Institut für Glücksforschung


Die Nr. 1 der aktuellen Glückswissenschaft


Wissen, Know-how und Glücksprogramm für Ihr
dauerhaft glücklicheres Leben




Institutsdirektor
Bernd Hornung
Deutschlands führender
Glückswissenschaftler
 



Klein Albert Einstein


Glücksforschung und Glückswissenschaft Band I - Wie man wirklich glücklicher wird und dauerhaft bleibt

Glücksforschung und Glückswissenschaft Band II - Hirnforschung, Neurobiologie, DNS und unsere happy Gene

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Fragebogen und Test:
Wie zufrieden sind Sie
mit Ihrem Leben?



Hirnforschung, Neurobiologie
und unsere Glücksgefühle





Liebe, Sex, feste Partnerschaft, Ehe oder enger Freund


Weltkarte des Glücks und
Aufruf an die Bundesregierung


In allen EU- und weltweit durchgeführten Umfragen sind die Deutschen nur
mittelmäßig glücklich und zufrieden




Websites der weltweit renommiertesten Glückswissenschaftler und -forscher


Glücksforschung


Wie man wirklich glücklicher wird
und dauerhaft bleibt

Herzlich willkommen!

Cover Story des TIME Magazine vom 17. Jan. 2005: The Science of Happiness   Schön, dass Sie da sind.
   Hier finden Sie das neueste Wissen der Glücksforschung und Glückswissenschaft (The Science of Happiness). Sie ist wie die Physik, Chemie, Biologie, Medizin, Pharmazie und alle anderen Wissenschaften eine auf Zahlen, Fakten und Tatsachenbeweisen beruhende Wissenschaft, kein Glücksblabla und hohle Behauptungen.
   Sie erforscht und beweist wie jeder aufblühen, sich dauerhaft wohler fühlen, glücklicher werden und ein glücklicheres Leben haben kann und veröffentlicht prompt ihre neuesten Ergebnisse: „Was wirklich zählt, und wie's geht.“
   Wir laden Sie herzlich dazu ein, unsere Website und die 11., aktualisierte, völlig überarbeitete Neuauflage, Januar 2014, unseres Buches kennen zu lernen. Wenn Sie wissen wollen, wie Sie aufblühen, sich dauerhaft wohler fühlen, ein glücklicherer Mensch werden und glücklicheres Leben haben können, dann ist unser Buch genau das richtige für Sie, das gewinnbringendste Buch Ihres Lebens! Viel Spaß und Erfolg!



Mitteilungen an die MedienFalls Sie Journalist sind oder bei Presse, Funk und Fernsehen arbeiten, klicken Sie bitte hier.





Was gibt's Neues, damit ich mich dauerhaft wohler fühlen, glücklicher werden und ein glücklicheres Leben haben kann?
NEUESTE NACHRICHTEN   Heute kann jeder sicherer über das Glück Bescheid wissen, als je zuvor. Die Qualitätssiegel der Arbeit der Glückswissenschaftler sind ihre jederzeit überprüf- und wiederholbaren Daten, Fakten und Beweise. Wer keine hat, bei dem blühen und gedeihen natürlich von Haus aus die Mutmaßungen, hohlen Behauptungen und reinen Spekulationen.
   Was die altehrwürdigen Filosofen, ihre gegenwärtigen Epigonen (Nachahmer), Religionsbegründer, Diskussions- und Geisteswissenschaftler, Selbsthilfe-Gurus, seine Heiligkeit der Dalai Lama, Schriftsteller, ein bekannter Fernseh-Komiker, Psychiater, Köche oder Journalisten der
Bild-Zeitung, DIE WELT, DIE ZEIT, Illustrierten FOCUS, Regenbogenpresse oder vom Unterschichten-Fernsehen glauben und behaupten, geht Glücksforscher nichts an. Sie würden ihre Zeit, Grips und Geld verschwenden, wenn sie sich auch noch um ihre hohlen Behauptungen kümmern würden.
   Jeder kann glauben und behaupten was er will, aber „Glauben heißt nicht wissen.“, und das kann leicht zu Irrtümern, Trugschlüssen, fehlerhaften Entscheidungen und bitteren Enttäuschungen führen. Wir haben ihre hohlen Glücksverheißungen und leeren Glücksversprechungen, mit denen sie uns das Blaue vom Himmel weismachen wollen, aber selbst keine Ahnung von der Materie haben, wiederholt bewiesen, ihre Irrtümer aufgedeckt und veröffentlicht. ... mehr.
   Wahrheit braucht Tatsachenbeweise. Das „Glück“ war seit der Antike und ist auch noch heute ein Spielfeld auf dem sich Filosofen wie der Berliner Wilhelm Schmid mit ihren Mutmaßungen und hohlen Behauptungen tummeln. Mitte der 60er Jahre bahnten aber Pioniere von der University of Chicago den Durchbruch: Seitdem werden neue, zuverlässig genauere Fragebögen, elektronische Piepser-, Internet-, SMS-, Smart- und iPhone-Programme zur Datenerfassung des Glücks der Menschen genutzt, beispielsweise:

3. Wie glücklich fühlen Sie sich in diesem Moment?

   Anschließend werden die Rohdaten der Befragten mit hoch entwickelter (sophisticated) Hard- und Software in jedweder Hinsicht analysiert, aufbereitet und die Ergebnisse in Fachzeitschriften prompt veröffentlicht. Der Berliner „Lebenskunstphilosoph“ Wilhelm Schmid kann dagegen nur seine filosofischen Mutmaßungen über „das Glück“ anbieten. Das ist in der heutigen Zeit viel zu wenig oder fast gar nichts. Unter Fachleuten sind sie nicht der Rede wert.
    Mit weltweit mehr als 12.000 Studienergebnissen von über drei Millionen Menschen weiß die empirisch arbeitende Glücksforschung, die das Glück naturnah —, das heißt an Ort und Stelle im wirklichen Alltag wirklicher Menschen — erfasst und erforscht, das Neueste und mit riesigen Abstand am sichersten und genauesten Bescheid über das Glück. Sie weiß, wie jeder sich dauerhaft wohler fühlen, ein glücklicherer Mensch werden, dauerhaft bleiben und ein glücklicheres Leben haben kann.
   Die Glückswissenschaft und -forschung liefert uns ihr aktuelles Wissen, Know-how und evidenzbasiertes Glücksprogramm. Neue Nachrichten finden Sie, wenn Sie hier klicken.


Inhaltsverzeichnis„Ich will alles, was die Wissenschaft über das Glück weiß, wissen.“
   Lassen Sie sich nicht länger an der Nase herumführen. Die Zeit der Glücksblablas ist endgültig vorbei. Vergessen Sie ruhig ein für allemal, was Ihnen die vielen halbseidenen Selbsthilfe- und Psycho-Ratgeberbücher zuhauf und en masse über das Glück weismachen wollen, weil in keinem einzigen geschrieben steht, wie es wirklich geht. Das können sie nicht, weil sie kein Fachwissen haben. Wie jeder weiß, setzt solides Fachwissen jahrzehntelange Arbeit und Berufserfahrung voraus: „De nihilo nihil.“, aus Nichts [wird] nichts, kann nichts werden.
   In unserem Buch Glücksforschung und Glückswissenschaft Band I Wie man wirklich glücklicher wird und dauerhaft bleibt finden Sie Tatsachenbeweise und klare Antworten auf Fragen wie:
Was ist Glück?
Was geht am engsten, eng, mittelmäßig oder nur entfernt mit ihm Hand in Hand einher und trägt wie viel
    zu meinem Glück bei?
Warum sind manche Leute einfach „immer“ glücklicher als andere?
Die unglücklichen, normal glücklichen und 10 Prozent glücklichsten Menschen: Wer sind sie?
Was machen sie anders? Was trägt am meisten zu ihrem dauerhaft glücklicheren Leben bei?
Was machen die normal und sehr glücklichen Menschen tagein, tagaus anders und verursacht, dass sie
    sich „ihr Leben lang“ wohler fühlen und glücklicher sind?
Was kann ich mir von ihnen abgucken und einfach nachmachen, damit ich selbst glücklicher werde?
Was machen die unglücklichen und unglücklichsten Menschen tagein, tagaus zu selten, fast nie oder
    total verkehrt und die normal und sehr glücklichen wirksam genau richtig?
Mit welchen 15 einfachen, evidenzbasiert glückssteigernden Maßnahmen kann ich aufblühen,
    mich dauerhaft wohler fühlen, ein durch und durch, innen wie außen glücklicherer Mensch werden und
    dauerhaft bleiben?
Welche dieser 15 Maßnahmen passen am besten zu mir und kann ich leicht nachmachen? Was kann ich
    praktisch, konkret im Einzelnen tun, damit ich mich sofort, bei jeder sich bietenden Gelegenheit wohler
    fühlen, glücklicher werden, dauerhaft bleiben und ein glücklicheres Leben haben kann?
   Mehr als 30 international renommierte Glücksforscher geben Ihnen die für Sie nützlichsten Antworten auf diese und viele ähnliche Fragen. Klare, wissenschaftlich fundierte, hieb- und stichfeste Antworten, die für normale Leser nicht so leicht zugänglich sind, weil sie verstreut in tausenden Fachartikeln internationaler Fachzeitschriften stehen, und einen schnellen Überblick über den aktuellen Stand der evidenzbasierten Glückswissenschaft und -forschung finden Sie, wenn Sie hier klicken.



Was Glück ist: Die drei weltweit wiederholt bewiesenen Glücksformeln
   Das Buch „Die Glücksformel“ von Stefan Klein ist eine etikettenschwindlerische Mogelpackung, weil zwar „Die Glücksformel“ drauf steht, aber wie jeder, der es gelesen hat, weiß — außer ein paar altbekannten Binsenweisheiten, die jeder eh schon kennt —, gar keine Glücksformel in der Form von x = a + b + c drin ist (Nur zur Erinnerung: So oder ähnlich stellt man sich eine Glücksformel vor.) Als er sein Buch 2002 schrieb kannten Fachleute bereits mehr als drei Glücksformeln, von denen er keine einzige mit einem Wort erwähnt, weil er nicht einmal eine kannte. Er kannte keine einzige Glücksformel, verkaufte uns aber sein inzwischen veraltetes Buch — mit seinen teils nutzlos in die Irre führenden, teils schnurstracks gesundheitsschädlichen Glücksempfehlungen — unter dem genial etikettenschwindlerischen Titel „Die Glücksformel“.
  Der aktuelle Stand der Wissenschaft ist: Es gibt drei weltweit wiederholt bewiesene Glücksformeln. Die erste Glücksformel ist die 1999 präzisierte Standard-Definition des Glücks und herrschende Meinung unter den international mehr als 30 ernst zu nehmenden, weil empirisch beweisenden Universitätsprofessoren und Glücksforschern, darunter auch drei deutschen:

Glück = subjektives Wohlbefinden
Das Glück besteht und kommt unser Leben lang aus dem dynamischen Zusammenspiel seiner vier Glücks- und Wohlbefindensmodule zustande:
   Zufriedenheit mit dem Leben im Ganzen
+ Zufriedenheit mit den persönlich wichtigsten Lebensbereichen
+ (Anzahl der angenehmen — unangenehmen Gemütszustände)
= Glück und Wohlbefinden

Gemütszustände sind alles, was wir empfinden und fühlen: All unsere Emotionen, Gefühle, Stimmungen und mühelos automatisch von selbst ablaufenden Gedanken. Entscheidend ist, wie groß die Differenz zwischen beiden ist: Je größer sie ist, desto wohler fühlen wir uns und glücklicher sind wir. Je zufriedener jemand ist und je mehr angenehme als unangenehme Emotionen, Gefühle, Stimmungen und mühelos automatisch von selbst ablaufende Gedanken er hat, desto wohler fühlt er sich, und desto glücklicher ist er.
Das Glück ist eine mentale, das heißt auf Deutsch eine Gemüts- → Denk- → Geistesverfassung, „Wie man sich und die Welt sieht.“, in dieser Reihenfolge. Ganz einfach deshalb, weil unsere Gemütszustände immer zuerst da sind, die stärkste Motivationskraft haben und den Rahmen und das Ablaufschema für alles setzen, was danach mühelos automatisch von selbst in unserem Gehirn abläuft (Damasio, 1994, 2004, 2011).

   Glück ≠ Zufriedenheit. Glück = Zufriedenheit + möglichst viel Sahne obendrauf, auch wenn drei Diplom-Soziologen vom Institut für Soziologie der LMU München, die Bild-Zeitung, Süddeutsche Zeitung und alle Glücksökonomen stur stockfalsch das Gegenteil behaupten, Wischiwaschi veröffentlichen und ihre Leser ständig in die Irre führen (Keuschnigg, Negele, Wolbring, Juni 2010, Bild München vom 8. Juli 2010, SZ vom 10. Juli 2010, Seite 1: „Zum Schluss eine Meldung aus München-Laim. Das ist keines von Münchens Kultvierteln, kein Schwabing, kein Lehel, kein Glockenbachviertel. In Laim ist alles auf eine nette Art mittel, auf mittlere Art nett. Die Sieger wohnen hier nicht; Sieger müssen wohnen, wo die Fußballer wohnen, in Grünwald oder am Starnberger See. In Laim aber, das hat jetzt eine profunde Studie zweifelsfrei ergeben, wohnen die glücklichsten Münchner.“) Alles von Beginn an total falsch und leeres Wischiwaschi, weil siehe hier oben: Glück ≠ Zufriedenheit. ... mehr.

  Die zweite Glücksformel und einzig ernst zu nehmende Gegenmeinung vertrat bis 2005 der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 2002 Daniel Kahneman (Kahneman, 1999, 2000, 2004a, 2004b, 2004c, 2005a):

    Summe von (Anzahl x Stärke der jüngst erlebten angenehmen Gemütszustände)
— Summe von (Anzahl x Stärke der jüngst erlebten unangenehmen Gemütszustände)
 = Jüngst erlebtes, „objektiv wahres“ Glück

   Dass es kein „objektiv wahres“ Glück gibt, musste Daniel Kahneman aber sehr schnell einsehen,  und deshalb hat er in seinen neuen Studien keinen Pieps mehr darüber gesagt. Das Glück ist subjektiv und kann nicht „objektiv wahr“ sein. Seit September 2005 schloss er sich deshalb der bereits zuerst genannten, in der Fachwelt seit 1999 herrschenden Glücksformel an: „Das Glück ist ein Zwischending, ein hybrides Gemisch aus emotionalem Wohlbefinden und Zufriedenheit mit dem Leben.“ (Kahneman, 2005b, 2010a, 2010b, 2011, 2012a, 2012b). Dies ist die weltweit beste Definition des Glücks und Antwort auf die Frage: „Was ist Glück?“ ... mehr.

   Die meisten Leser interessiert aber am meisten: „Wie kann ich mich sofort, bei jeder sich bietenden Gelegenheit wohler fühlen, ein glücklicherer Mensch werden, dauerhaft bleiben und ein glücklicheres Leben haben?“
   Die beste Antwort auf diese Frage gibt uns Sonja Lyubomirsky („Jeder weiß was Glück ist, wenn er es erlebt.“) mit ihrer dritten Glücksformel und unsere leicht verständliche Grafik (Lyubomirsky, 2005 und IFG München, 2005):

Glück = β0(Gene/Erblichkeit/Temperament/Persönlichkeit) + β1(persönliche Lebensumstände)
             + β2(absichtliche Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen im täglichen Leben)

Die βs (betas) und ihre Wirkstärken werden in unserem Band I noch ganz genau erklärt.


Copyright © 2005 by Sonja Lyubomirsky und Bernd Hornung, IFG München
Die drei Nährböden, Bauweise und Baumaterialien des Glücks

   Für Kenner der Materie wirklich neu sind nur ihre 40 Prozent „Absichtliche Aktivitäten“. Darunter versteht sie aber nicht körperliche Aktivitäten wie mehr Sport und Bewegung, sondern absichtliches Tun, wobei darunter bereits gedankliches Tätigwerden fällt. Vor allem ein längst vergangenes, vor kurzem oder jüngst erlebtes Ereignis von Grund auf vollkommen neu einzuschätzen, zu bewerten und zu beurteilen, sich neu zu orientieren und neue klare Einsichten zu gewinnen: „So verstehe ich meine Probleme endlich klar, statt sie ständig wiederzukäuen und dauernd darüber zu grübeln.“ und deshalb ab jetzt vorteilhafter aufzutreten, sich zu benehmen, zu verhalten und zu handeln (Lyubomirsky, 2005, 2008; Ng, 2009, 2013; Lyke, 2009; Howell, 2011; Harrington, 2011; Silvia, 2011; Denkova, 2012; Finkel, 2013).
   Jede der drei eben genannten Glücksformeln ist „wahr“, hat aber ihre eigenen ihr immanent innewohnenden und deshalb unvermeidbaren Restfehler, die im Nachhinein — bei der Auswertung der Rohdaten — nicht mehr zu korrigieren sind (Schimmack, 2008a, 2008b, 2008c, 2010a; Diener, 1999, 2009a, 2009b, 2009c). ... mehr.


Die i-Tüpfelchen auf den 15 einfachen, optimal glückssteigernden Maßnahmen
   Zwei Meta-Analysen haben festgestellt, dass die einfachen Maßnahmen funktionieren und im Durchschnitt mit Wirkstärken von Cohen's d = 0,34 und d = 0,61 schwach bis mittelmäßig wirken und depressive Symptome schwach bis mittelmäßig (Cohen’s d = 0,23 und d = 0,65) lindern (Bolier, 2013; Sin, 2009).
   Amerikanische Glücksforscherinnen haben 2013 zum ersten Mal die optimalen Bedingungen aufgedeckt, unter denen die 15 einfachen, evidenzbasiert glückssteigernden Maßnahmen am besten funktionieren, wie sie unser Wohlbefinden steigern und 3, 6, 9 Monate, bis zu 1¼ Jahre lang dauerhaft aufrecht erhalten.
   Das folgende Wirkungsmodell zeigt was zu ihrem Erfolg beiträgt, und unter welchen Bedingungen sie am besten funktionieren:
   a) eine Zusammenfassung der Maßnahme- und persönlichen Eigenschaften, die dazu beitragen, wie eine
       einfache uns wohltuende Maßnahme am besten funktioniert,
   b) die Wirkmechanismen, oder wie die uns wohltuenden Maßnahmen funktionieren,
   c) und dass, wie stark eine der Maßnahmen ihren bestmöglichen Erfolg beeinflusst von der optimalen
       Passung der persönlichen Eigenschaften (z. B. Engagement und Ausdauer) mit den Eigenschaften
       der gerade durchgeführten Maßnahme (z. B. optimales Timing, optimale Dosierung oder Unterstützung
       durch Eingeweihte) abhängt:


Copyright © 2013 by Psychological Science, USA und Bernd Hornung, IFG München
Wirkungsmodell der 15 einfachen, optimal glückssteigernden Maßnahmen

   Entscheidend für den bestmöglichen Erfolg der glückssteigernden Maßnahmen ist letztendlich die optimale Passung der Person mit ihren zurzeit durchgeführten Maßnahmen. 2, 3 oder 4 gleichzeitig abwechselnd durchgeführte Maßnahmen übertreffen bei weitem die Wirkstärke von nur einer Maßnahme. Und genau das machen ernsthaft engagierte „Glückssucher“ in ihrem täglichen Leben auch tatsächlich, und sie fühlen sich drei, sechs, neun Monate, bis zu 1¼ Jahre lang dauerhaft wohler und sind zufriedener und glücklicher. „The more, the better!“
  Absichtlich öfter glückssteigernde Maßnahmen zu ergreifen und durchzuführen zahlt sich für jeden durch mehr angenehme Gefühle, angenehme Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen, mehr Bedürfnisbefriedigung und Wohlbefinden, vor allem durch verbesserte zwischenmenschliche Beziehungen mit Ihrem Ehepartner, festen Partner, Ihren Kindern, Freunden, Bekannten und Kollegen aus. — Wer gute zwischenmenschliche Beziehungen hat, hat die mit Abstand ergiebigsten außerhalb von uns sprudelnden Glücksquellen.

   „Ein Anfang ist kein Meisterstück, doch guter Anfang halbes Glück! Wer koa, der koa.“

    ... Ich will genauer darüber Bescheid wissen.

Der Kern und das überragend Entscheidende für ein glücklicheres Leben
   Die Differenz zwischen der Häufigkeit unserer angenehmen und unangenehmen Gefühle ist das überragend Entscheidende. Je größer die Differenz zwischen der Häufigkeit unserer angenehmen minus unangenehmen Gefühle ist, desto besser geht's uns, desto wohler fühlen wir uns, und desto glücklicher sind wir. Wenn wir mehr angenehme, als unangenehme Gefühle erleben, dann fühlen wir uns nicht nur sofort wohler, sondern werden mit der Zeit auch „little by little and step by step“ dauerhaft glücklichere Menschen. Wir brauchen also rein rechnerisch entweder weniger unangenehme, oder mehr angenehme Gefühle (oder beides) für unser emotionales Wohlbefinden (Kahneman, 1999, 2004).
   Wir brauchen mehr angenehme Gefühle, auch wenn sie nur kurzlebig (med.: phasisch), aber jederzeit leicht erneuerbar sind. Zum Beispiel brauchen wir mehr:
     Vorfreude oder freudige Erwartungen (Auf was wir uns freuen, spielt dabei keine Rolle. Hauptsache ist,
         dass wir uns darauf freuen.)
     Freuden aller Art, von den kleinen Freuden des Alltags, bis zu übergroße Freuden oder Glücksgefühle,
     Stolz,
     Erleichterung,
     Sicherheit,
     innere Ruhe, Gelassenheit, emotionale Ausgeglichenheit und mit sich selbst im Reinen zu sein,
     Sympathie, Wohlwollen oder Zuneigung für irgendetwas oder irgendjemanden empfinden,
     Liebe,
     Gefallen an irgendetwas finden (ohne es zu wollen), es zu mögen, sich dabei behaglich zu fühlen und
         es zu genießen, sowie
     die moralischen Gefühle der Dankbarkeit, Hochachtung und Erhabenheit über unsere unangenehmen
         Alltagserlebnisse, mit der erfreulichen Folge, dass wir sie für uns leichter ungeschehen machen,
         schneller vergessen und vorläufig „ad acta“ legen können.

   Die unglücklichsten, normal glücklichen und glücklichsten Menschen unterschieden sich in der bisher am gründlichsten und genauesten durchgeführten Glücksstudie in der Differenz zwischen ihren angenehmen minus unangenehmen Gefühlen in ihrem Gefühlshaushalt, der von — 6 Punkten bis + 6 Punkte reichte, zum Beispiel folgendermaßen:

Die 10 Prozent Unglücklichsten hatten eine Differenz von + 0,2 Punkten.
Die 80 Prozent normal Glücklichen hatten eine Differenz von + 1,7 Punkten.
Die 10 Prozent topp Glücklichsten hatten eine Differenz von + 3,7 Punkten.

   Alle seit 1965 je durchgeführten Glücksstudien kommen zu ähnlichen Ergebnissen und nichts anderes. So fand zum Beispiel eine Befragung von mehr als 4.400 Westdeutschen heraus, dass je öfter sie sich in den letzten 4 Wochen glücklich gefühlt hatten, ihre Chance für eine überdurchschnittliche Zufriedenheit mit ihrem Leben um das 1,78-fache erhöhte (Chancenverhältnis Odds Ratio = 1,78 : 1). Einfacher gesagt: Je öfter sie sich in den letzten 4 Wochen auf einer Glücksskala, die von 1 bis 5 Punkten  reichte, glücklich gefühlt hatten, desto 1,78-fach größer war ihre Chance ein überdurchschnittlich zufriedener Westdeutscher zu sein (Heidl, 2012).
   Je öfter Sie sich in Zukunft glücklich fühlen, desto größer sind Ihre Chancen, dass Sie überdurchschnittlich zufrieden mit Ihrem Leben sind und sich
Ihr Leben lang insgesamt wohler fühlen. ... mehr.
   
„The more, the better!“ Wie jeder mehr von den eben genannten angenehmen Gefühlen sofort, bei jeder sich bietenden Gelegenheit haben und ein insgesamt glücklicherer Mensch werden kann, finden Sie, wenn Sie hier klicken.


Hier klicken!Das Glück entspringt, entsteht und läuft zuerst und vor allem im Kopf ab. Wenn es nicht hier ist, dann ist es nirgendwo.
   Innere oder äußere Signale können tief hinten im Hirnstamm die Eigenproduktion von Glücksgefühlen „zünden“ (generieren). Hier entstehen und entspringen sie. Innerhalb der ersten 150 Millisekunden werden sie im Mittelhirn weiter aufgebaut, halten sich anschließend direkt hinter der linken Augenbraue und im linken Vorderhirn Sekunden lang auf und können zum krönenden Abschluss den ganzen Körper durchfluten, so dass wir sie spüren können, wie man in der folgenden Grafik in der Mitte der oberen Reihe sehen kann (D'Ardenne, 2008; Schott, 2008; Luo, 2014; Nummenmaa, 2014):


Copyright © 2014 by Aalto University, Espoo, Finnland

    Unsere Glücksgefühle kommen — wie alle Emotionen, Gefühle und Stimmungen — durch biogene Biomechanismen zustande, die zwischen exakt lokalisierbaren Nervenzellgruppen bestimmter Hirnregionen ablaufen. Ihre synaptisch feinst verbundenen Nervenfasern bilden unser Motivations-, Wollens-, Such-, „Go, go, go! Hol's dir! Vorwärts! Hin zu! Ran!“-, Lust-, Belohnungs-, Mögens-, Genuss- und Glückssystem. Wie es bei glücklichen (oder unglücklichen) Menschen funktioniert und tickt finden Sie, wenn Sie hier klicken.
   Hirnforscher lüften mit Hilfe der Bild gebenden Hightech-Hirnforschung die letzten Geheimnisse unseres Glücks und Wohlbefindens und behaupten unsere Gefühle als bloße Nervenaktivitäten in unserem Gehirn dingfest gemacht zu haben.
   Diese nüchterne Botschaft kommt ausgerechnet vom Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin 1962, Mitentdecker der DNS und Hirnforscher Francis Crick (* 1916 in Northampton, England, † 2004 in San Diego, USA): „Unsere Freuden und Sorgen, Erinnerungen und Ziele, Gefühle und freier Wille sind nichts weiter als das Verhalten von gut 10 Milliarden Nervenzellen und ihrer Signalmoleküle. Kurz gesagt: Wir sind nichts weiter als eine Anhäufung von Milliarden Nervenzellen und ihrer Aktivitäten.“ (Crick, 1994). Unser bisheriges Bild vom Glück (und Leid) der Menschen wird umgekrempelt. Jeder amerikanische Hirnforscher, Neuro- oder Molekularbiologe wird Ihnen sagen: „Alles Glück ist neuro- und molekularbiologisches Glück.“ (Luo, 2014).
   Unser Gehirn ist das unvorstellbar komplexeste System im Universum, dessen Essenz – in drei Wörtern – Kommunikation über Synapsen ist. Bildgebende Verfahren mit der höchstmöglichen räumlichen Auflösung haben eine Schätzung  ergeben, dass ein Voxel von 1 mm3 Volumen ungefähr 80.000 Nervenzellen und 4,5 Millionen Synapsen enthält. Mit rund 86 (± 8) Milliarden Signale „feuernden“, empfangenden und innerzellulär weiterverarbeitenden Nervenzellen ist das, was im Gehirn abläuft, in der Tat extrem komplex (Azevedo, 2009; Insel, 2013). Als unsere oberste Steuerleitzentrale organisiert und steuert es alles was wir empfinden, fühlen, bewerten, beurteilen, glauben, „denken“, wählen, entscheiden und abschließend tun oder lassen werden.
Unser Gehirn bei seiner Arbeit, von oben betrachtetAuf kaum einem Gebiet dringen amerikanische Neurowissenschaftler derzeit so rasant in die letzten Geheimnisse des Glücks und Wohlbefindens ein wie in der Hirnforschung, Neuro- und Molekularbiologie. Das Neueste aus der Hirnforschung des Glücks und Wohlbefindens finden Sie, wenn Sie hier klicken.



Die 4 Botenstoffe des Glücks und WohlbefindensGlück ist, wenn die Chemie im Gehirn stimmt: Der Botenstoff-Cocktail des Glücks und Wohlbefindens
   Hirnforscher, Neuro- und Molekularbiologen wissen heute genauer Bescheid über die Entstehung, Entfaltung, das Zustandekommen und Aufrechterhaltung unserer angenehmen (und unangenehmen) Gefühle, als je zuvor. (Leider funktioniert das glückliche Leben nicht so simpel und einfach, sondern viel komplizierter, als wir vor ein paar Jahren noch geglaubt haben.)
   Wie glücklich oder unglücklich wir sind geht mit vier Botenstoffen, ihren biologischen Vorstufen, Leben an den Synapsen, Rezeptoren, ihren innerzellulären Protein-Kinasen und dem Abbaustoffwechsel durch ihre Abbau-Enzyme sehrt eng Hand in Hand einher. Protein-Kinasen sind biochemische Signalablaufketten, die innerhalb der Nervenzellen ablaufen.
   Die entscheidenden Botenstoffe zum Aufbau und Genießen unseres Glücks und Wohlbefindens sind:
               Dopamin,
               Noradrenalin,
               β- (beta-) Endorphin und
               Serotonin.
Sie tragen biochemisch, neuro- und molekularbiologisch an Ort und Stelle (med.: in situ) mit Abstand das Meiste zu unserem Glück und Wohlbefinden bei.
   Im Einzelnen:
Dopamin und seine vier biochemischen Dopaminsysteme spielen gemeinsam zusammenwirkend
     bei:
     jeder Lust, allem Wollen und Suchen, jeder Motivation, Hoffnung, freudigen Belohnungserwartung
        oder Vorfreude, Erleichterung, allen angenehmen Gefühlen, flüchtigen Freuden aller Art, übergroßer
        Freude oder Glücksgefühlen,
      korrigieren brandaktuell und informieren uns sofort über unsere alltäglich begangenen Vorhersagefehler,
        weil sie unser Lernen durch Versuch und Irrtum verursachen. Das ist das allseits bekannte Trial and
        Error Learning (Schultz, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014),
      jeder Wahl und Entscheidung (Das ist die gedankliche Feinabstimmung dessen, was wir demnächst
        tun oder lassen werden.),
     allem Lernen durch Bestätigung, Belohnung oder „Glückshappen“, das ist der jedem bekannte „Aha“-
         Effekt, „nach dem uns ein Licht aufgegangen und der Groschen gefallen ist“,
      der Bildung unseres Kurz- und Konsolidierung unseres Langzeitgedächtnisses, das heißt wie und
         folglich was wir denken, wie leicht wir etwas lernen, es uns merken und uns daran erinnern können,
      allen legalen Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Alkohol, Nikotin, allen Verhaltenssüchten und allen
         illegalen Drogen und Süchten. Zur ärztlichen Behandlung Kokainsüchtiger existiert bis heute kein
         Medikament. Amerikanische Neurowissenschaftler haben aber 2014 zum ersten Mal herausgefunden,
         dass Oxytocin (Siehe hier unten.) die Kokainsucht süchtiger Ratten abschwächt (Bentzley, 2014).
          ... mehr,
      den reibungslosen Bewegungsabläufen hin zu allen Belohnungs- oder „Glückshappen“, egal welcher Art
        auch immer, wie etwa durch die Anti-Parkinson-Tabletten (Dopamin-Agonisten, auf Deutsch: Dopamin-
        Verstärker) Levodopa® für Patienten, die unter der Parkinson-Krankheit leiden und
      jeder sexuellen Erregung und jedem krönenden Höhepunkt und Abschluss durch den Orgasmus
eine ausschlaggebend zentrale Rolle. Kurz und bündig: Dopamin ist gleichbedeutend mit Stoff gewordener Belohnungserwartung, Wollen, Motivation und der Beschaffung von Belohnungs- oder „Glückshappen“, egal welcher Art auch immer. ... mehr.
Noradrenalin erregt und aktiviert uns, macht uns wacher und reaktionsbereiter. Dank ihm sind wir aufmerksamer, angetriebener, motivierter und bereiter sofort etwas zu machen. Seine biologische Vorstufe ist Dopamin. Beide liefern uns gemeinsam zusammenwirkend unsere oft notwendigen Motivationsschübe, damit wir die ersten Maßnahmen auch tatsächlich ergreifen, um uns alles x-beliebig Angenehme (und ein glücklicheres Leben) zu beschaffen, statt keinen Finger krumm zu machen, keinen Handschlag zu tun und nichts zu unternehmen.
β-Endorphin und seine opioiden µ-Rezeptoren  (µ ist der griechische Buchstabe m, sprich: mü.) ist nicht nur unser wirksamster Schmerzkiller, der bei Schmerzen zur Schmerzlinderung ausgeschüttet wird, sondern auch de novo unser Botenstoff für:
     alles Mögen, Gefallen und Vergnügen an allem x-beliebig Möglichen zu haben — Im
        Gegensatz zum uns motivierenden Dopamin und Wollen (Siehe hier oben.) — wie Schokolade, alles
        süßlich Schmeckende, Gute, Wahre, Echte und Schöne zu mögen, länger anzuschauen und zu
        genießen,
     Genuss und Gefallen an schöner Musik, gut Gesagtem, der Natur, Liebe und Sex zu haben, der
        Neigung uns vollends wohl und behaglich zu fühlen und
      in träumerischer Glückseligkeit vollends zu genießen und im Genießen schwelgen zu können.
        („Wow! So schön kann die Welt und das Leben sein!“)

β-Endorphin reguliert unsere Genussfähigkeit und den unsere Glücksgefühle vollendenden Genuss (Berridge, 1999, 2007a, 2007b; Robbins, 2005; Neri, 2008; Kringelbach, 2009; Litt, 2009, Treadway, 2010).
Serotonin und sein Serotoninsystem sind die ständig alles durchdringenden Stimmungsaufheller. Sie lindern gemeinsam zusammenwirkend:
     die Angst, normal übliche Ängstlichkeit und alle fünf klinischen Angststörungen,
     Kummer und Sorgen und das chronische Bekümmertsein,
     zu häufiges, beharrlich zu lang anhaltendes und sich im Laufe der Zeit verschlimmerndes ich-bezogenes
        ständiges Wiederkäuen und Grübeln, aber nicht das Geringste zur Lösung der eigenen Probleme zu
        unternehmen, keinen Finger krumm zu machen und keinen Handschlag zu tun,
     Pessimismus und eine pessimistische Weltanschauung zu haben,
     „leichte“, mittelschwere, schwere und stationäre Depression (... mehr),
     chronisch verärgert-feindselige Gedanken, Denkart, Denkweise und Aggressivitätsneigung,
     behandlungsbedürftige Schüchternheit und Soziale Angststörung (Sozialphobie) (... mehr) und
     verringern häufige Selbstmordgedanken, wiederholte Selbstmordversuche und Selbstmord. Den
        neuesten, wissenschaftlich geprüften und für gut befundenen 4 Fragen Screening-Test für alle Helfer von
        Selbstmord gefährdeten Menschen finden Sie, wenn Sie hier klicken. 9 glückssteigernde Maßnahmen
        (Siehe hier oben und unten.) wurden von der Harvard Medical School und am Massachusetts General
        Hospital mit 52 stationär behandelten Patienten mit Erfolg (mehr Hoffnung und mehr Optimismus, statt
        Hoffnungslosigkeit und Pessimismus) durchgeführt (Huffman, 2013). Wenn Sie sich selbst betroffen
        fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge http://www.telefonseelsorge.de. Unter der
        kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von sehr gut ausgebildeten
        erfahrenen Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Lebenssituationen aufzeigen
        konnten.
Dadurch macht Serotonin und sein biochemisches Serotoninsystem uns rundum, durch und durch, innen wie außen:
     emotional ausgeglichener und gelassener, statt Stress anfälliger,
     unbefangener und unbekümmerter,
     kontakt- und anschlussfähiger,
     extravertierter,
     verträglicher und umgänglicher,
     im täglichen Leben vertrauensvoller und gegenseitig vertrauender (Colzato, 2013),
     alles in allem zufriedener mit unserem Leben (De Neve, 2011),
     glücklicher (gemessen mit der Subjektiven Glücksskala, Matsunaga, 2013) und auch noch
     schlanker(!).
   Wer ein gut genug funktionierendes Serotoninsystem hat ist mit sich selbst im Reinen, statt insgeheim zu grübeln: „Mit mir stimmt doch was nicht. Ich bin doch nicht ganz normal. Hoffentlich merkt das keiner.“ Ganz im Gegenteil: Bei ihm ist alles klar im Kopf, er hat jede Menge angenehme und wenig unangenehme Gedanken und Erinnerungen, beurteilt seine eigene Zukunft optimistischer, handelt moralisch lobenswerter und schläft auch noch besser! ... mehr.
Oxytocin, das hilfreiche Neuropeptid für mehr Einfühlungsvermögen, partnerschaftliches Vertrauen, Kooperationsbereitschaft, Sinn für Fairness, Großzügigkeit, Mutterliebe, Produktion der Muttermilch, Mutter-Kind-Beziehung, Liebe, Partnerbindung und -treue, Pupillenerweiterung und zusammen mit Dopamin für Sex (Zak, 2004, 2009; Kosfeld, 2005; Kirsch, 2005; Aragona, 2005; Edwards, 2006; Stanton, 2007; Tamma, 2009; Ditzen, 2009, 2013; Strathearn, 2009; Shahrokh, 2010; Leknes, 2012; Holt-Lunstadt, 2004, 2008, 2014). ... mehr.
Transkriptionsfaktor Δ-FosB (Δ ist der griechische Buchstabe D, sprich: Delta, lies: „Teil von“-FosB.) Durch das Spleißen des FosB-Gens entsteht das wochenlang haltbare Gen-Produkt Δ-FosB in den Dynorphin-Zellen des Nucleus accumbens (Nacc) und häuft sich wegen seines langsamen Abbaus hier an.
   Die Anhäufung von Δ-FosB im Nacc schützt uns vor Hauptlebensproblemen wie Depression, Hilf- und Hoffnungslosigkeit, weil sie zu unserem Können beiträgt, mental elastisch federnd auf schmerzhafte Erlebnisse jeder Art stressbelastbarer reagieren, mit ihnen leichter umgehen und fertig werden zu können, statt uns von ihnen unterkriegen zu lassen und niedergedrückt zu bleiben.
   Hausärzte, Psychotherapeuten und Fachärzte für Psychotherapie (Psychiater) nennen diese persönliche Eigenschaft und Können emotional resilient sein oder emotionale Resilienz, die unverzichtbar notwendig für ein glückliches Leben ist. Die Glücksstudie für Glücksstudie als wirksam bewiesenen 15 strategischen Maßnahmen und ihre einfachen Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen mit denen jeder glücklicher werden und dauerhaft bleiben kann stützen vorbeugend unsere Resilienz und schützen uns dadurch dauerhaft davor, leicht unglücklich zu werden und zu bleiben (Reich, 2010).
   Einfacher gesagt: Schmerzhafte Erlebnisse prallen an resilienten (= potenziell glücklichen) Menschen leichter ab, und sie sind seltener unglücklich, weil sie sich leichter und schneller von ihnen erholen und sie für sich leichter ungeschehen machen können (Fredrickson, 2003, 2004, 2009; Cohn, 2009), oder jedem leicht verständlich mit einer resilienten Köllschen Lebensweisheit gesagt:

„Et is, wie et is.
Et kütt, wie et kütt.
Et hätt noch immer jott jejange.
Watt fott is, is fott.
Watt wellste mache?
Do lachste dich kapott!“

Das Leben geht weiter. Die Amerikaner sagen: „If you can't change it, change the way you think about it!“, und Sie werden dauerhaft zufriedener mit Ihrem Leben sein (Cohn, 2009).

   Zusätzlich trägt die Anhäufung von Δ-FosB in unserem Nacc zu unserem stärkeren Wollen und Trachten nach mehr angenehmen Gefühlen, einschließlich Glücksgefühlen bei (Nestler, 2002, 2006; Berton, 2006, 2007).
   Einen Überblick über die Botenstoffe, Biochemie und den Botenstoff-Cocktail unseres Glücks und Wohlbefindens finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Je glücklicher wir sind, desto robuster ist unsere vom Arzt festgestellte Gesundheit
    Mehr angenehme Gefühle zu haben trägt ursächlich zu einer besseren körperlichen Gesundheit bei. Ein glücklicher Mensch zu sein fühlt sich nicht nur das ganze Leben lang besser an, sondern ist auch eine Ursache für eine widerstandsfähigere Gesundheit.
    Laien, Hausärzte und Kardiologen (Herz-Kreislauf-Spezialisten) vermuten schon seit langem, dass mehr angenehme Gefühle zu haben mit besserer Gesundheit zusammenhängt. Je stärker wir unsere angenehmen Gefühle ausdrücken, desto seltener erkranken wir an Herzkrankheiten wie Herzinfarkt, Angina pectoris oder Schlaganfall (med.: Aploplexie, primär ischämischer Hirninfarkt) (bester Übersichtsartikel über mehr als 160(!) bisherige Forschungsergebnisse: Diener, 2011; siehe auch Steptoe, 2011; Everson-Rose, Stroke, 2014).
   Nehmen Sie sich als Vorbild Voltaire (* 1694, † 1778): „Ich habe beschlossen, glücklich zu sein, weil es meiner Gesundheit förderlich ist." Das aktuelle Wissen der evidenzbasierten Glückswissenschaft finden Sie, wenn Sie hier klicken.


Glückliche Menschen leben 7½ bis 20 Jahre gesund länger!
   Glückliche Menschen fühlen sich nicht nur ihr Leben lang wohler, sondern leben auch noch 7½ bis 20 Jahre gesund länger. Mehr als acht Millionen Deutsche (oder jeder zehnte) schlurfen umher, nur weil ihnen keiner sagt, wie sie sofort, bei jeder sich bietenden Gelegenheit in ihrem täglichen Leben kostenlos mehr angenehme Gefühle haben, ein glücklicherer Mensch werden und ein längeres glücklicheres Leben haben können.
   Glückswissenschaftler vermuten schon seit langem, dass Menschen, die sich wohl fühlen gesund länger leben und eine deutlich höhere Lebenserwartung haben, als unglückliche. In den vergangenen 20 Jahren erhärtete sich immer mehr die Erkenntnis, dass ein glücklicher Mensch zu sein mit einer 7½- bis 20-jährigen längeren Lebenszeit Hand in Hand einher geht.
    Alle Langzeitstudien beweisen, dass ein gesundes längeres Leben zu haben nicht nur mit körperlicher, sondern auch mit mentaler, das heißt auf gut Deutsch „seelischer“ oder „psychischer“ Gesundheit Hand in Hand geht (Chida, 2008; bester Übersichtsartikel Diener, 2011; Steptoe, 2011; Chesney, 2014). ... mehr.
   Die Wirkstärke der mentalen Gesundheit auf die Lebenserwartung ist ungefähr so stark oder sogar noch stärker, als die Nichtraucher oder Raucher (täglich 20 oder mehr Zigaretten) zu sein.
   Jeder kennt die allseits bekannten 5 Faktoren für ein gesundes längeres Leben:
   1. Ausgeglichene Ernährung,
   2. normalgewichtiger oder übergewichtiger Body Mass Index (kg/m2: untergewichtig = weniger als 18,5;
       normalgewichtig = 18,5 bis 24,9; übergewichtig = 25 bis 29,9; adipös = 30 oder mehr (WHO, 2000;
       Berrington de Gonzalez, 2011; Flegal, 2012; Lorenzini, 2014),
   3. nicht Rauchen,
   4. Alkohol nur in Maßen trinken und
   5. ausreichende Bewegung oder Sport.
   Achten Sie ab jetzt aber auch auf seinen neuen 6. Faktor:
   6. Ihr allgemeines Wohlbefinden oder Ihr Lebensglück im Allgemeinen.
   Wissenschaftlich wiederholt überprüfte und für gut befundene Fragebögen und Tests, mit denen Sie Ihr allgemeines Wohlbefinden oder Lebensglück feststellen können, sowie die aktuellsten Studienergebnisse für einen persönlichen Vergleich und 15 einfache, evidenzbasiert wirksame Maßnahmen für mehr Wohlbefinden oder Lebensglück und ein dauerhaft glücklicheres, längeres Leben finden Sie, wenn Sie hier klicken.



EWIGE LIEBE: Was Ehen und feste Partnerschaften ihr Leben lang zusammenhält: C
   Was machen die meisten Ehe- oder festen Partner richtig, aber zu viele falsch? Aufgrund des Durchbruchs in der Beziehungsforschung und den von ihr empfohlenen Benimm- und Verhaltensregeln in der Ehe oder festen Partnerschaft wissen wir heute am sichersten darüber Bescheid und können mit 94-prozentiger Wahrscheinlichkeit vorhersagen, welche Ehen oder festen Partnerschaften dauerhaft halten oder endgültig zerrütten werden: C (Gottman, 1999, 2002, 2004; Kamp Dush, 2008, 2012; Bao, 2013; Finkel, 2013; Holley, 2013). ... mehr.
 

Es gibt kein „Glücksgen“, auch wenn oberflächlich arbeitende Journalisten dies unwissend behaupten und ihre gutgläubigen Leser in die Irre führen
Nature Cover Story, Februar 2011   Das Temperament und seine chronisch guten Stimmungen sich wohl zu fühlen und glücklich zu sein liegt zu 50 Prozent in mehr als 40 happy Gen-Varianten, die seit dem Augenblick der Befruchtung ein glücklicheres Leben begünstigen.
   50 Prozent unseres Glücks und Wohlbefindens ist unser stets vorhandenes, weil genetisch veranlagtes Temperament und seine chronisch guten Stimmungen, die sich im bisherigen Leben weiterentwickelt haben und uns unser Leben lang erhalten bleiben (Lykken, 1996, 1999; Roysamb, 2002, 2003; Nes, 2006, 2009; Weiss, 2008; Stubbe, 2005; Bartels, 2009).
   Fast alle Besucher unserer Website haben schon immer richtig vermutet, dass wir uns nicht nur in unserem Äußeren, sondern auch in unserem Inneren in unserem ganzen Gemüts- und Gefühlsleben naturgegeben, von Natur aus unterscheiden. Seltsamerweise fällt es manchen Zeitgenossen aber sehr schwer, unser Glück als etwas ebenfalls zumindest teilweise Angeborenes akzeptieren zu können. Angeboren sind für sie Eigenschaften wie sexuelle Lust, Augen- und Haarfarbe, wie wir zum Teil aussehen, Schönheit, Intelligenz oder Dummheit. Das Glück ist für sie „etwas ganz anderes“, ein Begehren, die Erfüllung eines Wunschtraums, die Krönung, der Gipfel, das Paradies, das es in der Welt nur zu suchen, zu finden und sich zu beschaffen gilt, auf keinen Fall aber etwas teilweise Angeborenes.
   Je mehr happy Gen-Varianten wir von unseren Eltern geerbt haben, desto leichter fällt es uns, von Natur aus, uns wohl zu fühlen und glücklich zu sein. Wer ein glücklicher oder sehr glücklicher Mensch ist, hat im Augenblick der Befruchtung Massel gehabt.
   Das Sprichwort: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ ist dagegen vermessen, nur die halbe Wahrheit (und deshalb grundfalsch.) Wer im Augenblick der Befruchtung „Saupech“ gehabt hat, der kann so fleißig schmieden wie er will, tut sich aber sehr viel schwerer glücklicher werden zu können. Zwar bekommt jeder für seine geleistete Schmiedearbeit seinen Lohn, aber keiner bekommt dafür einen Garantie-Abholschein für ein glücklicheres Leben.
   Das aktuelle Wissen der Zwillings-, Gen-, Genom- und Epigenetikforschung über die Erblichkeit des Temperaments und seiner chronischen Stimmungen, sowie die Auswirkungen der mehr als 40 happy Gen-Varianten auf ein dauerhaft (un-) glückliches Leben finden Sie, wenn Sie hier klicken.
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Mehr als 27 Seiten Literaturquellen„Ich bin Arzt, Professor, Doktorand, Diplomand, Student, Schüler oder sonst am Glück sehr interessiert. Nennen Sie mir Literaturquellen, die ich bei meiner Arbeit verwenden kann?“
   Aber klar doch, selbstverständlich. Die Glückswissenschaft betreibt Wissenschaft. Wie alle Wissenschaften deckt sie Irrtümer auf und liefert uns ihr neues Wissen, statt Glücksblabla im Internet, in die Irre führende Artikel naiver Journalisten von Illustrierten wie FOCUS und von Fachwissen komplett ungetrübt hohle Meinungen deutscher Professoren in so verkauften „Experten-Interviews“. Alles nicht der Rede wert, spottet jeder Beschreibung. Fachleute lachen nur darüber und verschwenden weder ihre Zeit, Grips noch Geld dafür.
Nobelpreis-Medaille  Im Gegenteil: Sie arbeiten hart, wissen am klarsten Bescheid über das Glück, liefern uns ihr neuestes Wissen, erhielten den Nobelpreis 2002, die Ehrendoktorwürde der Elite-Universität Würzburg 2004 und Freien Universität Berlin 2010 und viele international hoch angesehene 1. Preise.
Deutschlands Leistung in der internationalen Glückswissenschaft und -forschung   Sie wissen nichts Genaues über das Glück, haben keinen scharfen Über-, Durchblick und Durchgriff, können nicht sauber die Spreu vom Weizen trennen —, und labern nur. Durch ihr Gelaber behindern sie aber alle gutgläubigen Laien daran dauerhaft glücklichere Menschen werden und ein glücklicheres Leben haben zu können.
   Mehr als 27 Seiten Originalquellen der Glückswissenschaft und -forschung finden Sie, wenn Sie hier klicken.


Wie glücklich sind die DeutschenSo glücklich und zufrieden sind die Deutschen wirklich:
16 zuverlässige Ergebnisse aus repräsentativen Umfragen


   53 Prozent der Deutschen fühlten sich 2013 „oft“ oder „sehr oft“ glücklich, und die Deutschen sind in allen jemals durchgeführten EU- und weltweiten Vergleichen ein ziemlich glückliches Volk.
   In Ostdeutschland ist das Zufriedenheitsniveau auch mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung noch unter dem westdeutschen Niveau. Insgesamt liegt das Zufriedenheitsniveau im vereinten Deutschland 2013 wieder etwa so hoch wie das der Westdeutschen im Jahr 1984, nämlich bei 7,5 Punkten, auf einer 11 Punkte Skala, die von 0 bis 10 Punkte reicht. Sehr sicher ist, dass die Ostdeutschen seit der Wiedervereinigung Jahr für Jahr unzufriedener waren und immer noch sind, als die Westdeutschen:

Copyright © 2013 by infratest dimap, München
 
Copyright © 2013 by infratest dimap, München

    ... Ich will genauer darüber Bescheid wissen.

Achtung! Angebliche deutsche Glücksforscher
      Mit den Begriffen „Glück“, „Glücksforschung“ und „Glücksforscher“ wird in den Medien viel Schindluder getrieben, und gutgläubige Leser werden in die Irre geführt.
      Eine aktuelle Liste der angeblichen deutschen Glücksforscher, die Ross und Reiter nennt, finden Sie, wenn Sie hier klicken.


„Macht mehr Geld zu haben glücklicher?“, und „Kann man Glück kaufen?“
   Diese Frage kann kein Mensch, kein Nobelpreisträger, kein amerikanischer oder deutscher Universitätsprofessor und ein deutscher Fachhochschul-Professor für Volkswirtschaftslehre und Glücksökonom schon gar nicht richtig mit mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“ beantworten, obwohl er dies in einem Interview mit einer Boulevard-Zeitung unwissend (ungebildet) verneint: „Glück kann man nicht kaufen!“ und gutgläubige Leser in die Irre führt. Derselbe behauptete am 1. Januar 2013 in DIE WELT: „Bei 5000 Euro netto ist die Glücksgrenze erreicht.“ Ja was jetzt? Wie jeder sehen kann, sind beide Behauptungen in sich total widersprüchlich und deshalb falsch. Richtig ist: Erstens war der interviewte Fachhochschul-Professor nie ein Glücksforscher, ist er kein Glücksforscher und wird auch in Zukunft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie einer sein werden. Zweitens, falls Sie aktuelles Wissen, Zahlen, Fakten und Tatsachenbeweise, statt Glücksblabla interessiert, können Sie einfach hier klicken.
   Die beste Antwort auf die in der Überschrift gestellten Fragen ist: „Das kommt ganz darauf an, was man unter ,Glück' versteht, wie man es definiert und seine vier Glücksmodule im Einzelnen ganz genau analysiert. Am besten man erforscht alle vier Glücksmodule bei möglichst vielen Menschen weltweit.“ (Diener, 2010a, 2010b).
   Andersherum gesagt: „Reichtum und Schönheit braucht man nicht um glücklich zu sein.“, scherzte einmal der ostfriesische Komiker Otto Waalkes, „Es kommt nur darauf an, dass man gut aussieht und jede Menge Kohle hat!“ Der Witz ist gut. Was Reichtum betrifft hatten Otto Waalkes, die meisten amerikanischen Joe Sixpacks und deutschen Otto Normalverbraucher schon immer Recht, und alle Glücksökonomen irrten sich und haben uns nur Gogolores erzählt. Jeder von uns hat schon mal von ihnen oder oberflächlich arbeitenden Journalisten gehört oder gelesen, dass mehr Geld zu haben uns nicht glücklicher machen würde. Dieser gängige Glücksmythos ist falsch. Richtig ist: Je mehr Geld wir verdienen oder haben, desto größer sind unsere Chancen, dass wir glücklicher und zufriedener werden. Ab mehr als 5000 € verfügbaren Haushaltseinkommen nimmt unser emotionales Wohlbefinden nicht mehr zu, die Zufriedenheit mit unserem Leben nimmt aber weiterhin stetig ansteigend zu. Glückliche und zufriedene Arme (in Deutschland Hartz IV-Empfänger oder allein erziehende Mütter) sind seltene Ausnahmen, die es fast nicht gibt (Kahneman, 2010).
   Drei international renommierte Glücksforscher gaben uns 2011 zum ersten Mal acht Tipps, wie wir uns am klügsten mehr Lebensglück kaufen können. Man muss nur genauer wissen, für was man sein Geld ausgibt, und wie viel dauerhaftes Glück man dafür tatsächlich bekommt. Die Amerikaner sagen dazu locker: „Get more Bang for your bucks!“, auf gut Deutsch: „Geben Sie Ihr Geld klüger für tatsächlich glücklicher machende Erlebnisse aus.“
   Von wegen: „Glück kann man nicht kaufen!“ Wer es richtig ausgibt, kann sehr wohl aus seinen Finanzen mehr Glück und Wohlbefinden machen. „Wie die Leute ihr Geld ausgeben ist ähnlich wichtig für ihr Glück und Wohlbefinden, wie die Höhe ihres monatlichen Einkommens.“, schließen die drei Glücksforscher (Dunn, 2007, 2008, 2010, 2011, 2013; Norton, 2012; Aknin, 2012, 2013a, 2013b). ... mehr.
Happy Money   Großzügigerweise hilft das IFG München gerne dem deutschen Fachhochschul-Professor für Volkswirtschaftslehre, Glücksökonomen und angeblichen Glücksforscher mit dem brandneuen Buch (Erstausgabe: 14. Mai 2013): Happy Money: The Science of Smarter Spending, der international renommierten Glücksforscher Elizabeth Dunn, Professorin an der University of British Columbia, Vancouver und Michael Norton, Professor an der Harvard Business School, Harvard University, Boston, USA. Das Fazit ihrer Arbeit ist kurz und bündig: „Wenn Sie Geld nicht glücklicher macht, geben Sie es einfach nicht richtig aus.“ Glück kann man tatsächlich kaufen, aber nur, wenn man sein Geld für das ausgibt, was wirklich zählt. Das heißt schlicht und einfach: Geben Sie Ihr Geld für mehr angenehme Erlebnisse, Gefühle oder Stimmungen und intrinsische Bedürfnisbefriedigung aus. Die Höhe Ihres ausgegebenen Betrags spielt dabei keine Rolle. 2 €, 5 € oder 20 € reichen vollkommen aus. Sie müssen es nur für das Richtige ausgeben (Siehe hier oben.)



Nicht die Teens und Twens, sondern die 65- bis Anfang 70-Jährigen, „die jungen Alten“, sind die glücklichsten Menschen: Der lebenslang leicht u-förmige Verlauf unseres Glücks und Wohlbefindens
   Entgegen den üblichen Meinungen sind nicht die Teenager und Twens glücklicher als die jungen Alten, sondern genau umgekehrt: Die jungen Alten sind, Glückstudie für Glücksstudie wiederholt bewiesen, die glücklichsten Menschen!
    Im Alter nimmt unser Glück und Wohlbefinden zu (und nicht ab.) Einfach alt zu werden macht uns mit der Zeit zufriedener und glücklicher, statt unzufriedener und unglücklicher, wie die meisten Leute glauben.
   In Deutschland vollkommen unbekannt sind die Ergebnisse der internationalen Glücksforschung, dass:
   1. wir uns im Alter wohler fühlen und glücklicher werden, statt wie von den meisten Leuten befürchtet
      unwohler zu fühlen und unglücklicher zu werden,
   2. wir uns nicht nur heute wohler fühlen als in unserem bisherigen Leben, sondern in Zukunft noch wohler
      fühlen und glücklicher sein werden, als wir es heute schon sind, und
   3. wir mit dem Alter von Natur aus gelassener werden, uns kaum noch etwas aufregt, wir immens weniger
       unangenehme Gefühle haben, uns weniger bis gar keine Sorgen mehr machen und einen erholsameren
       Schlaf haben (Grandner, 2012).
   „Man muss nur hübsch alt werden, dann gibt sich schon alles von selbst." Wie kommt das? ... mehr.




Titelbild von ,Dein SPIEGEL' Heft August 2010Lach mal. Die Kinderzeitschrift „Dein SPIEGEL“ des SPIEGEL-Verlags erscheint monatlich und richtet sich überwiegend an 8- bis 12-jährige Kinder.
    DER SPIEGEL warb in seinem Heft 29, 2010, Seite 3: „Der Komiker und Arzt Eckart von Hirschhausen, 42, liefert einen bestechenden Beweis für die These, dass Lachen gesund ist: Kinder, sagt er, lachen täglich bis zu 400-mal, Erwachsene etwa 20-mal.“ Dass Kinder bis zu 400-mal täglich lachen ist nachgeplappertes, hohles Geschwätz — bar jedes „bestechenden“ Beweises — des TV-Komikers Eckart von Hirschhausen.
   Dasselbe gilt auch für seine nicht nur nutzlose und überflüssige, sondern sogar direkt kontraproduktive und gesundheitsschädliche Glücksempfehlung ein Glückstagebuch zu führen (aber gut genug für seine gutgläubigen Leser.) Kein einziger international renommierter und deshalb ernst zu nehmender Glücksforscher empfiehlt ein Glückstagebuch zu führen. ... mehr.



Ein dauerhaft glücklicherer Mensch zu werden ist selbst machbar
   Ein glücklicherer Mensch zu werden ist zu stattlichen 40 Prozent selbst machbar. Das ist eine Menge, um nicht zu sagen: „sensationell viel“ und liegt ganz in Ihrer Hand. Das Volkslied: „Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist, ist ein König.“ hat tatsächlich Recht.
   „Wie eine Fremdsprache lernen, üben und trainieren“ (Stefan Klein, 2002) müssen Sie dazu gar nichts. Sie brauchen nur das auf Wissenschaft und Forschung beruhende Wissen, Know-how und evidenzbasierte Glücksprogramm bei der Hand zu haben, zu wissen wie's geht und das Richtige in Ihrem täglichen Leben wirklich öfter zu tun.
   Unglückliche Menschen machen es aber leider viel zu selten, fast nie oder total verkehrt, und es kann nichts zu ihrem glücklicheren Leben beitragen. Glückliche Menschen machen es dagegen, von Haus aus, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, schon immer, und genau das verschafft ihnen, so en passant und nebenbei, sofort, immer und überall viel mehr angenehme Gefühle, Belohnungs- und „Glückshappen“ und ein glücklicheres Leben. Wer im täglichen Leben öfter das Richtige macht, bei dem bauen sie sich, von Natur aus, so en passant und nebenbei, ganz von selbst auf. „Ich mach' einfach das Richtige, und es baut sich in mir ganz von selbst auf, kommt zustande, und ich fühle mich sofort wohler.“
  Jeder kann sein Wohlbefinden mit einer Steigungsrate von 0,66 β (beta) geradlinig von links unten nach rechts oben dauerhaft steigern. Alles was man dazu braucht, bringt jeder schon mit sich. Probier's, es funktioniert, und du fühlst dich sofort, immer und überall auf Dauer wohler (Fordyce 1983;  Fleeson, 2002; Abbe, 2003; Gable, 2004; Tkach, 2005; Seligman 2005, 2006; Sheldon, 2006, 2009; Dunn, 2007, 2008; Lyubomirsky, 2005, 2008, 2011, 2013; Aknin, 2011, 2012; Layous, 2011, 2012; Caprariello, 2013; Lambert, 2013; Meta-Analysen von Sin, 2009 und Bolier, 2013; Zelenski, 2012, 2013).
Daniel Gilbert„Die Leute wissen zu wenig über das Glück und haben eine Menge falscher Vorstellungen darüber, was sie wie sehr und wie lang glücklicher macht.“, kommentierte der Harvard-Professor und Glücksforscher Daniel Gilbert 2006 in einem Interview mit CNN einen Teil des aktuellen Stands der Glücksforschung.
   Ein glücklicherer Mensch zu werden und glücklicheres Leben zu haben ist selbst machbar, ohne dass Sie etwas „wie eine Fremdsprache lernen, üben und trainieren“ müssten. Das ist reine Zeit-, Grips- und Geldverschwendung, und die nachgeplapperten „Glücklich sein kann man lernen.“-Empfehlungen sind nutzlos und überflüssig. Das IFG München geht dabei davon aus, dass diese Damen und Herren lesen können.
   Das Lernen alles Angenehmen (und Unangenehmen) erledigt bei allen Menschen und Tieren ihre Neuro- und Molekularbiologie, von Natur aus, automatisch ganz von selbst ablaufend für sie, ohne dass sie etwas „wie eine Fremdsprache lernen, üben und trainieren“ müssten. Meist genügt schon ein einziger erfreulicher Kontakt, und der „Glückshappen“ ist emotional gelernt und kann wochenlang leichter erinnert werden. Alle emotional aufgeladenen Erlebnisse werden von Natur aus leichter gelernt und besser erinnert, als Erlebnisse ohne emotionale Aufladung (Feinstein, 2010, Kuriyama, 2010). Andernfalls wäre die Menschheit gar nicht überlebensfähig gewesen, sondern schon längst verhungert, verdurstet und ausgestorben. Wie jeder weiß, sind wir aber alle noch da und leben quicklebendig ständig mit unseren angenehmen (und unangenehmen) Erinnerungen. Glücklicher zu werden „lernen, üben und trainieren“ zu wollen ist deshalb überflüssig und nutzlos, aber sofort, immer und überall dauerhaft selbst machbar (Frémaux, 2010). „Gedächtnis ist Herzenssache.“, ahnte schon vor mehr als 200 Jahren Johann Wolfgang von Goethe. ... mehr.
   Mit anderen Worten: Jeder hat ein größeres Glückspotenzial, als er gemeinhin glaubt. Ein glücklicherer Mensch zu werden geht viel einfacher, als die meisten Leute glauben. Wenn Sie wissen wollen, was die Glückswissenschaft wegweisend Neues über das Glück weiß, dann ist unser Buch mit seinem aktuellen Wissen, Know-how und evidenzbasierten Glücksprogramm genau das richtige für Sie.
   Wenn Sie ein glücklicherer Mensch sind, haben Sie nicht nur Ihr Leben lang ein schöneres Leben, sondern verschönern dadurch auch das Leben Ihrer Kinder, Freunde, Bekannten, Kollegen und Mitmenschen. Alle werden staunen, dass Sie ein attraktiverer (auf gut Deutsch: anziehender wirkender) und allseits beliebterer Mensch geworden sind, den Leuten besser gefallen, sie Sie sympathischer finden und Sie mehr mögen. Glückliche Menschen wirken, einem Naturgesetz folgend, an Ort und Stelle auf all ihre Mitmenschen immer attraktiver, als unglückliche.
   Jeder, der Sie gut kennt, wird dies Ihnen bestätigen und nichts anderes (Lepper, 1998, Meta-Analyse von Schneider, 2009a, 2009b, 2010). Manche glauben sogar, dass Sie mehr Glück hätten, es Ihnen auch noch treu bleibe, Sie ein besserer Mensch seien, auf einer Art Glücks- und Wohlbefindenswelle durch das Leben surfen und das, wovon Sie nachts träumen, bei Tag hätten. Dabei sind Sie „nur“ ein durch und durch, innen wie außen, rundum glücklicherer Mensch geworden, der mit seinem selbst verdienten Lohn oder Glück macht, was er will.
   Alles, was bisher noch fehlte, ist plötzlich da: Ein enger Freund, mehr Chancen beim anderen Geschlecht, bessere freundschaftliche, berufliche, familiäre oder Liebesbeziehungen. Eine glücklichere und dauerhaft haltbarere Partnerschaft oder Ehe kommen dann, Glücksstudie für Glücksstudie wiederholt bewiesen und einem Naturgesetz folgend, von ganz allein. Ein sich selbst verstärkender Kreislauf, bei dem das Eine sowohl die Ursache, als auch die Folge des Anderen sein kann. Sie gehen ineinander über und verlaufen sozusagen endlos wie in einer Endlosschleife: C.
  Alles, was Sie jetzt noch brauchen, ist:
     1. die 15 evidenzbasiert wirksamen Maßnahmen zu wissen,
     2. Ihr neues Wissen, Know-how und evidenzbasiertes Glücksprogramm in Ihrem täglichen Leben, je nach
         Ihren persönlichen Vorlieben abwechselnd, optimal dosiert wirklich öfter anzuwenden.
     Ein sich selbst verstärkender Kreislauf, bei dem das Eine sowohl die Ursache, als auch die Folge des Anderen sein kann: C.
    Das Trachten nach Glück macht glücklicher. Man muss nur noch genauer wissen wie's geht und das Richtige im täglichen Leben optimal dosiert absichtlich wirklich tun. Schon Johann Wolfgang von Goethe wusste: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“ Damit Sie sich dauerhaft wohler fühlen, aufblühen, ein rundum, durch und durch, innen wie außen glücklicherer Mensch werden und dauerhaft bleiben, müssen Sie schlicht und einfach:
    1. Es zuerst und vor allem ernsthaft wollen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Die ersten
       Schritte kommen dann von ganz allein.
    2. Engagiert und beharrlich das Richtige in Ihrem täglichen Leben optimal dosiert wirklich öfter
        tun: C.
    Jeder kann das. Es funktioniert gut und wirkt bis zu 1¼ Jahre lang. Wenn Sie weiterhin wie gewohnt nur wünschen glücklicher zu werden und davon träumen, bringt Sie das keinen Schritt weiter und nützt Ihnen gar nichts. Sie müssen schon selbst das Richtige
gemäß den wiederholt überprüften und für gut befundenen, einfachen, wirksamen Maßnahmen der international renommiertesten
Glücksforscher abwechselnd eine Zeit lang mal dies, mal das, und dann mal jenes und solches, optimal dosiert wirklich öfter tun. Was für Sie „persönlich maßgeschneidert am besten passt, funktioniert, wirkt und ihre Bedürfnisse am besten befriedigt, finden Sie mit der Zeit schnell selbst heraus.
   Wie Sie einfach konkret im Einzelnen glücklicher werden und mindestens drei, sechs, neun Monate, bis zu
1¼ Jahre lang bleiben können, finden Sie, wenn Sie hier klicken.



Hier klicken! Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) finden Sie, wenn Sie hier klicken.
 

 

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Das IFG München ist ein unabhängiges Institut. Seine Aufgabe ist die großzügige, unverzügliche Veröffentlichung der neuesten Forschungsergebnisse der internationalen Glückswissenschaft und -forschung, sowie die Durchführung von Round Table Gesprächen für ein dauerhaft glücklicheres Leben.