IFG München
Institut für Glücksforschung

 Wissen, Know-how und Glücksprogramm
                       für Ihr glücklicheres Leben

Die Nr. 1 der modernen Glückswissenschaft


Institutsdirektor
Bernd  Hornung
Deutschlands führender
Glückswissenschaftler




Klein Albert Einstein


Glücksforschung und Glückswissenschaft Band I - Wie man wirklich glücklicher wird

Glücksforschung und Glückswissenschaft Band II - Hirnforschung, Neurobiologie, DNS und unsere happy Gene

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Wie zufrieden sind Sie
mit Ihrem Leben?


Hightech-Hirnforschung
und unsere Glücksgefühle

Video Archiv

Liebe, Sex, feste Partnerschaft, Ehe oder enger Freund

Weltkarte des Glücks und
Aufruf an die Bundesregierung

In allen EU- und weltweit durchgeführten Umfragen sind die Deutschen nur
mittelmäßig glücklich und zufrieden


Websites der international führenden Glückswissenschaftler und -forscher

Nachhilfe, Nach
nterricht in BWR, FOS München


Glücksforschung



Wie man wirklich glücklicher wird
und dauerhaft bleibt

Cover Story des TIME Magazine vom 17. Jan. 2005: The Science of Happiness   Herzlich willkommen. Schön, dass Sie da sind. Danke für Ihren Besuch.
   Hier finden Sie das neueste Wissen der Glücksforschung und Glückswissenschaft (The Science of Happiness). Sie ist wie die Biologie, Medizin, Pharmazie und alle anderen Wissenschaften eine auf Fakten und Tatsachenbeweisen beruhende Wissenschaft, kein übliches Glücksblabla voller pseudowissenschaftlicher Behauptungen.
   Sie erforscht und beweist wie sich jeder dauerhaft wohler fühlen, glücklicher werden und ein glücklicheres Leben haben kann
und veröffentlicht prompt ihre Forschungsergebnisse: „Was wirklich zählt, und wie's geht.“
   Wir laden Sie herzlich dazu ein, unsere Website und die 9., aktualisierte, völlig überarbeitete Neuauflage, Januar 2012, unseres Buches kennen zu lernen. Wenn Sie wissen wollen, wie Sie aufblühen, sich dauerhaft wohler fühlen, ein glücklicherer Mensch werden und glücklicheres Leben haben können, dann ist unser Buch genau das richtige für Sie, das gewinnbringendste Buch Ihres Lebens! Viel Spaß und Erfolg!

Mitteilungen an die MedienFalls Sie Journalist sind oder bei Presse, Funk und Fernsehen arbeiten, klicken Sie bitte hier.



„Was gibt's Neues, wirklich praktisch Nützliches, damit ich aufblühen, mich dauerhaft wohler fühlen, ein glücklicherer Mensch werden und glücklicheres Leben haben kann?“
NEUESTE NACHRICHTEN   Heute wissen wir Welten genauer Bescheid über das Glück als je zuvor. Die Qualitätssiegel unserer Arbeit sind ihre jederzeit überprüf- und wiederholbaren Daten, Fakten und Tatsachenbeweise. Wer keine hat, bei dem blühen und gedeihen natürlich die Mutmaßungen und reinen Spekulationen.
   Was die altehrwürdigen Filosofen, ihre gegenwärtigen Epigonen (Nachahmer), Religionsbegründer, Geistes- und Diskussionswissenschaftler wie Germanisten, Theologie- und Ethik-Professoren, Selbsthilfe-Gurus, der Dalai Lama, Schriftsteller, TV-Komiker, Psychiater, Köche oder Journalisten der
Bild-Zeitung, Die Welt, DIE ZEIT, Illustrierten FOCUS, gelben Blätter oder vom Unterschichten-Fernsehen glauben und behaupten, geht Glücksforscher nichts an. Sie würden ihre Zeit, Grips und Geld verschwenden, wenn sie sich auch noch um ihre hohlen Behauptungen kümmern würden.
   Jeder kann glauben und behaupten was er will, aber „Glauben heißt nicht wissen.“, und das kann leicht zu Irrtümern, Trugschlüssen, fehlerhaften Entscheidungen und bitteren Enttäuschungen führen. Wir haben ihre hohlen Glücksverheißungen und leeren Glücksversprechungen, mit denen sie uns das Blaue vom Himmel weismachen wollen, aber selbst keine Ahnung von der Materie haben, wiederholt bewiesen, ihre Irrtümer aufgedeckt und veröffentlicht. ... Ich will mehr wissen.
   Wahrheit braucht Tatsachenbeweise. Aufgrund von weltweit mehr als 10.000 Studien, mit über drei Millionen Menschen, weiß die empirisch forschende Glücksforschung, die das Glück naturnah — das heißt im wirklichen Leben wirklicher Menschen — erforscht, viel Neues und mit Abstand am genauesten Bescheid über das Glück. Sie liefert uns ihr neues Wissen, Know-how und evidenzbasiertes Glücksprogramm, damit jeder aufblühen, sich dauerhaft wohler fühlen, ein glücklicherer Mensch werden und ein glücklicheres Leben haben kann.
   Die Neuesten Nachrichten finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Inhaltsverzeichnis„Ich will alles, was die Wissenschaft über das Glück weiß, wissen.“
   Lassen Sie sich nicht länger an der Nase herumführen. Die Zeit der Glücksblablas ist endgültig vorbei. Vergessen Sie ruhig ein für allemal, was Ihnen die zahlreichen halbseidenen Selbsthilfe- und Psycho-Ratgeberbücher zuhauf und en masse über das Glück weismachen wollen, weil in keinem einzigen geschrieben steht, wie es wirklich geht: Sofort, immer und überall glücklicher werden, dauerhaft bleiben, sich wohler fühlen und ein glücklicheres Leben haben. Das können sie nicht, weil sie kein Fachwissen haben. Wie jeder weiß, setzt solides Fachwissen bezahltes Lehrgeld, jahrzehntelange Arbeit und Berufserfahrung voraus: „De nihilo nihil.“, aus Nichts [wird] nichts, kann nichts werden.
   In unserem Buch: „Glücksforschung und Glückswissenschaft Band I Wie man wirklich glücklicher wird“ finden Sie solide, wissenschaftliche Tatsachenbeweise und klare Antworten auf Fragen wie: Was ist Glück? Wie kommt es zustande? Worauf kommt es dabei am meisten an? Was geht am engsten, eng, mittelmäßig oder nur weitläufig bis gar nicht mit ihm Hand in Hand einher und trägt wie viel Prozent zu ihm bei? Das Glücksprofil der unglücklichen, normal glücklichen und glücklichsten Menschen: Wer sind sie? Was machen sie anders? Was kann ich mir von ihnen abgucken und einfach nachmachen? Mit welchen 4 Maßnahmen und 23 Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen kann ich aufblühen, ein glücklicherer Mensch werden und dauerhaft bleiben? Welche passen am besten zu mir und kann ich am leichtesten nachmachen? Was kann ich konkret im Einzelnen tun, damit ich sofort, immer und überall aufblühen, mich dauerhaft wohler fühlen, ein glücklicherer Mensch werden und ein glücklicheres Leben haben kann? Mehr als dreißig international hoch angesehene Glücksforscher geben Ihnen die praktisch nützlichsten Antworten auf diese Fragen.
   Klare, wissenschaftlich fundierte, hieb- und stichfeste Antworten auf diese und viele ähnliche Fragen, die für normale Laien nicht so leicht zugänglich sind, weil sie verstreut in tausenden Fachartikeln internationaler Fachzeitschriften liegen, und einen schnellen Überblick über den aktuellen Stand der evidenzbasierten Glückswissenschaft finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Was Glück ist: — Die drei weltweit wiederholt bewiesenen Glücksformeln
   Das Buch „Die Glücksformel“ von Stefan Klein ist eine etikettenschwindlerische Mogelpackung, weil zwar „Die Glücksformel“ drauf steht, aber wie jeder, der es gelesen hat, weiß — außer ein paar altbekannten Binsenweisheiten, die jeder eh schon kennt —, gar keine Glücksformel in der Form von x = a + b + c drin ist (Nur zur Erinnerung: So oder ähnlich stellt man sich eine Glücksformel vor.) Als er sein Buch 2002 schrieb kannten die Insider bereits mehr als drei Glücksformeln, von denen er keine einzige mit einem Wort erwähnt, weil er nicht einmal eine kannte. Er kannte keine einzige Glücksformel, verkaufte uns aber sein inzwischen veraltetes Buch — mit seinen teils nutzlos in die Irre führenden, teils schnurstracks gesundheitsschädlichen Glücksempfehlungen — unter dem genial etikettenschwindlerischen Titel: „Die Glücksformel“.
  Der aktuelle Stand der Wissenschaft ist: Es gibt drei wiederholt bewiesene Glücksformeln. Die erste Glücksformel ist die 2008 präzisierte Standard-Definition des Glücks und herrschende Meinung unter den international mehr als dreißig ernstzunehmenden, weil empirisch forschenden Universitätsprofessoren und Glücksforschern, darunter auch zwei deutschen:

Glück = subjektives Wohlbefinden
Das Glück und Wohlbefinden ist subjektiv. Es besteht und entwickelt sich unser Leben lang aus dem dynamisch schwankenden Zusammenspiel seiner vier Glücks- und Wohlbefindensmodule:
   Zufriedenheit mit dem Leben im Ganzen
+ Zufriedenheit mit den persönlich wichtigsten Lebensbereichen
+
(Anzahl der angenehmen — unangenehmen Gemütszustände)
= Glück und subjektives Wohlbefinden

Gemütszustände sind alles, was wir fühlen und empfinden, all unsere Emotionen, Gefühle und Stimmungen. Entscheidend ist, wie groß die Differenz zwischen beiden ist: Je größer sie ist, desto wohler und glücklicher fühlen wir uns.
Je zufriedener jemand ist und je mehr angenehme als unangenehme Emotionen, Gefühle und Stimmungen er hat, desto wohler fühlt er sich, und desto glücklicher ist er.

   Glück ≠ Zufriedenheit. Glück = Zufriedenheit + möglichst viel Sahne obendrauf, auch wenn drei Diplom-Soziologen vom Institut für Soziologie der LMU München, die Bild-Zeitung, Süddeutsche Zeitung und alle Glücksökonomen stur stockfalsch das Gegenteil behaupten, Wischiwaschi veröffentlichen und ihre Leser ständig in die Irre führen (Keuschnigg, Negele, Wolbring, Juni 2010, Bild München vom 8. Juli 2010, SZ vom 10. Juli 2010, Seite 1: „Zum Schluss eine Meldung aus München-Laim. Das ist keines von Münchens Kultvierteln, kein Schwabing, kein Lehel, kein Glockenbachviertel. In Laim ist alles auf eine nette Art mittel, auf mittlere Art nett. Die Sieger wohnen hier nicht; Sieger müssen wohnen, wo die Fußballer wohnen, in Grünwald oder am Starnberger See. In Laim aber, das hat jetzt eine profunde Studie zweifelsfrei ergeben, wohnen die glücklichsten Münchner.“) Alles von Beginn an total falsch und leeres Wischiwaschi, weil siehe hier oben: Glück ≠ Zufriedenheit. ... Ich will mehr darüber wissen.

   Die zweite Glücksformel und einzig ernstzunehmende Gegenmeinung vertrat bis 2010 der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 2002 Daniel Kahneman (Kahneman, 1999, 2000, 2004a, 2004b, 2005, 2006a, 2006b, 2006c):

    Summe von (Anzahl x Stärke der jüngst erlebten angenehmen Gemütszustände)
— Summe von (Anzahl x Stärke der jüngst erlebten unangenehmen Gemütszustände)
 = Jüngst erlebtes, objektiv „wahres“ Glück

   Seit September 2010 schloss sich Daniel Kahneman aber auch der bereits zuerst genannten, unter Insidern seit 2008 herrschenden Glücksformel an: „Das Glück ist ein Zwischending, ein hybrides Gemisch aus emotionalem Wohlbefinden und Zufriedenheit mit dem Leben.“ (Kahneman, 2010a, 2010b, 2011, Jarden, 2011). Dies ist die weltweit beste Definition des Glücks und Antwort auf die Frage: „Was ist Glück?“  ... Ich will mehr darüber wissen.

   Die meisten Leute interessiert aber am meisten: „Wie kann ich sofort, immer und überall ein glücklicherer Mensch werden, aufblühen, mich dauerhaft wohler fühlen und ein glücklicheres Leben haben?“ Die beste Antwort auf diese Frage gibt uns der Shooting Star unter den Glücksforschern Sonja Lyubomirsky mit ihrer dritten Glücksformel und unsere leicht verständliche Grafik (Lyubomirsky, 2005, IFG München, 2005):

Glück = β0(Gene/Erblichkeit/Temperament/Persönlichkeit) + β1(persönliche Lebensumstände)
             + β2(absichtliche Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen im täglichen Leben)

Die βs (betas) und ihre Wirkstärken werden in unserem Band I noch ganz genau erklärt.


Copyright © 2005 by Sonja Lyubomirsky und Bernd Hornung, IFG München
Die drei Nährböden, Bauart und Baumaterialien unseres Glücks

   Für Insider wirklich neu sind nur ihre 40 Prozent „Absichtliche Aktivitäten“. Darunter versteht sie aber nicht körperliche Aktivitäten wie mehr Sport und Bewegung, sondern absichtliches Tun, wobei darunter bereits gedankliches Tätigwerden fällt, wie etwa ein längst vergangenes, vor kurzem oder jüngst erlebtes Ereignis von Grund auf komplett neu zu bewerten, neu zu beurteilen, sich neu zu orientieren und dementsprechend danach neu zu handeln  (Lyubomirsky, 2005, Howell, 2011). ... Ich will mehr darüber wissen.
   Jede der drei Glücksformeln ist „wahr“, hat aber ihre eigenen ihr immanent innewohnenden und deshalb unvermeidbaren Restfehler, die im Nachhinein — bei der Auswertung der Rohdaten — nicht mehr zu korrigieren sind (Schimmack, 2008a, 2008b, 2008c, 2010a; Diener, 1999, 2009a, 2009b, 2009c). ... Ich will mehr darüber wissen.

Hier klicken!Das Glück und Wohlbefinden entspringt, entsteht und läuft im Kopf ab. Wenn es nicht hier ist, dann ist es nirgendwo.
   Innere oder äußere Signale können tief hinten im Hirnstamm die Eigenproduktion von Glücksgefühlen „zünden“ (generieren). Hier entstehen und entspringen sie. Innerhalb der ersten 150 Millisekunden werden sie im Mittelhirn weiter aufgebaut und halten sich abschließend direkt über dem linken Auge und im linken Vorderhirn 3 bis 12 Sekunden lang auf (D'Ardenne, 2008; Schott, 2008).
   Unsere Glücksgefühle kommen — wie alle Emotionen, Gefühle und Stimmungen — durch biogene Biomechanismen zustande, die zwischen exakt lokalisierbaren Nervenzellgruppen bestimmter Hirnregionen ablaufen. Ihre synaptisch feinst verbundenen Nervenfasern bilden unser Motivations-, Wollens-, Such-, „Go, go, go, hol's dir! Vorwärts! Hin zu! Ran!“-, Lust-, Belohnungs-, Mögens-, Genuss- und Glückssystem. Wie es bei glücklichen (oder unglücklichen) Menschen funktioniert und tickt finden Sie, wenn Sie hier klicken.
   Hirnforscher versuchen mit Hilfe der Bild gebenden Hightech-Hirnforschung die letzten Geheimnisse unseres Glücks und Wohlbefindens zu lüften und behaupten unsere Gefühle als bloße Nervenaktivitäten in unserem Gehirn dingfest gemacht zu haben.
   Diese nüchterne Botschaft kommt ausgerechnet vom Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin 1962, Mitentdecker der DNS und Hirnforscher Francis Crick
(* 1916 in Northampton, England, † 2004 in San Diego, USA): „Unsere Freuden und Sorgen, Erinnerungen und Ziele, Gefühle und freier Wille sind nichts weiter als das Verhalten von gut zehn Milliarden Nervenzellen und ihrer Signalmoleküle. Kurz gesagt: Wir sind nichts weiter als eine Anhäufung von Milliarden Nervenzellen und ihrer Aktivitäten.“ (Crick, 1994). Unser bisheriges Bild vom Glück (und Leid) der Menschen wird umgekrempelt.
   Unser Gehirn ist das komplexeste System im Universum, dessen Essenz – in drei Worten – Kommunikation über Synapsen ist. Mit mehr als zehn Milliarden Signale „feuernden“, empfangenden und innerzellulär weiterverarbeitenden Nervenzellen ist das, was im Gehirn abläuft, in der Tat extrem komplex. Als unsere oberste Kontroll- und Steuerleitzentrale organisiert und steuert es alles was wir empfinden, fühlen, bewerten, beurteilen, glauben, „denken“, entscheiden und abschließend tun oder lassen werden.
Unser Gehirn bei seiner Arbeit, von oben betrachtetAuf kaum einem Gebiet dringen amerikanische Neurowissenschaftler derzeit so rasant in die letzten Geheimnisse des Glücks und Wohlbefindens ein wie in der Hirnforschung. Das Neueste aus der Hirnforschung, Neuro- und Molekularbiologie des Glücks und Wohlbefindens finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Die 4 Botenstoffe des Glücks und WohlbefindensDer Botenstoff-Cocktail des Glücks und Wohlbefindens: Glück ist, wenn die Biochemie im Gehirn stimmt. Neurobiologen wissen heute genauer Bescheid über die Entstehung, Entfaltung und das Zustandekommen unserer angenehmen (und unangenehmen) Gefühle als je zuvor. (Leider funktioniert das Leben aber nicht so simpel und einfach, sondern viel komplizierter, als wir noch vor ein paar Jahren geglaubt haben.)
   Wie glücklich oder unglücklich wir sind geht mit vier Botenstoffen, ihren biologischen Vorstufen, Synapsen, Rezeptoren, deren innerzellulären Protein-Kinasen und dem Abbaustoffwechsel durch ihre Abbau-Enzyme sehr eng Hand in Hand zusammen. Protein-Kinasen sind biochemische Signalablaufketten, die innerhalb der Nervenzellen ablaufen.
   Die entscheidenden Botenstoffe zum Aufbau und Genießen unseres Glücks und Wohlbefindens sind:
               Dopamin,
               Noradrenalin,
               die β- (beta-) Endorphine und ihre  µ- (my-) und δ- (delta-) opioiden Rezeptoren und
               Serotonin.
Sie tragen biochemisch mit Abstand das Meiste zu unserem Glück und Wohlbefinden bei.
   Im Einzelnen:
Dopamin und sein biochemisches Dopaminsystem spielen gemeinsam zusammenwirkend bei:
     jeder Lust, allem Wollen und Suchen, jeder Motivation, Hoffnung, freudigen Belohnungserwartung
        und Vorfreude, allen angenehmen Gefühlen, flüchtigen Freuden und Glücksgefühlen,
      jeder Auswahl und Entscheidung (gedankliche Abstimmung, was wir tun oder lassen werden),
     allem Lernen durch Bestätigung, Belohnung oder „Glückshappen“, das ist der jedem bekannte „Aha“-
         Effekt, nachdem uns „ein Licht aufgegangen und der Groschen gefallen ist“,
      der Bildung unseres Kurz- und Konsolidierung unseres Langzeitgedächtnisses, das heißt wie leicht
         wir etwas lernen, es uns merken und uns daran erinnern können und
      allen legalen Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Alkohol, Nikotin und illegalen Drogen und Süchten
eine ausschlaggebend zentrale Rolle. ... Ich will mehr wissen.
Noradrenalin erregt und aktiviert uns, macht uns wacher und reaktionsbereiter. Dank ihm sind wir aufmerksamer, angetriebener, motivierter und bereiter sofort etwas zu machen. Seine biologische Vorstufe ist Dopamin. Beide liefern uns gemeinsam zusammenwirkend unsere oft notwendigen Motivationsschübe, damit wir die ersten Maßnahmen auch tatsächlich ergreifen, um uns alles x-beliebig Angenehme (und ein glücklicheres Leben) zu beschaffen, statt keinen Finger krumm zu machen, keinen Handschlag zu tun und nichts zu unternehmen.
β-Endorphine und ihre µ- und δ-opioiden Rezeptoren  (µ ist der griechische Buchstabe m, sprich: mü, und δ ist der griechische Buchstabe d, sprich: delta.) sind nicht nur unsere wirksamsten Schmerzkiller, die bei Schmerzen zur Schmerzlinderung ausgeschüttet werden, sondern auch de novo die Botenstoffe für alles Mögen, Gefallen und Vergnügen an allem Möglichen zu haben — im Gegensatz zum uns motivierenden Dopamin und Wollen (Siehe hier oben.) — wie Schokolade oder alles süßlich Schmeckende, Gute, Wahre, Echte und Schöne zu mögen und länger anzuschauen, Gefallen an schöner Musik, gut Gesagtem, der Natur, Liebe und Sex zu haben, der Neigung uns wohl und behaglich zu fühlen und zu genießen (Berridge, 2007a, 2007b; Robbins, 2005; Neri, 2008; Kringelbach, 2009; Litt, 2009).
Serotonin und sein Serotoninsystem sind die ständig alles durchdringenden Stimmungsaufheller. Sie lindern gemeinsam zusammenwirkend:
        die Angst, Ängstlichkeit und alle fünf klinischen Angststörungen,
        Kummer und Sorgen,
        ständiges Wiederkäuen und Grübeln,
        eine pessimistische Weltanschauung,
        leichte, mittelschwere und schwere Depression ... Ich will mehr darüber wissen,
        die Depression nach der Geburt eines Kindes (med.: postpartum Depression; Mitchell, 2011),
        zornig feindselige Gedanken, Denkart und Denkmuster,
        behandlungsbedürftige Schüchternheit (Sozialphobie) ... Ich will mehr darüber wissen,
        heimtückische Panikattacken und
        verringern häufige Selbstmordgedanken, wiederholte Selbstmordversuche und Selbstmorde.
Dadurch macht Serotonin und sein biochemisches Serotoninsystem uns rundum, durch und durch, innen wie außen:
          emotional ausgeglichener und gelassener,
          unbefangener und unbekümmerter,
          kontakt- und anschlussfähiger,
          extravertierter,
          umgänglicher und verträglicher,
          alles in allem zufriedener mit unserem Leben (De Neve, 2011),
          schlanker(!) und
          verringert das Krankheitsrisiko an der Alzheimer-Krankheit zu erkranken (Cirrito, 2011).
   Wer ein gut genug funktionierendes Serotoninsystem hat ist mit sich selbst im Reinen, statt insgeheim zu grübeln: „Mit mir stimmt doch was nicht. Ich bin doch nicht ganz normal. Hoffentlich merkt das keiner.“ Ganz im Gegenteil: Bei ihm ist alles klar im Kopf, er hat jede Menge angenehme und wenig unangenehme Gedanken und Erinnerungen, beurteilt seine eigene Zukunft optimistischer, handelt moralisch lobenswerter und schläft auch noch besser. ... Ich will mehr darüber wissen.
Melatonin, das natürliche Schlafmittel. Die Zirbeldrüse gesunder Erwachsener produziert pro Nacht 10 bis 80 µg Melatonin. Es aktiviert seine MT1- und MT2-Rezeptoren und entfaltet so seine erholsame Wirkung einer besseren Schlafqualität (Wade, 2010), und wer gut geschlafen hat erlebt tagsüber einen erfreulicheren Tag (Kahneman, 2004). Die biologische Vorstufe des Melatonins ist Serotonin.
Oxytocin, das hilfreiche Neuropeptid für mehr Einfühlungsvermögen, partnerschaftliches Vertrauen, Kooperationsbereitschaft, Sinn für Fairness, Großzügigkeit, Mutterliebe, Produktion der Muttermilch, Mutter-Kind-Beziehung, Liebe, Partnerbindung und -treue und zusammen mit Dopamin für Sex (Zak, 2004, 2009; Kosfeld, 2005; Kirsch, 2005; Aragona, 2005; Edwards, 2006; Stanton, 2007; Tamma, 2009; Ditzen, 2009; Strathearn, 2009; Shahrokh, 2010). ... Ich will mehr darüber wissen.
Transkriptionsfaktor Δ-FosB. (Δ ist der griechische Buchstabe D, sprich: Delta, lies: „Teil von“-FosB.) Durch das Spleißen des FosB-Gens entsteht das wochenlang stabile Gen-Produkt Δ-FosB in den Dynorphin-Zellen des Nucleus accumbens (Nacc) und häuft sich wegen seines langsamen Abbaus hier an.
   Die Anhäufung von Δ-FosB im Nacc schützt uns vor Hauptlebensproblemen wie Depression, Hilf- und Hoffnungslosigkeit, weil sie zu unserem Können beiträgt, mental elastisch federnd auf schmerzhafte Erlebnisse jeder Art stressbelastbarer reagieren, mit ihnen leichter umgehen und fertig werden zu können, statt uns von ihnen unterkriegen zu lassen und bedrückt zu bleiben.
   Hausärzte, Psychotherapeuten und Fachärzte für Psychotherapie (Psychiater) nennen diese persönliche Eigenschaft und Können emotional resilient sein oder emotionale Resilienz, die unverzichtbar notwendig für ein glückliches Leben ist. Die Glücksstudie für Glücksstudie als wirksam bewiesenen 4 Maßnahmen und 23 Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen, mit denen jeder glücklicher werden und dauerhaft bleiben kann, stützen vorbeugend unsere Resilienz und schützen uns dadurch dauerhaft davor, leicht unglücklich zu werden und zu bleiben (Reich, 2010).
   Einfacher gesagt: Schmerzhafte Erlebnisse prallen an resilienten (= tendenziell glücklichen) Menschen leichter ab, und sie sind seltener unglücklich, weil sie sich leichter und schneller von ihnen erholen und sie für sich leichter ungeschehen machen können (Fredrickson, 2003, 2004, 2009; Cohn, 2009).
   Zusätzlich trägt die Anhäufung von Δ-FosB in unserem Nacc zu unserem stärkeren Wollen und Trachten nach mehr Glücksgefühlen bei (Nestler, 2002, 2006; Berton, 2006, 2007).
   Einen Überblick über die Botenstoffe, Biochemie und den Botenstoff-Cocktail des Glücks und Wohlbefindens finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Je glücklicher wir sind, desto robuster ist unsere vom Arzt festgestellte Gesundheit. Mehr angenehme Gefühle zu haben trägt ursächlich zur besseren Gesundheit bei.
    Ein glücklicher Mensch zu sein fühlt sich nicht nur das ganze Leben lang sehr gut an, sondern ist auch eine Ursache für eine widerstandsfähigere Gesundheit.
    Laien, Hausärzte und Kardiologen (Herz-Kreislauf-Spezialisten) vermuten schon seit langem, dass mehr angenehme Gefühle zu haben mit besserer Gesundheit zusammenhängt. Je stärker wir unsere angenehmen Gefühle ausdrücken, desto seltener erkranken wir an Herzkrankheiten wie Herzinfarkt, Angina pectoris oder Schlaganfall.
   Seine angenehmen Gefühle stärker auszudrücken verringert das Risiko an einer Herzkrankheit zu erkranken um 22 Prozent pro 1 Punkt stärker ausgedrückten angenehmen Gefühlen, gemessen mit einer 5-Punkte-Skala, die von 1 („nicht vorhanden“) bis 5 Punkte („stark vorhanden“) reicht (Davidson, 2010; bester zusammenfassender Übersichtsartikel über mehr als 160(!) bisherige Forschungsergebnisse: Diener, 2011; Steptoe, 2011).
   Wie Sie sofort, immer und überall in Ihrem täglichen Leben mehr angenehme Gefühle, einschließlich Glücksgefühle haben, aufblühen, ein glücklicherer Mensch werden und längeres glücklicheres Leben haben können, finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Glückliche Menschen leben 7½ bis 10 Jahre gesund länger.
   Wer ein glücklicher Mensch ist fühlt sich nicht nur sein Leben lang wohler, sondern lebt auch noch 7½ bis 10 Jahre gesund länger, als ein unglücklicher.
   Glückswissenschaftler vermuten schon seit langem, dass Menschen, die sich wohl fühlen länger gesund leben. In den vergangenen 20 Jahren erhärtete sich immer mehr die Erkenntnis, dass ein glücklicher Mensch zu sein mit einer 7½- bis 10-jährigen, gesunden längeren Lebenszeit Hand in Hand geht.
   Alle Langzeitstudien beweisen, dass ein längeres gesundes Leben zu haben nicht nur mit körperlicher, sondern auch mit mentaler, das heißt umgangssprachlich „seelischer“ oder „psychischer“ Gesundheit Hand in Hand geht (Zusammenfassender Übersichtsartikel, Diener 2011; Steptoe, 2011). ... Ich will mehr darüber wissen.
   Die Wirkstärke der mentalen Gesundheit auf die durchschnittliche Lebenserwartung normal gesunder Menschen ist ungefähr so stark wie die Raucher oder Nichtraucher zu sein. Jeder kennt die allseits bekannten fünf Faktoren für ein gesundes längeres Leben: Normaler Body Mass Index, gesunde Ernährung, nicht Rauchen, Alkohol in Maßen trinken und ausreichende Bewegung. Achten Sie ab heute auch auf seinen neuen sechsten Faktor: Ihr persönliches Glücksniveau im Allgemeinen.
   Die zuverlässigsten und weltweit meist verwendeten Fragebögen zur vorbeugenden Feststellung Ihres eigenen Glücksniveaus, sowie die neuesten Studienergebnisse zu Ihrem Vergleich mit anderen Leuten finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Es gibt kein „Glücksgen“, auch wenn oberflächlich arbeitende Journalisten dies unwissend (ungebildet) behaupten und ihre gutgläubigen Leser in die Irre führen.
Nature Cover Story, Februar 2011   Das Temperament und seine chronisch guten Stimmungen sich wohl zu fühlen und glücklich zu sein liegt zu 50 Prozent in mehr als 40 happy Gen-Varianten, die seit dem Augenblick der Befruchtung ein glücklicheres Leben begünstigen.
   50 Prozent unseres Glücks und Wohlbefindens ist unser stets vorhandenes, weil genetisch veranlagtes Temperament und seine chronisch guten Stimmungen, die sich im bisherigen Leben weiterentwickelt haben und uns unser Leben lang erhalten bleiben (Lykken, 1996, 1999; Roysamb, 2002, 2003; Nes, 2006, 2009; Weiss, 2008; Stubbe, 2005; Bartels, 2009).
   Fast alle Besucher unserer Website haben schon immer richtig vermutet, dass wir uns nicht nur in unserem Äußeren, sondern auch in unserem Inneren in unserem ganzen Gemüts- und Gefühlsleben naturgegeben, von Natur aus unterscheiden. Seltsamerweise fällt es manchen Zeitgenossen aber sehr schwer, unser Glück als etwas ebenfalls zumindest teilweise Angeborenes akzeptieren zu können. Angeboren sind für sie Eigenschaften wie sexuelle Lust, Augen- und Haarfarbe, wie wir zum Teil aussehen, Schönheit, Intelligenz oder Dummheit. Das Glück ist für sie „etwas ganz anderes“, ein Begehren, die Erfüllung eines Wunschtraums, die Krönung, der Gipfel, das Paradies, das es in der Welt nur zu suchen, zu finden und sich zu beschaffen gilt, auf keinen Fall aber etwas teilweise Angeborenes.
   Je mehr happy Gen-Varianten wir von unseren Eltern geerbt haben, desto leichter fällt es uns, von Natur aus, uns wohl zu fühlen und glücklich zu sein. Wer ein glücklicher oder sehr glücklicher Mensch ist hat im Augenblick der Befruchtung Massel gehabt.
   Das Sprichwort: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ ist dagegen vermessen, nur die halbe Wahrheit (und deshalb grundfalsch.) Wer im Augenblick der Befruchtung „Saupech“ gehabt hat, der kann so fleißig schmieden wie er will, tut sich aber sehr viel schwerer glücklicher werden zu können. Zwar bekommt jeder für seine geleistete Schmiedearbeit seinen Lohn, aber keiner bekommt dafür einen Garantie-Abholschein für ein glücklicheres Leben.
   Das aktuelle Wissen der Zwillings-, Gen-, Genom- und Epigenetikforschung über die Erblichkeit des Temperaments und seiner chronischen Stimmungen, sowie die Auswirkungen der mehr als 40 happy Gen-Varianten auf ein dauerhaft (un-) glückliches Leben finden Sie, wenn Sie hier klicken.
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Mehr als 27 Seiten Literaturquellen„Ich bin Arzt, Professor, Doktorand, Diplomand, Student, Schüler oder sonst am Glück sehr interessiert. Nennen Sie mir Literaturquellen, die ich bei meiner Arbeit verwenden kann?“
   Aber klar doch, selbstverständlich. Die Glückswissenschaft betreibt Wissenschaft. Wie alle Wissenschaften deckt sie Irrtümer auf und liefert uns ihr neues Wissen, statt Glücksblabla im Internet, in die Irre führende Artikel naiver Journalisten von Illustrierten wie FOCUS und von Fachwissen komplett ungetrübt hohle Meinungen deutscher Professoren in so verkauften „Experten-Interviews“. Alles nicht der Rede wert, spottet jeder Beschreibung. Fachleute lachen nur darüber und verschwenden weder Zeit, Grips noch Geld dafür.
Nobelpreis-Medaille  Im Gegenteil: Sie arbeiten hart, wissen am genauesten Bescheid über das Glück, liefern uns ihr neues Wissen, erhielten den Nobelpreis 2002, die Ehrendoktorwürde der Elite-Universität Würzburg 2004 und Freien Universität Berlin 2010 und viele international hoch angesehene 1. Preise.
Deutschlands Leistung in der internationalen Glückswissenschaft und -forschung   Sie wissen nichts Genaues über das Glück, haben keinen scharfen Über-, Durchblick und Durchgriff, können nicht sauber die Spreu vom Weizen trennen —, und labern nur. Durch ihr Gelaber behindern sie aber alle gutgläubigen Laien daran dauerhaft glücklichere Menschen werden, mehr Lebensglück und ein glücklicheres Leben haben zu können.
   Mehr als 27 Seiten Originalquellen der Glückswissenschaft und -forschung finden Sie, wenn Sie hier klicken.

So glücklich sind die Deutschen: Acht zuverlässige Ergebnisse
    1. 84 Prozent der deutschen Kinder sind glücklich oder „total glücklich“.
Auf der Grundlage unseres Buches: Glücksforschung und Glückswissenschaft Band I Wie man wirklich glücklicher wird stellte Anton Bucher, Professor an der Universität Salzburg, in einer ZDF-Sendung 2007 fest, dass:
              2 Prozent der deutschen Kinder unglücklich oder sehr unglücklich,
            14 Prozent weder noch,
            44 Prozent glücklich und
            40 Prozent „total glücklich“ sind.
   Für die Umfrage interviewten speziell angelernte Jugendliche mehr als 1.200 Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren und ihre Eltern. Dabei wurde den Kindern unter anderem die Frage gestellt:
 „Wenn du mal an dein bisheriges Leben alles in allem denkst: Was würdest du sagen, wie glücklich bist du?"
   Mit dem Älterwerden nimmt der Anteil der „total glücklichen“ 6- bis 13-Jährigen auf das normal übliche Glücksniveau Jugendlicher und junger Erwachsener ab. Auf die Frage, ob sie die Schule gerne besuchen, antworteten beispielsweise 50 Prozent der Erstklässler mit „sehr gerne“, aber nur noch 16 Prozent der 13-jährigen Teenager. ... Ich will mehr darüber wissen.

    2. Im Auftrag der EU-Kommission befragte das Institut für Meinungsforschung Infratest, München, 2009 mehr als 1500 Deutsche ab 15 Jahren über die Zufriedenheit mit ihrem Leben:
„Sind Sie insgesamt gesehen mit dem Leben, das Sie führen sehr zufrieden, ziemlich zufrieden, nicht sehr zufrieden oder überhaupt nicht zufrieden?“
   Dabei kam zuverlässig heraus, dass:
             22 Prozent „sehr zufrieden“,
             63 Prozent „ziemlich zufrieden“,
             12 Prozent „nicht sehr zufrieden“ und
               2 Prozent „überhaupt nicht zufrieden“ sind.
                  1 Prozent „Weiß nicht./Keine Angaben.“
   Kurz und bündig: 85 Prozent der Deutschen sind mit ihrem Leben zufrieden, und 14 Prozent sind mit ihm unzufrieden. ... Ich will mehr darüber wissen.

    3. Die unzufriedensten Deutschen waren 2004, 2005 und 2006 diejenigen, die im Jahr 10.000 Dollar oder weniger Netto-Haushaltseinkommen hatten, und die zufriedensten waren diejenigen, die im Jahr ein Netto-Haushaltseinkommen von 200.000 Dollar oder mehr hatten. Von weniger als 10.000 Dollar bis mehr als 200.000 Dollar jährlichem Netto-Haushaltseinkommen waren die Deutschen desto zufriedener mit ihrem Leben, je mehr Geld sie verdienten oder hatten.
   Wie man sehen kann, hat mehr Geld zu haben eine Wirkung auf die Zufriedenheit mit unserem Leben. Diejenigen unter uns, die 2004, 2005 und 2006 ein jährliches Netto-Haushaltseinkommen von:

90.000 bis 100.000 Dollar hatten, waren statistisch bedeutend zufriedener mit ihrem Leben, und die,
die 200.000 Dollar oder mehr hatten, waren hoch bedeutend zufriedener mit ihrem Leben,
als diejenigen von uns mit dem mittleren Netto-Haushaltseinkommen von 55.000 Dollar, die wiederum
hoch bedeutend zufriedener mit ihrem Leben waren, als diejenigen, die 10.000 Dollar oder weniger Netto-
   Haushaltseinkommen hatten (Lucas, 2009).

    4. Amtliche Pflegebedürftigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit hinterlassen tiefe Narben im Gemüt. Auf einer 11-Punkte-Zufriedenheitsskala lag die Lebenszufriedenheit der Deutschen im Jahr 2005 zum Beispiel bei 6,9 Punkten, die Langzeitarbeitslosen hatten aber nur 4,8 Punkte, während sie 5 Jahre vorher noch 5,3 Punkte hatten. Teilt man sie im Einzelnen nach ihrem Geschlecht, Alter und Wessi – Zoni auf, dann sind die unzufriedensten Deutschen die amtlich Pflegebedürftigen und männlichen, arbeitslosen Zonis im Alter von 35 bis 54 Jahren.

    5.
Kompakte Grafiken und genaue Erklärungen des jahrzehntelangen Verlaufs der Zufriedenheit der Ost- und Westdeutschen mit ihrem Leben, und zwar im Einzelnen der:
             Westdeutschen in den 26 Jahren von 1984 bis 2009 (neueste Daten),
             Ostdeutschen in den 20 Jahren von 1990 bis 2009 (neueste Daten),
             ostdeutschen Frauen und Männer in den 11 Jahren von 1991 bis 2001 (... mehr.) und im
             wiedervereinten Deutschland in den 20 Jahren von 1990 bis 2009 (neueste Daten)
finden Sie, wenn Sie hier klicken.
 
    6. Im Auftrag der EU-Kommission befragte das Institut für Meinungsforschung Infratest, München, 2005/2006 1.515 Deutsche ab 15 Jahren wie glücklich sie sich in den letzten 4 Wochen gefühlt haben:
„Wie viel der Zeit haben Sie sich in den letzten vier Wochen glücklich gefühlt?“
   Dabei kam zuverlässig heraus, dass sich:
             12 Prozent die ganze Zeit,
             47 Prozent die meiste Zeit,
             28 Prozent manchmal,
             10 Prozent selten und
               2 Prozent nie glücklich gefühlt haben.
                  1 Prozent „Weiß nicht./Keine Angaben.“
   Kurz gesagt: 59 Prozent der Deutschen haben sich
die ganze oder die meiste Zeit glücklich gefühlt. ... Ich will mehr darüber wissen.

    7. und  8. Aufgrund einer Initiative international hoch angesehener Glücksforscher befragte das DIW Berlin 2007 zum ersten Mal mehr als 21.000 und 2008 zum zweiten Mal 19.684 Deutsche, die alle 16 Jahre oder älter waren, in seinem Sozio-ökonomischen Panel (SOEP, Repräsentative Wiederholungsbefragung):
„Wie häufig oder selten haben Sie sich in den letzten 4 Wochen glücklich gefühlt?“,
mit den fünf möglichen Antworten: Sehr selten, selten, manchmal, oft oder sehr oft.
   Dabei kam zuverlässig heraus, dass sich die Deutschen in den letzten 4 Wochen wie folgt glücklich gefühlt haben:

„Wie häufig oder selten haben Sie sich in den letzten 4 Wochen glücklich gefühlt?“

2007

2008

  sehr selten  3 %  3 %
  selten 10 % 10 %
  manchmal 34 % 35 %
  oft 43 % 43 %
  sehr oft   9 %   8 %
 Weiß nicht./Keine Angaben.   1 %   1 %

    Mehr als die Hälfte der Deutschen fühlte sich die meiste Zeit, die ganze Zeit oder oft bis sehr oft glücklich, und die Deutschen sind in allen EU- und weltweit je durchgeführten Vergleichen ein ziemlich glückliches Volk. Die glücklichsten Menschen der Welt sind, Jahr für Jahr und Glücksstudie für Glücksstudie wiederholt bewiesen, die Dänen, und Glückswissenschaftler wissen warum.
   
Wie Insider schon seit 1996 wissen, zog Ed Diener in seiner international viel Wirbel auslösenden Meta-Analyse den Schluss: „Die meisten Menschen sind die meiste Zeit über zumindest ziemlich glücklich (und nicht unglücklich), vorausgesetzt, die Lebensumstände sind nicht allzu schlecht.“ Die Menschheit ist im Großen und Ganzen eine ziemlich glückliche Brut. Wie gesund zu sein, ist auch glücklich zu sein sehr weit verbreitet, die Regel und normal. ... Ich will mehr darüber wissen.


EWIGE LIEBE: Was Ehen und feste Partnerschaften ihr Leben lang zusammenhält, C (... Ich will mehr darüber wissen.)

„Macht mehr Geld zu haben glücklicher?“, und „Kann man Glück kaufen?“
   Diese Frage kann kein Mensch, kein Nobelpreisträger und ein deutscher Fachhochschul-Professor für Volkswirtschaftslehre und Glücksökonom schon gar nicht, richtig mit mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“ beantworten, obwohl er dies in einem Interview mit einer Boulevard-Zeitung unwissend (ungebildet) verneint („Glück kann man nicht kaufen!“) und ihre gutgläubigen Leser in die Irre führt.
   Die beste Antwort auf diese Frage ist: „Das kommt ganz darauf an, was man unter ,Glück' versteht, wie man es definiert und seine vier Glücksmodule im Einzelnen ganz genau analysiert. Am besten man erforscht alle vier Glücksmodule bei möglichst vielen Menschen weltweit.“ (Diener, 2010a, 2010b). ... Ich will mehr darüber wissen.
   Andersherum gesagt: „Reichtum und Schönheit braucht man nicht um glücklich zu sein.“, scherzte einmal der ostfriesische Komiker Otto Waalkes, „Es kommt nur darauf an, dass man gut aussieht und jede Menge Kohle hat!“ Der Witz ist gut. Was Reichtum betrifft hatten Otto Waalkes, die meisten amerikanischen Joe Sixpacks und deutschen Otto Normalverbraucher schon immer Recht, und alle Glücksökonomen irrten sich und haben uns nur Gogolores erzählt. Jeder von uns hat schon mal von ihnen oder oberflächlich arbeitenden Journalisten gehört oder gelesen, dass mehr Geld zu haben uns nicht glücklicher machen würde. Dieser gängige Glücksmythos ist falsch. Richtig ist: Je mehr Geld wir verdienen oder haben, desto größer ist unsere Chance, dass wir bis monatlich 5.000 € glücklicher und zufriedener werden. Ab mehr als 5.000 € im Monat nimmt unser Glück nicht mehr zu, die Zufriedenheit mit unserem Leben nimmt aber weiterhin stetig ansteigend zu. Glückliche und zufriedene Arme [in Deutschland Hartz IV-Empfänger oder alleinerziehende Mütter] sind seltene Ausnahmen, die es fast nicht gibt (Kahneman, 2010).
   Drei international renommierte Glücksforscher gaben uns 2011 zum ersten Mal acht Tipps, wie wir uns am schlauesten mehr Lebensglück kaufen können. Man muss nur genauer wissen, für was man sein Geld ausgibt, und wie viel dauerhaftes Glück man dafür tatsächlich bekommt. Die Amerikaner sagen dazu locker: „Get more Bang for your bucks!“, auf gut Deutsch: „Geben Sie Ihr Geld schlauer für dauerhaft glücklicher machende Erlebnisse aus.“
   Von wegen: „Glück kann man nicht kaufen!“ Wer es richtig macht, kann sehr wohl aus seinen Finanzen mehr Glück und Wohlbefinden machen. „Wie die Leute ihr Geld ausgeben ist ähnlich wichtig für ihr Glück und Wohlbefinden wie die Höhe ihres monatlichen Einkommens.“, schließen die drei Glücksforscher (Dunn, 2011). ... Ich will mehr darüber wissen.

Titelbild von ,Dein SPIEGEL' Heft August 2010Lach mal. Die Kinderzeitschrift „Dein SPIEGEL“ des SPIEGEL-Verlags erscheint monatlich und richtet sich überwiegend an 8- bis 12-jährige Kinder.
    DER SPIEGEL warb in seinem Heft 29, 2010, Seite 3: „Der Komiker und Arzt Eckart von Hirschhausen, 42, liefert einen bestechenden Beweis für die These, dass Lachen gesund ist: Kinder, sagt er, lachen täglich bis zu 400-mal, Erwachsene etwa 20-mal.“ Dass Kinder bis zu 400-mal täglich lachen ist nachgeplappertes, hohles Geschwätz — bar jedes „bestechenden“ Beweises — des TV-Komikers Eckart von Hirschhausen (aber für ihre gutgläubigen Leser gut genug.) ... Ich will mehr darüber wissen.

Eureka! Dauerhaft glücklicher werden ist selbst machbar.
   Ein glücklicherer Mensch zu werden ist zu stattlichen 40 Prozent selbst machbar. Das ist eine Menge, um nicht zu sagen: „sensationell viel“ und liegt ganz in Ihrer Hand. Das Volkslied: „Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist, ist ein König.“ hat tatsächlich Recht.
   „Wie eine Fremdsprache lernen, üben und trainieren“ (Stefan Klein, 2002) müssen Sie dazu gar nichts. Man braucht nur das auf Wissenschaft und Forschung beruhende Wissen, Know-how und evidenzbasierte Glücksprogramm bei der Hand zu haben, zu wissen wie's geht und dann das Richtige im täglichen Leben wirklich öfter tun.
   Unglückliche Menschen machen es aber leider viel zu selten oder fast nie, und es kann nichts zu ihrem glücklicheren Leben beitragen. Glückliche Menschen machen es dagegen von Haus aus, bei jeder sich bietender Gelegenheit, schon immer, und genau das verschafft ihnen, so en passant und nebenbei, sofort, immer und überall viel mehr angenehme Gefühle, Belohnungs- und „Glückshappen“ und ein dauerhaft glücklicheres Leben. Wer öfter im Alltag das Richtige macht, bei dem stellen sie sich, von Natur aus, ganz von selbst ein. ... Ich will mehr darüber wissen.
  Jeder kann sein Glück und Wohlbefinden mit einer Steigungsrate von 0,66 β (beta) geradlinig von links unten nach rechts oben dauerhaft steigern. Alles was man dazu braucht, bringt jeder schon mit sich. Probier's, es funktioniert, und du fühlst dich sofort, immer und überall dauerhaft wohler (Fordyce 1983;  Fleeson, 2002; Abbe, 2003; Gable, 2004; Tkach, 2005; Seligman 2005, 2006; Sheldon, 2006, 2009; Dunn, 2007, 2008; Lyubomirsky, 2005, 2008, 2011; japanische Glücksstudie, 2006; Schweizer Glücksstudie, 2008; kanadische Glücksstudie, 2009).
Daniel Gilbert„Die Leute wissen zu wenig über das Glück und haben eine Menge falscher Vorstellungen darüber, was sie wie sehr und wie lang glücklicher macht.“, kommentierte der Harvard-Professor und Glücksforscher Daniel Gilbert 2006 in einem Interview mit CNN einen Teil des aktuellen Stands der Glücksforschung.
   Ein glücklicherer Mensch zu werden und glücklicheres Leben zu haben ist selbst machbar, ohne dass Sie etwas „wie eine Fremdsprache lernen, üben und trainieren“ müssten. Das ist reine Zeit-, Grips- und Geldverschwendung, und die nachgeplapperten „Glücklich sein kann man lernen.“-Empfehlungen sind nutzlos und überflüssig. Das IFG München geht dabei davon aus, dass diese Herren lesen können.
   Das Lernen alles Angenehmen (und Unangenehmen) erledigt bei Tieren und Menschen ihre Neuro- und Molekularbiologie, von Natur aus, automatisch ganz von selbst für sie, ohne dass sie etwas „wie eine Fremdsprache lernen, üben und trainieren“ müssten. Meist genügt schon ein einziger erfreulicher Kontakt, und der „Glückshappen“ ist emotional gelernt und kann wochenlang leichter erinnert werden. Alle emotional aufgeladenen Erlebnisse werden von Natur aus leichter gelernt und besser erinnert, als Erlebnisse ohne emotionale Aufladung (Feinstein, 2010, Kuriyama, 2010). Andernfalls wäre die Menschheit gar nicht überlebensfähig gewesen, sondern schon längst verhungert, verdurstet und ausgestorben. Wie jeder weiß, sind wir aber alle noch da und leben quicklebendig ständig mit unseren angenehmen (und unangenehmen) Erinnerungen. Glücklicher zu werden „lernen, üben und trainieren“ zu wollen ist deshalb überflüssig und nutzlos, aber sofort, immer und überall dauerhaft selbst machbar (Frémaux, 2010). „Gedächtnis ist Herzenssache.“, ahnte schon vor mehr als 200 Jahren Johann Wolfgang von Goethe.
Jeder kann das. ... Ich will mehr darüber wissen.
   Mit anderen Worten: Jeder hat ein größeres Glückspotenzial, als er gemeinhin glaubt. Ein glücklicherer Mensch zu werden geht viel einfacher, als die meisten Leute glauben. Wenn Sie wissen wollen, was die aktuelle Glückswissenschaft wegweisend Neues über das Glück weiß, dann ist unser Buch mit seinem Know-how und evidenzbasierten Glücksprogramm genau das richtige für Sie.
   Wenn Sie ein glücklicherer Mensch sind, haben Sie nicht nur Ihr Leben lang ein schöneres Leben, sondern verschönern dadurch auch das Leben Ihrer Kinder, Freunde, Bekannten, Kollegen und Mitmenschen. Alle werden staunen, dass Sie ein attraktiverer (auf gut Deutsch: anziehenderer) und allseits beliebterer Mensch geworden sind, den Leuten besser gefallen, sie Sie sympathischer finden und Sie mehr mögen.
   Jeder, der Sie gut kennt, wird dies Ihnen bestätigen und nichts anderes (Lepper, 1998, Meta-Analyse von Schneider, 2009a, 2009b, 2010). Manche glauben sogar, dass Sie mehr Glück hätten, es Ihnen auch noch treu bleibe, Sie ein
besserer Mensch seien, auf einer Art Glücks- und Wohlbefindenswelle durch das Leben surfen und das, wovon Sie nachts träumen, bei Tag hätten. Dabei sind Sie „nur“ ein durch und durch, innen wie außen, rundum glücklicherer Mensch geworden, der mit seinem selbst verdienten Lohn oder Glück macht, was er will.
   Alles, was bisher noch fehlte, ist plötzlich da: Ein enger Freund, mehr Chancen beim anderen Geschlecht, bessere freundschaftliche, berufliche, familiäre oder Liebesbeziehungen. Eine glücklichere und dauerhaft haltbarere Partnerschaft oder Ehe kommen dann, Glücksstudie für Glücksstudie wiederholt bewiesen und einem Naturgesetz folgend, von ganz allein, C.
  Alles, was Sie jetzt noch brauchen, ist:
 
1. die Glücksstudie für Glücksstudie wiederholt als wirksam bewiesenen Maßnahmen, Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen zu wissen, und dann
  2. Ihr neues Wissen, Know-how und praktisches Glücksprogramm in Ihrem täglichen Leben wirklich öfter anzuwenden.
   Das Trachten nach Glück macht glücklicher. Man muss nur noch genauer wissen wie's geht und dann das Richtige im täglichen Leben wirklich öfter tun. „Es ist nicht genug, zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss es auch tun.“, wusste schon vor mehr als 200 Jahren Johann Wolfgang von Goethe. Damit Sie aufblühen, sich dauerhaft wohler fühlen und glücklicher werden müssen Sie es ernsthaft wollen, und dann engagiert das Richtige in Ihrem täglichen Leben wirklich öfter tun.
   Wenn Sie wie gewohnt weiterhin nur wünschen glücklicher zu werden, bringt Sie das keinen Schritt weiter und nützt Ihnen gar nichts.
   Wie es konkret im Einzelnen geht, finden Sie, wenn Sie hier klicken.


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Das IFG München ist ein unabhängiges Institut. Seine Aufgabe ist — einmalig in Europa — die großzügige, unverzügliche Veröffentlichung der neuesten Forschungsergebnisse der internationalen Glückswissenschaft und -forschung, sowie die Durchführung von Round Table Gesprächen für ein dauerhaft glücklicheres Leben (Glücksseminare und Coaching).