IFG München
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Wie man wirklich glücklicher wird
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Das Glück und Wohlbefinden ist subjektiv. Es besteht und entwickelt sich unser Leben lang aus dem dynamisch schwankenden Zusammenspiel seiner vier Glücks- und Wohlbefindensmodule: Zufriedenheit mit dem Leben im Ganzen + Zufriedenheit mit den persönlich wichtigsten Lebensbereichen + (Anzahl der angenehmen — unangenehmen Gemütszustände) = Glück und subjektives Wohlbefinden Gemütszustände sind alles, was wir fühlen und empfinden, all unsere Emotionen, Gefühle und Stimmungen. Entscheidend ist, wie groß die Differenz zwischen beiden ist: Je größer sie ist, desto wohler und glücklicher fühlen wir uns. Je zufriedener jemand ist und je mehr angenehme als unangenehme Emotionen, Gefühle und Stimmungen er hat, desto wohler fühlt er sich, und desto glücklicher ist er. |
Glück ≠ Zufriedenheit. Glück = Zufriedenheit +
möglichst viel Sahne obendrauf, auch wenn drei Diplom-Soziologen vom Institut für Soziologie der LMU München, die
Bild-Zeitung, Süddeutsche Zeitung und alle Glücksökonomen
stur stockfalsch das Gegenteil behaupten, Wischiwaschi veröffentlichen und ihre
Leser ständig in die
Irre führen (Keuschnigg, Negele, Wolbring, Juni 2010, Bild München vom 8. Juli 2010, SZ vom 10. Juli 2010, Seite 1: „Zum Schluss eine Meldung aus München-Laim. Das ist keines von Münchens Kultvierteln, kein Schwabing, kein Lehel, kein Glockenbachviertel. In Laim ist alles auf eine nette Art mittel, auf mittlere Art nett. Die Sieger wohnen hier nicht; Sieger müssen wohnen, wo die Fußballer wohnen, in Grünwald oder am Starnberger See. In Laim aber, das hat jetzt eine profunde Studie zweifelsfrei ergeben, wohnen die glücklichsten Münchner.“)
Alles von Beginn an total falsch und leeres Wischiwaschi, weil siehe hier
oben: Glück ≠ Zufriedenheit. ...
Ich will mehr darüber wissen.
Die zweite Glücksformel und einzig ernstzunehmende Gegenmeinung
vertrat bis 2010
der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 2002 Daniel Kahneman (Kahneman, 1999,
2000, 2004a, 2004b, 2005, 2006a,
2006b, 2006c):
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Summe
von (Anzahl x Stärke der jüngst
erlebten angenehmen Gemütszustände) |
Seit September 2010 schloss sich Daniel Kahneman aber auch der
bereits zuerst genannten, unter Insidern seit 2008 herrschenden Glücksformel an: „Das
Glück ist ein Zwischending, ein hybrides Gemisch aus emotionalem Wohlbefinden
und Zufriedenheit mit dem Leben.“ (Kahneman, 2010a, 2010b, 2011, Jarden,
2011). Dies ist die weltweit beste Definition des Glücks und Antwort auf die Frage: „Was ist Glück?“ ...
Ich will mehr darüber wissen.
Die meisten Leute interessiert aber am meisten: „Wie kann ich sofort, immer und überall ein glücklicherer Mensch werden, aufblühen, mich dauerhaft wohler fühlen und ein glücklicheres Leben haben?“ Die beste Antwort auf diese Frage gibt uns der Shooting Star unter den Glücksforschern Sonja Lyubomirsky mit ihrer dritten Glücksformel und unsere leicht verständliche Grafik (Lyubomirsky, 2005, IFG München, 2005):
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Glück = β0(Gene/Erblichkeit/Temperament/Persönlichkeit) + β1(persönliche Lebensumstände) + β2(absichtliche Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen im täglichen Leben) Die βs (betas) und ihre Wirkstärken werden in unserem Band I noch ganz genau erklärt. |

Copyright © 2005 by Sonja Lyubomirsky und Bernd Hornung, IFG München
Die drei Nährböden, Bauart und Baumaterialien unseres Glücks
Für Insider wirklich neu sind nur
ihre 40 Prozent „Absichtliche Aktivitäten“. Darunter versteht sie aber nicht
körperliche Aktivitäten wie mehr Sport und Bewegung, sondern absichtliches Tun,
wobei darunter bereits gedankliches Tätigwerden fällt, wie etwa ein
längst vergangenes, vor kurzem oder jüngst erlebtes Ereignis von Grund auf
komplett neu zu bewerten, neu zu beurteilen, sich neu zu orientieren und
dementsprechend danach neu zu handeln (Lyubomirsky, 2005,
Howell, 2011). ... Ich will mehr darüber wissen.
Jede der drei Glücksformeln ist „wahr“, hat aber ihre eigenen ihr immanent
innewohnenden und deshalb unvermeidbaren Restfehler, die im Nachhinein — bei der Auswertung der
Rohdaten — nicht mehr zu korrigieren sind (Schimmack, 2008a, 2008b, 2008c,
2010a; Diener, 1999, 2009a, 2009b, 2009c). ...
Ich will mehr
darüber wissen.
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Das
Glück und Wohlbefinden entspringt, entsteht und läuft im Kopf ab. Wenn es nicht hier ist, dann ist es nirgendwo.
Innere oder
äußere Signale können tief hinten im Hirnstamm die Eigenproduktion von
Glücksgefühlen „zünden“ (generieren). Hier entstehen und entspringen sie.
Innerhalb der ersten 150 Millisekunden werden sie im Mittelhirn weiter aufgebaut
und halten sich abschließend direkt über dem linken Auge und im linken
Vorderhirn 3 bis 12 Sekunden lang auf (D'Ardenne, 2008; Schott,
2008).
Unsere Glücksgefühle kommen — wie alle Emotionen, Gefühle und Stimmungen — durch biogene Biomechanismen
zustande, die zwischen exakt lokalisierbaren Nervenzellgruppen bestimmter Hirnregionen ablaufen. Ihre synaptisch feinst
verbundenen Nervenfasern bilden unser
Motivations-, Wollens-,
Such-, „Go, go, go, hol's dir! Vorwärts! Hin zu! Ran!“-, Lust-, Belohnungs-, Mögens-,
Genuss- und Glückssystem. Wie es bei glücklichen (oder unglücklichen) Menschen funktioniert
und tickt finden Sie, wenn Sie hier klicken.
Hirnforscher versuchen mit Hilfe der Bild gebenden Hightech-Hirnforschung die
letzten Geheimnisse unseres Glücks und Wohlbefindens zu lüften und behaupten unsere Gefühle
als bloße Nervenaktivitäten in unserem Gehirn dingfest gemacht zu haben.
Diese nüchterne Botschaft kommt ausgerechnet
vom Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin 1962, Mitentdecker der DNS und
Hirnforscher Francis Crick
(* 1916 in Northampton, England, † 2004 in San Diego, USA):
„Unsere Freuden und Sorgen, Erinnerungen und Ziele, Gefühle und freier Wille
sind nichts weiter als das Verhalten von gut zehn Milliarden Nervenzellen und ihrer Signalmoleküle. Kurz gesagt: Wir sind nichts weiter als eine Anhäufung von Milliarden Nervenzellen
und ihrer Aktivitäten.“ (Crick, 1994). Unser bisheriges Bild vom Glück (und Leid) der Menschen
wird umgekrempelt.
Unser Gehirn ist das komplexeste System im Universum, dessen Essenz –
in drei Worten – Kommunikation
über Synapsen ist. Mit mehr als zehn Milliarden Signale „feuernden“,
empfangenden und innerzellulär weiterverarbeitenden Nervenzellen ist das, was im
Gehirn abläuft, in der Tat extrem
komplex. Als unsere oberste Kontroll- und Steuerleitzentrale organisiert und
steuert es alles was wir empfinden, fühlen, bewerten, beurteilen, glauben,
„denken“, entscheiden und abschließend tun oder lassen werden.
Auf kaum einem Gebiet dringen amerikanische Neurowissenschaftler derzeit so rasant in die letzten Geheimnisse des Glücks
und Wohlbefindens ein wie in der Hirnforschung. Das Neueste aus der Hirnforschung, Neuro- und Molekularbiologie des Glücks und Wohlbefindens finden Sie, wenn Sie hier klicken.
Der
Botenstoff-Cocktail des Glücks und Wohlbefindens: Glück ist, wenn die Biochemie
im Gehirn stimmt. Neurobiologen wissen heute genauer Bescheid über die Entstehung,
Entfaltung
und das Zustandekommen unserer angenehmen (und unangenehmen) Gefühle als je zuvor. (Leider
funktioniert das Leben aber nicht so simpel und einfach, sondern viel komplizierter, als wir
noch vor ein paar Jahren
geglaubt haben.)
Wie glücklich oder unglücklich wir sind geht mit vier Botenstoffen, ihren
biologischen Vorstufen, Synapsen, Rezeptoren, deren innerzellulären
Protein-Kinasen
und dem Abbaustoffwechsel durch ihre Abbau-Enzyme sehr eng Hand in Hand zusammen.
Protein-Kinasen sind biochemische Signalablaufketten, die innerhalb der
Nervenzellen ablaufen.
Die entscheidenden Botenstoffe zum Aufbau und Genießen unseres
Glücks und Wohlbefindens sind:
Dopamin,
Noradrenalin,
die β- (beta-) Endorphine und ihre µ- (my-) und δ- (delta-)
opioiden Rezeptoren
und
Serotonin.
Sie tragen biochemisch
mit Abstand das Meiste zu unserem Glück und Wohlbefinden bei.
Im Einzelnen:
Dopamin und
sein biochemisches Dopaminsystem
spielen gemeinsam zusammenwirkend bei:
jeder Lust, allem Wollen
und Suchen, jeder Motivation, Hoffnung, freudigen Belohnungserwartung
und Vorfreude, allen angenehmen
Gefühlen, flüchtigen Freuden
und Glücksgefühlen,
jeder Auswahl und Entscheidung (gedankliche Abstimmung, was wir tun oder lassen werden),
allem Lernen durch Bestätigung, Belohnung oder „Glückshappen“,
das ist der jedem bekannte „Aha“-
Effekt, nachdem uns „ein Licht aufgegangen und der Groschen gefallen
ist“,
der Bildung unseres Kurz- und Konsolidierung unseres Langzeitgedächtnisses, das heißt
wie leicht
wir etwas lernen,
es uns merken und uns daran erinnern können
und
allen
legalen Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Alkohol, Nikotin und illegalen Drogen und Süchten
eine ausschlaggebend zentrale Rolle. ... Ich
will mehr
wissen.
Noradrenalin erregt und aktiviert uns, macht uns wacher und reaktionsbereiter. Dank ihm sind wir aufmerksamer,
angetriebener, motivierter und bereiter
sofort etwas zu machen. Seine biologische Vorstufe ist Dopamin. Beide
liefern uns gemeinsam zusammenwirkend unsere oft notwendigen Motivationsschübe,
damit wir die ersten Maßnahmen
auch tatsächlich ergreifen, um uns alles x-beliebig Angenehme (und ein
glücklicheres Leben) zu beschaffen,
statt keinen Finger krumm zu machen, keinen Handschlag zu tun und nichts zu unternehmen.
β-Endorphine
und ihre µ- und δ-opioiden Rezeptoren (µ ist der griechische Buchstabe m, sprich: mü,
und δ ist der griechische Buchstabe d, sprich: delta.) sind nicht nur unsere wirksamsten Schmerzkiller, die bei Schmerzen zur Schmerzlinderung ausgeschüttet werden, sondern auch
de novo die Botenstoffe für alles Mögen,
Gefallen und Vergnügen an allem Möglichen zu haben — im Gegensatz zum uns motivierenden Dopamin und Wollen (Siehe hier oben.) — wie Schokolade oder alles süßlich Schmeckende, Gute, Wahre, Echte und Schöne zu mögen und länger anzuschauen, Gefallen an schöner Musik, gut Gesagtem, der Natur, Liebe und Sex zu haben,
der Neigung uns wohl und behaglich zu fühlen und zu genießen (Berridge,
2007a, 2007b; Robbins, 2005; Neri, 2008; Kringelbach, 2009; Litt, 2009).
Serotonin
und sein Serotoninsystem sind die ständig alles durchdringenden
Stimmungsaufheller. Sie lindern
gemeinsam zusammenwirkend:
die Angst, Ängstlichkeit
und alle fünf klinischen Angststörungen,
Kummer und Sorgen,
ständiges Wiederkäuen und Grübeln,
eine pessimistische Weltanschauung,
leichte, mittelschwere und schwere Depression ...
Ich will mehr
darüber wissen,
die Depression nach der Geburt
eines Kindes (med.: postpartum Depression; Mitchell, 2011),
zornig
feindselige Gedanken, Denkart und Denkmuster,
behandlungsbedürftige
Schüchternheit (Sozialphobie) ...
Ich will mehr
darüber wissen,
heimtückische Panikattacken und
verringern häufige
Selbstmordgedanken, wiederholte Selbstmordversuche und Selbstmorde.
Dadurch macht Serotonin und sein biochemisches Serotoninsystem uns rundum, durch und durch, innen wie außen:
emotional ausgeglichener und gelassener,
unbefangener und unbekümmerter,
kontakt- und anschlussfähiger,
extravertierter,
umgänglicher und verträglicher,
alles in allem zufriedener mit unserem Leben (De Neve, 2011),
schlanker(!) und
verringert das Krankheitsrisiko an der Alzheimer-Krankheit zu erkranken (Cirrito, 2011).
Wer ein gut genug funktionierendes Serotoninsystem hat ist mit sich selbst im Reinen, statt insgeheim zu grübeln: „Mit mir stimmt doch was nicht. Ich bin doch nicht ganz normal. Hoffentlich merkt das keiner.“
Ganz im Gegenteil: Bei ihm ist alles klar im Kopf, er hat jede Menge angenehme
und wenig unangenehme Gedanken und Erinnerungen, beurteilt seine
eigene Zukunft optimistischer, handelt moralisch lobenswerter und schläft auch noch besser. ...
Ich will mehr
darüber wissen.
Melatonin,
das natürliche Schlafmittel. Die Zirbeldrüse gesunder Erwachsener produziert pro
Nacht 10 bis 80 µg Melatonin. Es aktiviert seine MT1-
und MT2-Rezeptoren und entfaltet so seine erholsame Wirkung einer
besseren Schlafqualität (Wade, 2010), und wer gut geschlafen hat erlebt
tagsüber einen erfreulicheren Tag (Kahneman, 2004). Die biologische Vorstufe des Melatonins ist Serotonin.
Oxytocin,
das hilfreiche Neuropeptid für mehr Einfühlungsvermögen, partnerschaftliches Vertrauen, Kooperationsbereitschaft, Sinn für Fairness, Großzügigkeit,
Mutterliebe, Produktion der Muttermilch, Mutter-Kind-Beziehung, Liebe, Partnerbindung
und -treue und zusammen mit Dopamin für Sex (Zak, 2004, 2009; Kosfeld, 2005; Kirsch, 2005; Aragona, 2005; Edwards, 2006; Stanton, 2007; Tamma, 2009; Ditzen, 2009; Strathearn, 2009; Shahrokh, 2010). ...
Ich will mehr
darüber wissen.
Transkriptionsfaktor Δ-FosB.
(Δ ist der griechische Buchstabe D, sprich: Delta, lies: „Teil von“-FosB.) Durch das Spleißen des FosB-Gens
entsteht das wochenlang stabile Gen-Produkt Δ-FosB in den Dynorphin-Zellen des Nucleus
accumbens (Nacc) und häuft sich wegen seines langsamen Abbaus hier an.
Die Anhäufung von Δ-FosB im Nacc schützt uns vor
Hauptlebensproblemen wie Depression, Hilf- und Hoffnungslosigkeit, weil sie zu
unserem Können beiträgt, mental elastisch federnd auf schmerzhafte Erlebnisse jeder
Art stressbelastbarer reagieren, mit ihnen leichter umgehen und fertig werden zu
können, statt uns von ihnen unterkriegen zu lassen und bedrückt zu bleiben.
Hausärzte, Psychotherapeuten und Fachärzte für Psychotherapie (Psychiater)
nennen diese persönliche Eigenschaft und Können emotional resilient sein oder emotionale
Resilienz, die unverzichtbar notwendig für ein glückliches Leben ist. Die
Glücksstudie für Glücksstudie als wirksam bewiesenen 4 Maßnahmen und 23 Denk-,
Benimm- und Verhaltensweisen, mit denen jeder glücklicher werden und
dauerhaft bleiben kann, stützen vorbeugend unsere Resilienz
und schützen uns dadurch dauerhaft davor, leicht unglücklich zu werden und zu bleiben (Reich, 2010).
Einfacher gesagt: Schmerzhafte Erlebnisse prallen an resilienten
(= tendenziell glücklichen) Menschen leichter ab, und sie sind seltener
unglücklich, weil sie sich leichter und schneller von ihnen erholen und sie
für sich leichter ungeschehen machen können (Fredrickson, 2003, 2004, 2009; Cohn, 2009).
Zusätzlich trägt die Anhäufung von Δ-FosB
in unserem Nacc zu unserem stärkeren Wollen und Trachten nach mehr Glücksgefühlen bei (Nestler,
2002, 2006; Berton, 2006, 2007).
Einen Überblick über die Botenstoffe, Biochemie und
den Botenstoff-Cocktail des Glücks und Wohlbefindens finden Sie, wenn Sie
hier klicken.
Je
glücklicher wir sind, desto robuster ist unsere vom Arzt festgestellte Gesundheit. Mehr angenehme Gefühle zu haben
trägt ursächlich zur besseren Gesundheit bei.
Ein glücklicher Mensch zu sein fühlt sich nicht nur das
ganze Leben lang sehr gut an, sondern ist auch eine Ursache für eine widerstandsfähigere Gesundheit.
Laien, Hausärzte und Kardiologen (Herz-Kreislauf-Spezialisten) vermuten schon seit langem, dass mehr angenehme Gefühle zu haben mit besserer Gesundheit
zusammenhängt. Je stärker wir unsere angenehmen Gefühle ausdrücken, desto seltener erkranken wir an Herzkrankheiten wie Herzinfarkt, Angina pectoris
oder Schlaganfall.
Seine angenehmen Gefühle stärker auszudrücken verringert das Risiko an einer
Herzkrankheit zu erkranken um 22 Prozent pro 1 Punkt stärker ausgedrückten angenehmen Gefühlen,
gemessen mit einer 5-Punkte-Skala, die von 1 („nicht vorhanden“) bis 5 Punkte
(„stark vorhanden“) reicht (Davidson, 2010; bester zusammenfassender
Übersichtsartikel über mehr als 160(!) bisherige Forschungsergebnisse: Diener,
2011; Steptoe, 2011).
Wie Sie sofort, immer und überall in Ihrem täglichen Leben mehr
angenehme Gefühle, einschließlich Glücksgefühle haben, aufblühen, ein
glücklicherer Mensch werden und längeres glücklicheres Leben haben können, finden Sie, wenn Sie
hier
klicken.
Glückliche
Menschen leben 7½ bis 10 Jahre gesund länger.
Wer ein glücklicher Mensch ist fühlt sich nicht nur sein Leben lang wohler,
sondern lebt auch noch 7½ bis 10 Jahre gesund länger, als ein unglücklicher.
Glückswissenschaftler vermuten schon seit langem, dass Menschen, die sich
wohl fühlen länger gesund leben. In den vergangenen 20 Jahren erhärtete sich
immer mehr die Erkenntnis, dass ein glücklicher Mensch zu sein mit einer 7½- bis
10-jährigen, gesunden längeren Lebenszeit Hand in Hand geht.
Alle Langzeitstudien beweisen, dass ein längeres gesundes Leben zu haben nicht nur mit
körperlicher, sondern auch mit mentaler, das heißt umgangssprachlich
„seelischer“ oder
„psychischer“ Gesundheit Hand in Hand geht (Zusammenfassender Übersichtsartikel,
Diener 2011; Steptoe, 2011). ... Ich will mehr
darüber wissen.
Die Wirkstärke der mentalen Gesundheit auf die durchschnittliche
Lebenserwartung normal gesunder Menschen ist ungefähr so stark wie die Raucher
oder Nichtraucher zu sein. Jeder kennt die allseits bekannten fünf Faktoren für
ein gesundes längeres Leben: Normaler Body Mass Index, gesunde Ernährung, nicht
Rauchen, Alkohol in Maßen trinken und ausreichende Bewegung. Achten Sie ab heute
auch auf seinen neuen sechsten Faktor: Ihr persönliches Glücksniveau im Allgemeinen.
Die zuverlässigsten und weltweit meist verwendeten Fragebögen zur
vorbeugenden Feststellung Ihres eigenen Glücksniveaus, sowie die neuesten
Studienergebnisse zu Ihrem Vergleich mit anderen Leuten finden Sie, wenn Sie hier klicken.
Es gibt kein „Glücksgen“,
auch wenn oberflächlich arbeitende Journalisten dies unwissend (ungebildet) behaupten und ihre
gutgläubigen Leser in die Irre führen.
Das
Temperament und seine chronisch guten Stimmungen sich wohl zu fühlen und
glücklich zu sein liegt zu 50 Prozent in mehr als 40 happy
Gen-Varianten, die seit dem Augenblick der Befruchtung ein glücklicheres Leben begünstigen.
50 Prozent unseres Glücks und Wohlbefindens ist unser stets
vorhandenes, weil genetisch veranlagtes Temperament und seine chronisch guten Stimmungen, die sich
im bisherigen Leben weiterentwickelt haben und uns unser Leben lang erhalten
bleiben (Lykken, 1996, 1999; Roysamb, 2002, 2003; Nes, 2006, 2009; Weiss, 2008; Stubbe, 2005; Bartels, 2009).
Fast alle Besucher unserer Website haben schon immer richtig
vermutet, dass wir uns nicht nur in unserem Äußeren, sondern auch in unserem
Inneren —
in unserem ganzen Gemüts- und Gefühlsleben
—
naturgegeben, von Natur aus unterscheiden. Seltsamerweise fällt es
manchen Zeitgenossen aber sehr schwer, unser Glück als etwas ebenfalls zumindest
teilweise Angeborenes akzeptieren zu können. Angeboren sind für sie
Eigenschaften wie sexuelle Lust, Augen- und Haarfarbe, wie wir zum Teil aussehen, Schönheit, Intelligenz oder Dummheit.
Das Glück ist für sie „etwas
ganz anderes“, ein Begehren, die Erfüllung eines Wunschtraums, die Krönung,
der Gipfel, das Paradies, das es in der Welt nur zu suchen, zu finden und sich
zu beschaffen gilt, auf keinen Fall aber etwas teilweise
Angeborenes.
Je mehr happy Gen-Varianten wir von unseren Eltern geerbt haben, desto leichter fällt es uns, von Natur aus, uns wohl zu fühlen und glücklich zu sein. Wer
ein glücklicher oder sehr glücklicher Mensch ist hat im Augenblick der Befruchtung Massel gehabt.
Das Sprichwort: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ ist dagegen vermessen,
nur die halbe Wahrheit (und deshalb grundfalsch.) Wer im Augenblick der
Befruchtung „Saupech“ gehabt hat, der kann so fleißig schmieden wie er will, tut
sich aber sehr viel schwerer glücklicher werden zu können. Zwar bekommt jeder
für seine geleistete Schmiedearbeit seinen Lohn, aber keiner bekommt dafür einen
Garantie-Abholschein für ein glücklicheres Leben.
Das aktuelle Wissen der Zwillings-, Gen-, Genom- und Epigenetikforschung
über die Erblichkeit des Temperaments und seiner chronischen Stimmungen, sowie die
Auswirkungen der mehr als
40 happy
Gen-Varianten auf ein dauerhaft (un-) glückliches Leben finden Sie, wenn Sie hier klicken.
.
„Ich bin Arzt, Professor, Doktorand, Diplomand, Student, Schüler oder sonst am Glück sehr interessiert.
Nennen Sie mir Literaturquellen, die ich bei meiner Arbeit verwenden kann?“
Aber klar doch, selbstverständlich. Die Glückswissenschaft betreibt
Wissenschaft. Wie alle Wissenschaften deckt sie Irrtümer auf und liefert uns ihr
neues Wissen, statt Glücksblabla im Internet, in die Irre führende Artikel
naiver Journalisten von Illustrierten wie
FOCUS
und von Fachwissen komplett ungetrübt hohle Meinungen deutscher Professoren in so verkauften „Experten-Interviews“. Alles nicht der Rede wert, spottet jeder Beschreibung. Fachleute
lachen nur darüber und verschwenden weder Zeit, Grips noch Geld dafür.
Im Gegenteil: Sie arbeiten hart, wissen am genauesten Bescheid über das Glück,
liefern uns ihr neues Wissen, erhielten den Nobelpreis 2002, die
Ehrendoktorwürde der Elite-Universität Würzburg 2004 und Freien Universität
Berlin 2010 und viele international hoch angesehene 1. Preise.
Sie
wissen nichts Genaues über das Glück, haben keinen scharfen Über-, Durchblick
und Durchgriff, können nicht sauber die Spreu vom Weizen trennen
—,
und labern nur. Durch ihr Gelaber behindern sie aber alle gutgläubigen Laien daran
dauerhaft glücklichere Menschen werden, mehr Lebensglück und ein glücklicheres Leben haben zu können.
Mehr als 27 Seiten Originalquellen der
Glückswissenschaft und -forschung finden Sie, wenn Sie
hier klicken.
So glücklich
sind die Deutschen: Acht zuverlässige Ergebnisse
1. 84 Prozent der deutschen Kinder sind glücklich oder „total glücklich“.
Auf der
Grundlage unseres Buches: Glücksforschung und Glückswissenschaft Band I Wie man wirklich glücklicher wird
stellte Anton Bucher, Professor an der Universität Salzburg, in einer
ZDF-Sendung 2007 fest, dass:
2 Prozent der deutschen Kinder unglücklich oder sehr unglücklich,
14 Prozent weder noch,
44 Prozent glücklich und
40 Prozent „total glücklich“ sind.
Für die Umfrage interviewten speziell angelernte Jugendliche mehr als 1.200 Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren und ihre Eltern. Dabei wurde den Kindern unter anderem die Frage gestellt:
„Wenn du mal an dein bisheriges Leben alles in allem denkst: Was würdest du
sagen, wie glücklich bist du?"
Mit dem Älterwerden nimmt der Anteil der
„total glücklichen“
6- bis 13-Jährigen auf das normal übliche Glücksniveau Jugendlicher und junger
Erwachsener ab. Auf die
Frage, ob sie die Schule gerne besuchen, antworteten beispielsweise 50 Prozent der Erstklässler mit „sehr gerne“, aber nur noch 16 Prozent der
13-jährigen Teenager. ...
Ich will mehr
darüber wissen.
2.
Im Auftrag der EU-Kommission befragte das Institut für Meinungsforschung
Infratest, München, 2009 mehr als 1500 Deutsche ab 15 Jahren über die
Zufriedenheit mit ihrem Leben:
3. Die
unzufriedensten Deutschen waren 2004, 2005 und 2006 diejenigen, die im Jahr 10.000 Dollar oder weniger Netto-Haushaltseinkommen hatten, und die
zufriedensten waren diejenigen, die im Jahr ein Netto-Haushaltseinkommen von 200.000 Dollar oder mehr hatten. Von weniger als 10.000 Dollar bis mehr als 200.000 Dollar
jährlichem Netto-Haushaltseinkommen waren die Deutschen desto zufriedener mit ihrem Leben, je mehr Geld sie verdienten oder hatten.
„Sind Sie insgesamt gesehen mit dem Leben, das Sie führen sehr zufrieden, ziemlich zufrieden, nicht sehr zufrieden oder überhaupt nicht zufrieden?“
Dabei kam zuverlässig heraus, dass:
22 Prozent „sehr zufrieden“,
63 Prozent „ziemlich zufrieden“,
12
Prozent „nicht sehr zufrieden“ und
2 Prozent „überhaupt nicht zufrieden“ sind.
1 Prozent „Weiß nicht./Keine Angaben.“
Kurz und bündig: 85 Prozent der Deutschen sind mit ihrem Leben zufrieden, und 14 Prozent sind mit
ihm unzufrieden. ...
Ich will mehr
darüber wissen.
Wie man sehen kann, hat mehr Geld zu haben eine Wirkung auf die Zufriedenheit
mit unserem Leben. Diejenigen unter uns, die 2004, 2005 und 2006 ein jährliches
Netto-Haushaltseinkommen von:
| „Wie häufig oder selten haben Sie sich in den letzten 4 Wochen glücklich gefühlt?“ |
2007 |
2008 |
|
|
3 % | 3 % |
|
|
10 % | 10 % |
|
|
34 % | 35 % |
|
|
43 % | 43 % |
|
|
9 % | 8 % |
| Weiß nicht./Keine Angaben. | 1 % | 1 % |
Mehr als die Hälfte der Deutschen fühlte sich die meiste
Zeit, die ganze Zeit oder oft bis sehr oft glücklich, und die Deutschen
sind in allen EU- und weltweit je durchgeführten Vergleichen ein ziemlich glückliches Volk. Die glücklichsten Menschen der Welt sind,
Jahr für Jahr und Glücksstudie für Glücksstudie wiederholt bewiesen, die Dänen, und
Glückswissenschaftler wissen warum.
Wie Insider schon seit
1996 wissen, zog Ed Diener in seiner international viel Wirbel auslösenden Meta-Analyse den Schluss: „Die meisten Menschen sind die meiste Zeit über zumindest ziemlich glücklich
(und nicht unglücklich), vorausgesetzt, die Lebensumstände sind nicht allzu schlecht.“ Die Menschheit ist im Großen und Ganzen eine ziemlich glückliche Brut. Wie gesund zu sein, ist auch glücklich zu sein sehr weit verbreitet, die Regel und normal. ...
Ich will mehr
darüber wissen.
„Macht mehr Geld zu haben glücklicher?“, und „Kann man Glück kaufen?“
Diese
Frage kann kein Mensch, kein Nobelpreisträger und ein deutscher Fachhochschul-Professor für Volkswirtschaftslehre und Glücksökonom schon gar nicht, richtig mit mit einem
einfachen „Ja“ oder „Nein“ beantworten, obwohl er dies in einem Interview mit einer Boulevard-Zeitung unwissend (ungebildet) verneint („Glück kann man nicht kaufen!“) und
ihre gutgläubigen Leser in die Irre führt.
Die beste Antwort auf diese Frage ist: „Das kommt ganz darauf an, was man unter ,Glück' versteht, wie man es definiert und seine vier Glücksmodule im Einzelnen
ganz genau analysiert. Am besten man erforscht alle vier Glücksmodule bei möglichst vielen Menschen weltweit.“ (Diener, 2010a, 2010b). ...
Ich will mehr darüber
wissen.
Andersherum gesagt: „Reichtum und Schönheit braucht man nicht um glücklich zu sein.“, scherzte einmal der ostfriesische Komiker Otto Waalkes, „Es kommt nur
darauf an, dass man gut aussieht und jede Menge Kohle hat!“ Der Witz ist gut. Was Reichtum betrifft hatten Otto Waalkes, die meisten amerikanischen Joe Sixpacks und deutschen
Otto Normalverbraucher schon immer Recht, und alle Glücksökonomen irrten sich und haben uns nur Gogolores
erzählt. Jeder von uns hat schon mal von ihnen oder oberflächlich arbeitenden Journalisten gehört oder gelesen, dass mehr Geld zu haben uns nicht glücklicher
machen würde. Dieser gängige Glücksmythos ist falsch. Richtig ist: Je mehr Geld wir verdienen oder haben, desto größer ist unsere Chance, dass wir bis monatlich 5.000 € glücklicher und zufriedener werden.
Ab mehr als 5.000 € im Monat nimmt unser Glück nicht mehr zu, die Zufriedenheit mit unserem Leben nimmt aber weiterhin stetig ansteigend zu.
Glückliche und zufriedene Arme [in Deutschland Hartz IV-Empfänger
oder alleinerziehende Mütter] sind seltene Ausnahmen, die es fast nicht gibt (Kahneman, 2010).
Drei international renommierte Glücksforscher gaben uns 2011 zum ersten Mal acht Tipps, wie wir uns am schlauesten mehr Lebensglück kaufen können. Man muss nur
genauer wissen, für was man sein Geld ausgibt, und wie viel dauerhaftes Glück man dafür tatsächlich bekommt. Die Amerikaner sagen dazu
locker: „Get more Bang for your bucks!“, auf gut Deutsch: „Geben Sie Ihr
Geld schlauer für dauerhaft glücklicher machende Erlebnisse aus.“
Von wegen: „Glück kann man nicht kaufen!“ Wer es richtig macht, kann sehr wohl aus seinen
Finanzen mehr Glück und Wohlbefinden machen. „Wie die Leute ihr Geld ausgeben ist
ähnlich wichtig für ihr Glück und Wohlbefinden wie die Höhe ihres monatlichen Einkommens.“, schließen die
drei Glücksforscher (Dunn, 2011). ...
Ich will mehr
darüber wissen.
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Lach
mal. Die
Kinderzeitschrift „Dein SPIEGEL“ des SPIEGEL-Verlags erscheint monatlich und richtet sich
überwiegend an 8- bis 12-jährige Kinder.
DER SPIEGEL
warb in seinem Heft 29, 2010, Seite 3: „Der Komiker und Arzt Eckart von Hirschhausen, 42, liefert einen bestechenden Beweis für die These, dass Lachen gesund ist: Kinder, sagt er, lachen täglich bis zu 400-mal, Erwachsene etwa 20-mal.“
Dass Kinder bis zu 400-mal täglich lachen ist nachgeplappertes, hohles Geschwätz — bar jedes „bestechenden“ Beweises — des TV-Komikers Eckart von Hirschhausen
(aber für ihre gutgläubigen Leser gut genug.) ...
Ich will mehr
darüber wissen.
Eureka! Dauerhaft glücklicher werden ist selbst machbar.
Ein glücklicherer Mensch zu werden ist zu stattlichen 40 Prozent selbst machbar. Das ist eine Menge, um nicht zu sagen: „sensationell viel“
und liegt ganz in Ihrer Hand. Das Volkslied: „Froh zu sein bedarf es wenig, und
wer froh ist, ist ein König.“ hat tatsächlich Recht.
„Wie eine
Fremdsprache lernen, üben und trainieren“
(Stefan Klein, 2002) müssen Sie dazu gar nichts. Man braucht nur das auf
Wissenschaft und Forschung beruhende Wissen, Know-how und evidenzbasierte Glücksprogramm bei der Hand
zu haben, zu wissen wie's geht und dann das Richtige im täglichen Leben wirklich öfter tun.
Unglückliche Menschen machen es aber leider viel zu selten
oder fast nie, und es kann nichts zu ihrem glücklicheren Leben beitragen.
Glückliche Menschen machen es dagegen von Haus aus, bei jeder sich bietender Gelegenheit,
schon immer, und genau das verschafft ihnen, so en passant
und nebenbei, sofort, immer und überall viel mehr
angenehme Gefühle, Belohnungs- und „Glückshappen“ und ein dauerhaft glücklicheres Leben. Wer
öfter im Alltag das Richtige macht, bei dem stellen sie sich, von
Natur aus, ganz von selbst ein. ... Ich will mehr
darüber wissen.
Jeder kann sein Glück und Wohlbefinden mit einer Steigungsrate von 0,66 β (beta) geradlinig von links unten nach rechts oben
dauerhaft steigern. Alles was man dazu braucht, bringt jeder schon mit sich. Probier's,
es funktioniert, und du fühlst dich sofort, immer und überall dauerhaft wohler (Fordyce 1983; Fleeson, 2002; Abbe, 2003;
Gable, 2004; Tkach, 2005; Seligman 2005, 2006; Sheldon, 2006, 2009; Dunn, 2007, 2008; Lyubomirsky,
2005, 2008, 2011; japanische Glücksstudie, 2006; Schweizer Glücksstudie, 2008;
kanadische Glücksstudie, 2009).
„Die
Leute wissen zu wenig über das Glück und haben eine Menge falscher Vorstellungen darüber, was sie wie sehr und wie lang glücklicher macht.“, kommentierte
der Harvard-Professor und Glücksforscher Daniel Gilbert 2006 in einem Interview mit CNN einen Teil des aktuellen Stands der Glücksforschung.
Ein glücklicherer Mensch zu werden und glücklicheres Leben zu haben ist
selbst machbar, ohne dass Sie etwas „wie eine Fremdsprache lernen, üben und trainieren“
müssten. Das ist reine Zeit-, Grips- und Geldverschwendung, und die nachgeplapperten „Glücklich sein kann man lernen.“-Empfehlungen sind
nutzlos und überflüssig. Das IFG München geht dabei davon aus, dass diese Herren lesen können.
Das Lernen alles Angenehmen (und Unangenehmen) erledigt bei
Tieren und Menschen ihre Neuro- und Molekularbiologie, von Natur aus, automatisch ganz von selbst für sie, ohne dass sie etwas „wie eine Fremdsprache lernen, üben und trainieren“
müssten. Meist genügt schon ein einziger erfreulicher Kontakt, und der
„Glückshappen“ ist emotional gelernt und kann wochenlang leichter erinnert
werden. Alle emotional aufgeladenen Erlebnisse werden von Natur aus leichter
gelernt und besser erinnert, als Erlebnisse ohne emotionale Aufladung (Feinstein, 2010, Kuriyama,
2010). Andernfalls wäre die Menschheit gar nicht überlebensfähig gewesen,
sondern schon längst verhungert, verdurstet und ausgestorben. Wie jeder
weiß,
sind wir aber alle noch da und leben quicklebendig ständig mit unseren angenehmen (und
unangenehmen) Erinnerungen. Glücklicher zu werden „lernen, üben und trainieren“
zu wollen ist deshalb überflüssig und nutzlos, aber
sofort, immer und überall dauerhaft selbst machbar (Frémaux, 2010).
„Gedächtnis ist Herzenssache.“, ahnte schon vor mehr als 200 Jahren Johann
Wolfgang von Goethe.
Jeder kann das. ...
Ich will mehr
darüber wissen.
Mit anderen Worten: Jeder hat ein größeres Glückspotenzial,
als er gemeinhin glaubt. Ein glücklicherer Mensch zu werden geht viel einfacher,
als die meisten Leute glauben. Wenn Sie wissen wollen, was die aktuelle
Glückswissenschaft wegweisend Neues über das Glück weiß, dann ist unser Buch mit
seinem Know-how und evidenzbasierten Glücksprogramm genau das richtige für Sie.
Wenn Sie ein glücklicherer Mensch sind, haben Sie nicht nur Ihr
Leben lang ein schöneres Leben, sondern verschönern dadurch auch das Leben Ihrer Kinder,
Freunde, Bekannten, Kollegen und Mitmenschen. Alle werden staunen, dass
Sie ein attraktiverer (auf gut Deutsch: anziehenderer) und allseits beliebterer Mensch geworden sind, den Leuten
besser gefallen, sie Sie sympathischer finden und Sie mehr mögen.
Jeder,
der Sie gut kennt, wird dies Ihnen bestätigen und nichts anderes (Lepper, 1998, Meta-Analyse von Schneider, 2009a, 2009b, 2010). Manche glauben sogar,
dass Sie mehr Glück hätten, es Ihnen auch noch treu bleibe, Sie ein
besserer
Mensch seien, auf einer Art Glücks- und Wohlbefindenswelle durch das Leben
surfen und das, wovon Sie nachts träumen, bei
Tag hätten. Dabei sind Sie „nur“ ein durch und durch, innen wie
außen, rundum glücklicherer Mensch geworden, der mit seinem selbst verdienten Lohn
oder Glück macht, was er will.
Alles, was bisher noch fehlte, ist plötzlich da: Ein enger Freund, mehr
Chancen beim anderen Geschlecht, bessere freundschaftliche, berufliche, familiäre oder Liebesbeziehungen. Eine glücklichere und dauerhaft haltbarere Partnerschaft oder Ehe
kommen dann, Glücksstudie für Glücksstudie
wiederholt bewiesen und einem Naturgesetz folgend, von ganz allein, C.
Alles, was Sie jetzt noch brauchen, ist:
1. die Glücksstudie für Glücksstudie wiederholt als wirksam bewiesenen Maßnahmen, Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen zu wissen, und
dann
2. Ihr neues Wissen, Know-how und praktisches Glücksprogramm in Ihrem täglichen Leben wirklich öfter anzuwenden.
Das Trachten nach Glück macht glücklicher. Man muss nur noch
genauer wissen wie's geht und dann das Richtige im täglichen Leben wirklich
öfter tun. „Es ist nicht genug, zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist
nicht genug, zu wollen, man muss es auch tun.“, wusste schon vor mehr als 200
Jahren Johann Wolfgang von Goethe. Damit Sie aufblühen, sich dauerhaft wohler fühlen
und glücklicher werden müssen Sie
es ernsthaft wollen, und dann engagiert das Richtige in Ihrem täglichen
Leben wirklich öfter tun.
Wenn Sie wie gewohnt weiterhin
nur wünschen glücklicher zu werden, bringt Sie das
keinen Schritt weiter und nützt Ihnen gar nichts.
Wie es konkret im Einzelnen geht, finden Sie, wenn Sie hier klicken.
