine biologische Vorstufe ist Dopamin. Beide
liefern uns gemeinsam zusammenwirkend unsere oft notwendigen Motivationsschübe,
damit wir die ersten Maßnahmen
auch tatsächlich ergreifen, um uns alles x-beliebig Angenehme (und ein
glücklicheres Leben) zu beschaffen,
statt keinen Finger krumm zu machen, keinen Handschlag zu tun und nichts zu unternehmen.
β-Endorphin
und seine opioiden µ-Rezeptoren (µ ist der griechische Buchstabe m, sprich: mü.)
ist nicht nur unser wirksamster Schmerzkiller, der bei Schmerzen zur Schmerzlinderung ausgeschüttet wird, sondern auch de novo
unser Botenstoff für:
alles Mögen, Gefallen und Vergnügen an allem x-beliebig Möglichen zu haben — Im
Gegensatz zum uns motivierenden Dopamin und Wollen (Siehe hier oben.) — wie Schokolade, alles
süßlich Schmeckende, Gute, Wahre, Echte und Schöne zu mögen, länger anzuschauen und zu
genießen,
Genuss und Gefallen an schöner Musik, gut Gesagtem, der Natur, Liebe und Sex zu haben, der
Neigung uns vollendet wohl und behaglich zu fühlen und
in träumerischer Glückseligkeit vollends zu genießen und im Genuss schwelgen
zu können.
β-Endorphin reguliert unsere Genussfähigkeit und den unsere Glücksgefühle vollendenden Genuss (Berridge, 2007a, 2007b; Robbins, 2005; Neri, 2008; Kringelbach, 2009; Litt, 2009, Treadway, 2010).
Serotonin
und sein Serotoninsystem sind die ständig alles durchdringenden
Stimmungsaufheller. Sie lindern gemeinsam zusammenwirkend:
die Angst, Ängstlichkeit und alle fünf klinischen Angststörungen,
Kummer und Sorgen,
zu häufiges, beharrlich zu lang anhaltendes und sich im Laufe der Zeit verschlimmerndes ich-bezogenes
chronisches Wiederkäuen und zwanghaftes Grübeln,
Pessimismus und eine pessimistische Weltanschauung,
„leichte“, mittelmäßig schwere und schwere Depression (... mehr.),
chronisch zornig feindselige Gedanken, Denkart und Denkweise (med.: Typ B
Persönlichkeit),
behandlungsbedürftige Schüchternheit (Sozialphobie) (... mehr.) und
verringern häufige Selbstmordgedanken, wiederholte Selbstmordversuche und Selbstmord. Den
neuesten, wissenschaftlich geprüft und für gut befundenen 4-Fragen-Screening-Test für alle Helfer
von
Selbstmord gefährdeten Menschen finden Sie, wenn Sie hier klicken.
Dadurch macht Serotonin und sein biochemisches Serotoninsystem uns rundum, durch und durch, innen wie außen, ständig:
emotional ausgeglichener und gelassener,
unbefangener und unbekümmerter,
kontakt- und anschlussfähiger,
extravertierter,
umgänglicher und verträglicher,
alles in allem zufriedener mit unserem Leben (De Neve, 2011) und
auch noch
schlanker(!).
Wer ein gut genug funktionierendes Serotoninsystem hat ist mit sich selbst im Reinen, statt insgeheim zu grübeln: „Mit mir stimmt doch was nicht. Ich bin doch nicht ganz normal. Hoffentlich merkt das keiner.“
Ganz im Gegenteil: Bei ihm ist alles klar im Kopf, er hat jede Menge angenehme
und wenig unangenehme Gedanken und Erinnerungen, beurteilt seine eigene Zukunft
optimistischer, handelt moralisch lobenswerter und schläft auch noch besser! ...
mehr.
Oxytocin,
das hilfreiche Neuropeptid für mehr Einfühlungsvermögen, partnerschaftliches Vertrauen, Kooperationsbereitschaft, Sinn für Fairness, Großzügigkeit,
Mutterliebe, Produktion der Muttermilch, Mutter-Kind-Beziehung, Liebe, Partnerbindung
und -treue, Pupillenerweiterung und zusammen mit Dopamin für Sex (Zak, 2004, 2009; Kosfeld, 2005; Kirsch, 2005; Aragona, 2005; Edwards, 2006; Stanton, 2007; Tamma, 2009; Ditzen, 2009; Strathearn, 2009; Shahrokh, 2010;
Leknes, 2012). ... mehr.
Transkriptionsfaktor Δ-FosB.
(Δ ist der griechische Buchstabe D, sprich: Delta, lies: „Teil von“-FosB.) Durch das Spleißen des FosB-Gens
entsteht das wochenlang stabile Gen-Produkt Δ-FosB in den Dynorphin-Zellen des Nucleus
accumbens (Nacc) und häuft sich wegen seines langsamen Abbaus hier an.
Die Anhäufung von Δ-FosB im Nacc schützt uns vor
Hauptlebensproblemen wie Depression, Hilf- und Hoffnungslosigkeit, weil sie zu
unserem Können beiträgt, mental elastisch federnd auf schmerzhafte Erlebnisse jeder
Art stressbelastbarer reagieren, mit ihnen leichter umgehen und fertig werden zu
können, statt uns von ihnen unterkriegen zu lassen und bedrückt zu bleiben.
Hausärzte, Psychotherapeuten und Fachärzte für Psychotherapie (Psychiater)
nennen diese persönliche Eigenschaft und Können emotional resilient sein oder emotionale
Resilienz, die unverzichtbar notwendig für ein glückliches Leben ist. Die
Glücksstudie für Glücksstudie als wirksam bewiesenen 4 strategischen Maßnahmen
und 23 einfachen Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen mit denen jeder glücklicher werden und
dauerhaft bleiben kann, stützen vorbeugend unsere Resilienz
und schützen uns dadurch dauerhaft davor, leicht unglücklich zu werden und zu bleiben (Reich, 2010).
Einfacher gesagt: Schmerzhafte Erlebnisse prallen an resilienten (=
tendenziell glücklichen) Menschen leichter ab, und sie sind seltener
unglücklich, weil sie sich schneller und leichter von ihnen erholen und sie für sich leichter ungeschehen machen können (Fredrickson, 2003, 2004, 2009; Cohn, 2009),
oder leicht verständlich mit einer resilienten Köllschen Lebensweisheit gesagt:
„Et is, wie et is.
Et kütt, wie et kütt.
Et hätt noch immer jott jejange.
Watt fott is, is fott.
Watt wellste mache?
Do lachste dich kapott!“
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Zusätzlich trägt die Anhäufung von Δ-FosB
in unserem Nacc zu unserem stärkeren Wollen und Trachten nach mehr
angenehmen Gefühlen, einschließlich Glücksgefühlen bei (Nestler,
2002, 2006; Berton, 2006, 2007).
Einen Überblick über die Botenstoffe, Biochemie und
den Botenstoff-Cocktail des Glücks und Wohlbefindens finden Sie, wenn Sie
hier klicken.
Je
glücklicher wir sind, desto robuster ist unsere vom Arzt festgestellte Gesundheit. Mehr angenehme Gefühle zu haben
trägt ursächlich zur besseren Gesundheit bei.
Ein glücklicher Mensch zu sein fühlt sich nicht nur das
ganze Leben lang besser an, sondern ist auch eine Ursache für eine
widerstandskräftigere Gesundheit.
Laien, Hausärzte und Kardiologen (Herz-Kreislauf-Spezialisten) vermuten schon seit langem, dass mehr angenehme Gefühle zu haben mit besserer Gesundheit
zusammenhängt. Je stärker wir unsere angenehmen Gefühle ausdrücken, desto seltener erkranken wir an Herzkrankheiten wie Herzinfarkt, Angina pectoris
oder Schlaganfall (Davidson, 2010; bester zusammenfassender Übersichtsartikel über mehr als 160(!) bisherige Forschungsergebnisse: Diener,
2011; siehe auch Steptoe, 2011).
Nehmen Sie sich als Vorbild Voltaire (* 1694, † 1778): „Ich habe
beschlossen, glücklich zu sein, weil es meiner Gesundheit förderlich ist." Die aktuellen Ergebnisse der evidenzbasierten Glückswissenschaft finden Sie, wenn Sie
hier klicken.
Glückliche
Menschen leben länger!
Glückliche Menschen fühlen sich nicht nur ihr Leben lang wohler,
sondern leben auch noch 7½ bis 10 Jahre gesund länger.
Mehr als acht Millionen Deutsche
(oder jeder zehnte) schlurfen herum, nur weil ihnen keiner sagt wie sie sofort, immer und überall in
ihrem täglichen Leben kostenlos mehr
angenehme Gefühle, einschließlich Glücksgefühle haben, ein
glücklicherer Mensch werden und ein längeres glücklicheres Leben haben können.
Glückswissenschaftler vermuten schon seit langem, dass Menschen, die sich
wohl fühlen gesund länger leben und eine deutlich höhere Lebenserwartung haben
als unglückliche. In den vergangenen 20 Jahren erhärtete sich
immer mehr die Erkenntnis, dass ein glücklicher Mensch zu sein mit einer 7½- bis
10-jährigen längeren Lebenszeit Hand in Hand geht.
Alle Langzeitstudien beweisen, dass ein gesundes längeres Leben zu
haben nicht nur mit körperlicher, sondern auch mit mentaler, das heißt auf gut
Deutsch
„seelischer“ oder
„psychischer“ Gesundheit Hand in Hand geht (Chida, 2008; Zusammenfassender Übersichtsartikel,
Diener 2011; Steptoe, 2011). ... mehr.
Die Wirkstärke der mentalen Gesundheit auf die durchschnittliche
Lebenserwartung normal gesunder Menschen ist ungefähr so stark wie die
Raucher oder Nichtraucher zu sein. Jeder kennt die allseits bekannten fünf Faktoren für
ein gesundes längeres Leben:
1. Ausgeglichene Ernährung,
2. normal-, übergewichtiger oder leicht fettleibiger Body Mass Index (BMI),
3. nicht Rauchen,
4. Alkohol nur in Maßen trinken und
5. ausreichende Bewegung.
Achten Sie ab heute aber auch auf seinen neuen sechsten Faktor:
6. Ihr Glücksniveau im Allgemeinen.
Wissenschaftlich wiederholt geprüfte und für gut befundene
Fragebögen und Tests zur Feststellung Ihres eigenen allgemeinen Glücksniveaus und die neuesten
Studienergebnisse für Ihren persönlichen Vergleich finden Sie, wenn Sie hier klicken.
EWIGE LIEBE: Was Ehen und feste Partnerschaften ihr Leben lang zusammenhält,
C.
Was machen die meisten Ehe- oder festen Partner richtig, aber viele falsch? Aufgrund des Durchbruchs in der Beziehungsforschung und den von
ihr empfohlenen Benimm- und Verhaltensregeln in der Ehe oder festen Partnerschaft wissen wir heute am genauesten darüber Bescheid und können mit 94-prozentiger Wahrscheinlichkeit
vorhersagen, welche Ehen oder festen Partnerschaften dauerhaft halten oder endgültig zerrütten werden,
C (Gottman,
1999, 2002, Bao, 2013). ... mehr.
Es gibt kein „Glücksgen“,
auch wenn oberflächlich arbeitende Journalisten dies unwissend behaupten und ihre
gutgläubigen Leser in die Irre führen.
Das
Temperament und seine chronisch guten Stimmungen sich wohl zu fühlen und
glücklich zu sein liegt zu 50 Prozent in mehr als 40 happy
Gen-Varianten, die seit dem Augenblick der Befruchtung ein glücklicheres Leben begünstigen.
50 Prozent unseres Glücks und Wohlbefindens ist unser stets
vorhandenes, weil genetisch veranlagtes Temperament und seine chronisch guten Stimmungen, die sich
im bisherigen Leben weiterentwickelt haben und uns unser Leben lang erhalten
bleiben (Lykken, 1996, 1999; Roysamb, 2002, 2003; Nes, 2006, 2009; Weiss, 2008; Stubbe, 2005; Bartels, 2009).
Fast alle Besucher unserer Website haben schon immer richtig
vermutet, dass wir uns nicht nur in unserem Äußeren, sondern auch in unserem
Inneren —
in unserem ganzen Gemüts- und Gefühlsleben
—
naturgegeben, von Natur aus unterscheiden. Seltsamerweise fällt es
manchen Zeitgenossen aber sehr schwer, unser Glück als etwas ebenfalls zumindest
teilweise Angeborenes akzeptieren zu können. Angeboren sind für sie
Eigenschaften wie sexuelle Lust, Augen- und Haarfarbe, wie wir zum Teil aussehen, Schönheit, Intelligenz oder Dummheit.
Das Glück ist für sie „etwas ganz anderes“, ein Begehren, die Erfüllung eines Wunschtraums, die Krönung,
der Gipfel, das Paradies, das es in der Welt nur zu suchen, zu finden und sich
zu beschaffen gilt, auf keinen Fall aber etwas zumindest teilweise
Angeborenes.
Je mehr happy Gen-Varianten wir von unseren Eltern geerbt haben, desto leichter fällt es uns, von Natur aus, uns wohl zu fühlen und glücklich zu sein. Wer
ein glücklicher oder sehr glücklicher Mensch ist hat im Augenblick der Befruchtung Massel gehabt.
Das Sprichwort: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ ist dagegen vermessen,
nur die halbe Wahrheit (und deshalb grundfalsch.) Wer im Augenblick der
Befruchtung „Saupech“ gehabt hat, der kann so fleißig schmieden wie er will, tut
sich aber sehr viel schwerer glücklicher werden zu können. Zwar bekommt jeder
für seine geleistete Schmiedearbeit seinen Lohn, aber keiner bekommt dafür einen
Garantie-Abholschein für ein glücklicheres Leben.
Das aktuelle Wissen der Zwillings-, Gen-, Genom- und Epigenetikforschung
über die Erblichkeit des Temperaments und seiner chronischen Stimmungen, sowie die
Auswirkungen der mehr als
40 happy
Gen-Varianten auf ein dauerhaft (un-) glückliches Leben finden Sie, wenn Sie hier klicken.
.
„Ich bin Arzt, Professor, Doktorand, Diplomand, Student, Schüler oder sonst am Glück sehr interessiert.
Nennen Sie mir Literaturquellen, die ich bei meiner Arbeit verwenden kann?“
Aber klar doch, selbstverständlich. Die Glückswissenschaft betreibt
Wissenschaft. Wie alle Wissenschaften deckt sie Irrtümer auf und liefert uns ihr
neues Wissen, statt Glücksblabla im Internet, in die Irre führende Artikel
naiver Journalisten von Illustrierten wie
FOCUS
und von Fachwissen komplett ungetrübt hohle Meinungen deutscher Professoren in so verkauften „Experten-Interviews“. Alles nicht der Rede wert, spottet jeder Beschreibung. Fachleute
lachen nur darüber und verschwenden weder ihre Zeit, Grips noch Geld dafür.
Im Gegenteil: Sie arbeiten hart, wissen am klarsten Bescheid über das Glück,
liefern uns ihr neuestes Wissen, erhielten den Nobelpreis 2002, die
Ehrendoktorwürde der Elite-Universität Würzburg 2004 und Freien Universität
Berlin 2010 und viele international hoch angesehene 1. Preise.
Sie
wissen nichts Genaues über das Glück, haben keinen scharfen Über-, Durchblick
und Durchgriff, können nicht sauber die Spreu vom Weizen trennen —,
und labern nur. Durch ihr Gelaber behindern sie aber alle gutgläubigen Laien daran
dauerhaft glücklichere Menschen werden und ein glücklicheres Leben haben zu können.
Mehr als 27 Seiten Originalquellen der
Glückswissenschaft und -forschung finden Sie, wenn Sie
hier klicken.
So glücklich sind die Deutschen wirklich
10 zuverlässige
Ergebnisse aus repräsentativen Umfragen
„Macht mehr Geld zu haben glücklicher?“, und „Kann man Glück kaufen?“
Diese
Frage kann kein Mensch, kein Nobelpreisträger, kein amerikanischer oder
deutscher Universitätsprofessor und ein deutscher Fachhochschul-Professor für Volkswirtschaftslehre und Glücksökonom
schon gar nicht richtig mit mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“ beantworten, obwohl er dies in einem Interview mit einer Boulevard-Zeitung unwissend
(ungebildet) verneint: „Glück kann man nicht kaufen!“ und gutgläubige Leser in die Irre führt. Derselbe behauptete am 1. Januar 2013 in
DIE WELT: „Bei 5000 Euro netto ist die Glücksgrenze erreicht.“ Ja was
jetzt? Wie jeder sehen kann, sind beide Behauptungen in sich total
widersprüchlich und deshalb
falsch. Richtig ist: Erstens war der interviewte Fachhochschul-Professor nie ein Glücksforscher, ist
er kein Glücksforscher und wird auch in Zukunft mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit nie einer sein werden. Zweitens, falls Sie aktuelles Wissen, statt
Glücksblabla interessiert, können Sie einfach hier
klicken.
Die beste Antwort auf die in der Überschrift gestellten Fragen ist: „Das kommt ganz darauf an, was man unter ,Glück' versteht, wie man es definiert und seine vier Glücksmodule im Einzelnen
ganz genau analysiert. Am besten man erforscht alle vier Glücksmodule bei möglichst vielen Menschen weltweit.“ (Diener, 2010a, 2010b).
Andersherum gesagt: „Reichtum und Schönheit braucht man nicht um glücklich zu sein.“, scherzte einmal der ostfriesische Komiker Otto Waalkes, „Es kommt nur
darauf an, dass man gut aussieht und jede Menge Kohle hat!“ Der Witz ist gut. Was Reichtum betrifft hatten Otto Waalkes, die meisten amerikanischen Joe Sixpacks und deutschen
Otto Normalverbraucher schon immer Recht, und alle Glücksökonomen irrten sich und haben uns nur Gogolores
erzählt. Jeder von uns hat schon mal von ihnen oder oberflächlich arbeitenden Journalisten gehört oder gelesen, dass mehr Geld zu haben uns nicht glücklicher
machen würde. Dieser gängige Glücksmythos ist falsch. Richtig ist: Je mehr Geld wir verdienen oder haben, desto größer
sind unsere Chancen, dass wir glücklicher und zufriedener werden.
Ab mehr als 5000 € verfügbares Haushaltseinkommen nimmt unser emotionales Wohlbefinden nicht mehr zu, die Zufriedenheit mit unserem Leben nimmt aber weiterhin stetig ansteigend zu.
Glückliche und zufriedene Arme (in Deutschland Hartz IV-Empfänger
oder allein erziehende Mütter) sind seltene Ausnahmen, die es fast nicht gibt (Kahneman, 2010).
Drei international renommierte Glücksforscher gaben uns 2011 zum ersten Mal
acht Tipps, wie wir uns am klügsten mehr Lebensglück kaufen können. Man muss nur
genauer wissen, für was man sein Geld ausgibt, und wie viel dauerhaftes Glück man dafür tatsächlich bekommt. Die Amerikaner sagen dazu
locker: „Get more Bang for your bucks!“, auf gut Deutsch: „Geben Sie Ihr
Geld klüger für dauerhaft glücklicher machende Erlebnisse aus.“
Von wegen: „Glück kann man nicht kaufen!“ Wer es richtig macht,
kann sehr wohl aus seinen Finanzen mehr Glück und Wohlbefinden machen. „Wie die
Leute ihr Geld ausgeben ist ähnlich wichtig für ihr Glück und Wohlbefinden, wie
die Höhe ihres monatlichen Einkommens.“, schließen die drei Glücksforscher
(Dunn, 2007, 2008, 2010, 2011; Aknin, 2012). ...
mehr.
Nicht
die Teens und Twens, sondern die 65- bis Anfang 70-Jährigen, „die jungen Alten“, sind
die glücklichsten Menschen: Der lebenslange Verlauf unseres Glücks und Wohlbefindens.
Entgegen den üblichen Meinungen sind nicht die
Teenager und Twens glücklicher als „die jungen Alten“,
sondern genau umgekehrt: Die „jungen Alten“ sind,
Glückstudie für
Glücksstudie wiederholt bewiesen, die glücklichsten Menschen!
Im Alter nimmt unser Glück und Wohlbefinden zu (und
nicht ab.) Einfach alt zu werden macht uns mit der Zeit zufriedener und
glücklicher, statt unzufriedener und unglücklicher, wie die meisten Leute
glauben.
In Deutschland vollkommen unbekannt sind die Ergebnisse der
internationalen Glücksforschung, dass:
1. wir uns im Alter wohler fühlen und glücklicher
werden, statt wie von den meisten Leuten befürchtet
unwohler zu fühlen und unglücklicher zu werden,
2. wir uns nicht nur heute wohler fühlen als in unserem bisherigen
Leben, sondern in Zukunft noch wohler
fühlen und glücklicher sein werden, als
wir es heute schon sind, und
3. wir mit dem Alter von Natur aus gelassener werden, uns kaum noch etwas aufregt,
wir immens weniger
unangenehme Gefühle haben, uns weniger
bis gar keine Sorgen mehr machen und einen erholsameren
Schlaf haben (Grandner, 2012).
„Man muss nur hübsch alt werden, dann gibt sich schon alles von selbst." Wie kommt das? ... mehr.
Lach
mal. Die
Kinderzeitschrift „Dein SPIEGEL“ des SPIEGEL-Verlags erscheint monatlich und richtet sich
überwiegend an 8- bis 12-jährige Kinder.
DER SPIEGEL
warb in seinem Heft 29, 2010, Seite 3: „Der Komiker und Arzt Eckart von Hirschhausen, 42, liefert einen bestechenden Beweis für die These, dass Lachen gesund ist: Kinder, sagt er, lachen täglich bis zu 400-mal, Erwachsene etwa 20-mal.“
Dass Kinder bis zu 400-mal täglich lachen ist nachgeplappertes, hohles Geschwätz
— bar jedes „bestechenden“ Beweises — des TV-Komikers Eckart von Hirschhausen.
Dasselbe gilt auch für seine nicht nur nutzlose und
überflüssige, sondern
sogar direkt kontraproduktive und gesundheitsschädliche Glücksempfehlung ein
Glückstagebuch zu führen (aber gut genug für seine gutgläubigen Leser.) Kein einziger international anerkannter und
deshalb ernst zu nehmender
Glücksforscher empfiehlt ein Glückstagebuch zu führen. ... mehr.
Eureka! Dauerhaft glücklicher werden ist selbst machbar
Ein glücklicherer Mensch zu werden ist zu stattlichen 40 Prozent selbst machbar. Das ist eine Menge, um nicht zu sagen: „sensationell viel“
und liegt ganz in Ihrer Hand. Das Volkslied: „Froh zu sein bedarf es wenig, und
wer froh ist, ist ein König.“ hat tatsächlich Recht.
„Wie eine
Fremdsprache lernen, üben und trainieren“
(Stefan Klein, 2002) müssen Sie dazu gar nichts. Sie brauchen nur das auf
Wissenschaft und Forschung beruhende Wissen, Know-how und evidenzbasierte
Glücksprogramm bei der Hand zu haben, zu wissen wie's geht und das Richtige in
Ihrem täglichen Leben wirklich öfter zu tun.
Unglückliche Menschen machen es aber leider viel zu selten oder fast nie, und es kann nichts zu ihrem glücklicheren Leben beitragen. Glückliche Menschen machen es dagegen, von Haus aus, bei jeder sich
bietender Gelegenheit, schon immer, und genau das verschafft ihnen, so en passant
und nebenbei, sofort, immer und überall viel mehr angenehme Gefühle, Belohnungs- und „Glückshappen“ und ein glücklicheres Leben. Wer
im täglichen Leben öfter das Richtige macht und sich daran erinnert, bei dem stellen sie sich, von
Natur aus, so en passant und nebenbei, ganz von selbst ein: „Ich mach' einfach das Richtige, und es stellt
sich ganz von selbst ein.“ ... mehr.
Jeder kann sein Glück und Wohlbefinden mit einer Steigungsrate von 0,66 β (beta) geradlinig von links unten nach rechts oben
dauerhaft steigern. Alles was man dazu braucht, bringt jeder schon mit sich. Probier's,
es funktioniert, und du fühlst dich sofort, immer und überall dauerhaft wohler (Fordyce 1983; Fleeson, 2002; Abbe, 2003;
Gable, 2004; Tkach, 2005; Seligman 2005, 2006; Sheldon, 2006, 2009; Dunn, 2007, 2008; Lyubomirsky,
2005, 2008, 2011, 2013; Aknin, 2011, 2012; Layous,
2011, 2012; Caprariello, 2013; Lambert, 2013; Meta-Analyse von
Bolier, 2013,
Zelinski, 2013).
„Die
Leute wissen zu wenig über das Glück und haben eine Menge falscher Vorstellungen darüber, was sie wie sehr und wie lang glücklicher macht.“, kommentierte
der Harvard-Professor und Glücksforscher Daniel Gilbert 2006 in einem Interview mit CNN einen Teil des aktuellen Stands der Glücksforschung.
Ein glücklicherer Mensch zu werden und glücklicheres Leben zu haben ist
selbst machbar, ohne dass Sie etwas „wie eine Fremdsprache lernen, üben und trainieren“
müssten. Das ist reine Zeit-, Grips- und Geldverschwendung, und die nachgeplapperten „Glücklich sein kann man lernen.“-Empfehlungen sind
nutzlos und überflüssig. Das IFG München geht dabei davon aus, dass diese
Damen und Herren lesen können.
Das Lernen alles Angenehmen (und Unangenehmen) erledigt bei
allen Menschen und Tieren ihre Neuro- und Molekularbiologie, von Natur aus, automatisch ganz von selbst
ablaufend für sie, ohne dass sie etwas „wie eine Fremdsprache lernen, üben und trainieren“
müssten. Meist genügt schon ein einziger erfreulicher Kontakt, und der
„Glückshappen“ ist emotional gelernt und kann wochenlang leichter erinnert
werden. Alle emotional aufgeladenen Erlebnisse werden von Natur aus leichter
gelernt und besser erinnert, als Erlebnisse ohne emotionale Aufladung (Feinstein, 2010, Kuriyama,
2010). Andernfalls wäre die Menschheit gar nicht überlebensfähig gewesen,
sondern schon längst verhungert, verdurstet und ausgestorben. Wie jeder
weiß,
sind wir aber alle noch da und leben quicklebendig ständig mit unseren angenehmen (und
unangenehmen) Erinnerungen. Glücklicher zu werden „lernen, üben und trainieren“
zu wollen ist deshalb überflüssig und nutzlos, aber
sofort, immer und überall dauerhaft selbst machbar (Frémaux, 2010).
„Gedächtnis ist Herzenssache.“, ahnte schon vor mehr als 200 Jahren Johann
Wolfgang von Goethe. ...
mehr.
Mit anderen Worten: Jeder hat ein größeres Glückspotenzial,
als er gemeinhin glaubt. Ein glücklicherer Mensch zu werden geht viel einfacher,
als die meisten Leute glauben. Wenn Sie wissen wollen, was die
Glückswissenschaft wegweisend Neues über das Glück weiß, dann ist unser Buch mit
seinem aktuellen Wissen, Know-how und evidenzbasierten Glücksprogramm genau das richtige für Sie.
Wenn Sie ein glücklicherer Mensch sind, haben Sie nicht nur Ihr
Leben lang ein schöneres Leben, sondern verschönern dadurch auch das Leben Ihrer
Kinder, Freunde, Bekannten, Kollegen und Mitmenschen. Alle werden staunen, dass
Sie ein attraktiverer (auf gut Deutsch: anziehender wirkender) und allseits
beliebterer Mensch geworden sind, den Leuten besser gefallen, sie Sie
sympathischer finden und Sie mehr mögen. Glückliche Menschen wirken, einem
Naturgesetz folgend, immer attraktiver, als unglückliche.
Jeder,
der Sie gut kennt, wird dies Ihnen bestätigen und nichts anderes (Lepper, 1998, Meta-Analyse von Schneider, 2009a, 2009b, 2010). Manche glauben sogar,
dass Sie mehr Glück hätten, es Ihnen auch noch treu bleibe, Sie ein
besserer
Mensch seien, auf einer Art Glücks- und Wohlbefindenswelle durch das Leben
surfen und das, wovon Sie nachts träumen, bei
Tag hätten. Dabei sind Sie „nur“ ein durch und durch, innen wie
außen, rundum glücklicherer Mensch geworden, der mit seinem selbst verdienten Lohn
oder Glück macht, was er will.
Alles, was bisher noch fehlte, ist plötzlich da: Ein enger Freund, mehr
Chancen beim anderen Geschlecht, bessere freundschaftliche, berufliche, familiäre oder Liebesbeziehungen. Eine glücklichere und dauerhaft haltbarere Partnerschaft oder Ehe
kommen dann, Glücksstudie für Glücksstudie wiederholt bewiesen und einem
Naturgesetz folgend, von ganz allein. Ein sich selbst verstärkender Kreislauf,
bei dem das Eine sowohl die Ursache, als auch die Folge des Anderen sein kann: C.
Sie gehen ineinander über und verlaufen sozusagen
endlos wie in einer Endlosschleife.
Alles, was Sie jetzt noch brauchen, ist:
1. die Glücksstudie für Glücksstudie wiederholt als wirksam bewiesenen 4 strategischen Maßnahmen
und 23 einfachen Denk-, Benimm-
und Verhaltensweisen zu wissen,
2. Ihr neues Wissen, Know-how und evidenzbasiertes Glücksprogramm in
Ihrem täglichen Leben, je nach
Ihren persönlichen
Vorlieben abwechselnd, optimal dosiert wirklich öfter anzuwenden und
3. Ihre erfreulichsten Erlebnisse in diesen Alltagssituationen absichtlich aus Ihrem
Gedächtnis abzurufen
und noch einmal in Ihren
Gedanken ablaufen zu lassen.
Ein sich selbst verstärkender Kreislauf, bei dem
das Eine sowohl die Ursache, als auch die Folge des Anderen sein kann: C.
Das Trachten nach Glück macht glücklicher. Man muss nur noch genauer wissen
wie's geht, das Richtige im täglichen Leben optimal dosiert wirklich tun und seine
Erlebnisse in diesen Alltagssituationen absichtlich noch einmal aus dem Gedächtnis
abrufen und ablaufen lassen. Schon Johann Wolfgang von Goethe wusste: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist
nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“ Damit Sie aufblühen, sich dauerhaft wohler fühlen, ein
rundum,
innen wie außen, durch und durch glücklicherer Mensch werden und
dauerhaft bleiben, müssen Sie schlicht und ergreifend:
1. Es zuerst und vor allem ernsthaft wollen und die
ersten Schritte tun.
2. Engagiert und beharrlich das Richtige in Ihrem täglichen Leben optimal dosiert wirklich
öfter
tun.
3. Die erfreulichsten Erlebnisse in diesen
Alltagssituationen noch einmal absichtlich aus Ihrem
Gedächtnis abrufen
und ablaufen lassen: C.
Jeder kann das, und es funktioniert. Wenn Sie wie gewohnt weiterhin nur wünschen glücklicher zu werden und träumen, bringt Sie das keinen Schritt weiter und nützt
Ihnen gar nichts. Sie müssen schon selbst das Richtige, je nach Ihren persönlichen Vorlieben abwechselnd, optimal dosiert wirklich öfter tun.
Wie es konkret im Einzelnen geht, finden Sie, wenn Sie
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