IFG München
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Wie man wirklich glücklicher wird
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Das Glück ist subjektiv. Es besteht und entwickelt sich unser Leben lang aus dem dynamischen Zusammenspiel seiner vier Module: Zufriedenheit mit dem Leben + Zufriedenheit mit den persönlich wichtigsten Lebensbereichen + (Anzahl der angenehmen — unangenehmen Gemütszustände) Gemütszustände sind alles, was wir fühlen und empfinden, all unsere Emotionen, Gefühle und Stimmungen. Entscheidend ist, wie groß die Differenz zwischen beiden ist: Je größer sie ist, desto wohler und glücklicher fühlen wir uns. Je zufriedener jemand ist UND je mehr angenehme als unangenehme Emotionen, Gefühle und Stimmungen er hat, desto glücklicher ist er. |
Glück ≠ Zufriedenheit. Glück = Zufriedenheit +
möglichst viel Sahne obendrauf, auch wenn 3 Diplom-Soziologen vom Institut für Soziologie der LMU München, die
Bild, Süddeutsche Zeitung und alle Glücksökonomen stockfalsch
stur das Gegenteil behaupten, ihre gutgläubigen Leser ständig in die
Irre führen und Wischiwaschi veröffentlichen (Keuschnigg, Negele, Wolbring, Juni 2010, Bild München vom 8. Juli 2010, SZ vom 10. Juli 2010, Seite 1: „Zum Schluss eine Meldung aus München-Laim. Das ist keines von Münchens Kultvierteln, kein Schwabing, kein Lehel, kein Glockenbachviertel. In Laim ist alles auf eine nette Art mittel, auf mittlere Art nett. Die Sieger wohnen hier nicht; Sieger müssen wohnen, wo die Fußballer wohnen, in Grünwald oder am Starnberger See. In Laim aber, das hat jetzt eine profunde Studie zweifelsfrei ergeben, wohnen die glücklichsten Münchner.“)
Alles von Beginn an vollkommen falsch und leeres Wischiwaschi, weil: Siehe hier
oben:
Glück ≠ Zufriedenheit ... mehr.
Die zweite Glücksformel und einzig ernstzunehmende Gegenmeinung vertritt Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 2002 Daniel Kahneman (1999, 2005, 2006a):
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Summe von (Anzahl x Stärke der momentan
angenehmen Gemütszustände) |
Beide Glücksformeln sind die weltweit besten Antworten auf die Frage: „Was ist Glück?“ Laien interessiert aber am meisten: „Wie kann ich kostenlos, sofort, immer und überall, auf Dauer und mein Leben lang ein glücklicherer Mensch werden und glücklicheres Leben haben?“ Die beste Antwort auf diese Frage gibt uns
der Shooting Star unter den Glücksforschern Sonja Lyubomirsky mit ihrer dritten Glücksformel (Lyubomirsky, 2005, 2008):
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Glück = β0(Gene/Erblichkeit/Temperament/Persönlichkeit) + β1(Lebensumstände) + β2(absichtliche Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen
im täglichen Leben) Die βs (betas) und ihre Wirkstärken werden in unserem Band I noch ganz genau erklärt. |
Jede der drei Glücksformeln ist wahr, hat aber ihre eigenen ihr immanent
innewohnenden und deshalb unvermeidbaren Restfehler, die im Nachhinein — bei der Auswertung der
Rohdaten — nicht mehr zu korrigieren sind (Schimmack, 2008a, 2008b, 2008c,
2010a, Diener,
1999, 2009a, 2009b, 2009c). ... mehr.
„Macht Geld glücklich?“, und „Kann man Glück
kaufen?“
Die weltweit beste Antwort auf diese Fragen ist: „Das kommt ganz darauf an,
was man unter Glück versteht, wie man es definiert, empirisch beweist und seine
vier Module untersucht.“ Am besten man untersucht alle vier Glücksmodule bei möglichst vielen Menschen rund um den Globus.
Die hohle Behauptung eines deutschen Fachhochschul-Professors
für Volkswirtschaftslehre, Glücksökonomen und in einem
deutschen Schlager der 60er Jahre: „Glück kann man nicht kaufen.“ ist zwar weit
verbreitet, aber Studie für Studie wiederholt bewiesen größtenteils falsch:
Selbstverständlich kann man sich einen großen Teil seines Glücks und
Wohlbefindens kaufen. Das machen wir auch oft, damit wir uns zumindest momentan
oder eine Zeit lang wohler fühlen und glücklicher sind.
Die Gallup Organization, das weltweit größte
Umfrage-Unternehmen, befragte 2005 und 2006 zum ersten Mal mehr als 136.000
Menschen in 140 Ländern rund um den Globus:
1. wie zufrieden sie mit ihrem Leben im Ganzen sind,
2. wie zufrieden sie mit vier Lebensbereichen,
darunter auch mit ihrem Lebensstandard, sind,
3. über das Ausmaß ihrer gestern erlebten angenehmen
Gefühle und
4. über das Ausmaß ihrer gestern erlebten unangenehmen Gefühle.
Ihre Antworten sind repräsentativ für 98 Prozent der Weltbevölkerung.
Diese bislang größten weltweit durchgeführten Umfragen über das Glück brachten
ans Licht, dass die Zufriedenheit mit ihrem Leben 38-prozentig mit steigenden
Einkommen Hand in Hand geht, das Ausmaß ihrer gestern erlebten angenehmen
Gefühle zwar auch, aber nur 13-prozentig.
„Mehr Geld zu verdienen macht Sie eindeutig zufriedener mit Ihrem Leben. Es
geht aber nur weitläufig Hand in Hand
mit dem einher, wie sehr Sie sich
an Ihrem Leben erfreuen und es
genießen können.“ (Diener, 2009d, 2010a, 2010b).
Erklärung der
Grafik: Glück = Zufriedenheit mit dem Leben (aufgrund des materiellen
Wohlstands) + psycho-soziales Gedeihen (Das ist mentales [oder „psychisches“] und zwischenmenschliches
Gedeihen.)
Materieller Psycho-soziales
Wohlstand Gedeihen
Das
Glück entspringt, entsteht und läuft im Kopf ab. Wenn es nicht hier ist, dann ist es nirgendwo.
Innere oder äußere Signale können tief hinten im Hirnstamm die
Selbstproduktion von Glücksgefühlen auslösen. Hier entspringen und entstehen
sie. Innerhalb der ersten 0,15 Sekunden werden sie im Mittelhirn weiter
aufgebaut und halten sich abschließend direkt
über dem linken Auge und im linken Vorderhirn auf (D'Ardenne, 2008, Schott,
2008).
Unsere Glücksgefühle entstehen — wie alle Emotionen, Gefühle oder Stimmungen — durch biogene Biomechanismen,
die zwischen exakt lokalisierbaren Nervenzellgruppen bestimmter Hirnregionen
ablaufen. Ihre synaptisch fein verbundenen Nervenbahnen bilden unser Wollens-,
Such-, Motivations-, „Go, go, go, hol's dir! Ran!“-, Lust-, Belohnungs-, Mögens-, Vergnügens- und Glückssystem. Wie es bei glücklichen (und unglücklichen) Menschen funktioniert und tickt finden Sie, wenn Sie hier klicken.
Auf kaum einem Gebiet dringen amerikanische Neurowissenschaftler derzeit so rasant in die letzten Geheimnisse des Glücks ein wie in der Hirnforschung. Das Neueste aus der Hirnforschung, Neuro- und Molekularbiologie des Glücks und Wohlbefindens finden Sie, wenn Sie hier klicken.
Der
Botenstoff-Cocktail des Glücks und Wohlbefindens: Glück ist, wenn die Bio-,
Neuro- und Molekularchemie im Gehirn stimmt (Leider funktioniert das Leben nicht
so einfach, sondern wesentlich komplizierter, als wir noch vor ein paar Jahren
geglaubt haben.)
Wie glücklich oder unglücklich wir sind geht mit vier Botenstoffen, ihren Synapsen
und Rezeptoren sehr eng Hand in Hand einher. Die maßgeblichen Botenstoffe zum Aufbau
und Genießen unseres Glücks und Wohlbefindens sind:
Dopamin,
Noradrenalin,
die Endorphine oder µ- und δ-Opioide und
Serotonin.
Sie spielen bei unserem Glück und Wohlbefinden die Hauptrollen.
Dopamin
und seine D1-, D2-, D3-, D4-, D5-Rezeptoren und
beschwichtigend wirkenden D2-,
D3-Autorezeptoren spielen vorab bei jeder Lust, allem
Wollen und Suchen, jeder
Hoffnung, Motivation, freudigen Erwartung, Vorfreude, allen flüchtigen Freuden und Glücksgefühlen, allem Lernen
durch Belohnung, Bestätigungen oder „Glückshappen“, der Bildung unseres Kurz-
und Konsolidierung unseres Langzeitgedächtnisses — Das heißt, wie leicht wir
etwas lernen und uns daran erinnern können. — eine unabdingbar notwendige, ausschlaggebende
Hauptrolle. ... mehr.
Noradrenalin erregt und aktiviert uns, macht uns wacher und reaktionsbereiter. Dank ihm sind wir aufmerksamer,
angetriebener, motivierter und bereiter
sofort etwas zu machen. Seine biologische Vorstufe ist Dopamin. Beide
liefern uns gemeinsam zusammenwirkend unsere oft notwendigen Motivationsschübe,
damit wir die ersten Maßnahmen
ergreifen, um uns alles x-beliebig Angenehme, Erfreuliche, Glücksgefühle und ein
glücklicheres Leben auch tatsächlich zu beschaffen,
statt keinen Finger krumm zu machen, keinen Handschlag zu tun und nichts zu unternehmen.
Endorphine oder µ- und δ-Opioide (µ ist der griechische Buchstabe m, sprich: mü. δ ist der griechische Buchstabe d, sprich: delta.) sind nicht nur unsere wirksamsten Schmerzkiller, die bei
Schmerzen zur Schmerzlinderung ausgeschüttet werden, sondern auch die Botenstoffe für
alles Mögen, Gefallen
und Vergnügen an allem Möglichen zu haben — im Gegensatz zum uns motivierenden Dopamin und Wollen (Siehe hier oben.) — wie Schokolade oder alles süßlich Schmeckende, Gute, Wahre, Echte und Schöne zu
mögen und länger anzuschauen, Gefallen an schöner Musik, gut
Gesagtem, der Natur, Bilder, Liebe und Sex zu haben, der Neigung uns wohl und
behaglich zu fühlen und zu genießen (Berridge, 2007a, 2007b, Robbins, 2005, Neri, 2008, Kringelbach, 2009, Litt, 2009).
Serotonin
ist der ständig alles durchdringende Stimmungsaufheller. Es mindert die Angst,
Kummer und Sorgen, ständiges Wiederkäuen, Grübeln, Pessimismus, „leichte“,
mittelschwere Depression, zornige Feindseligkeit und behandlungsbedürftige
Schüchternheit. Es macht durch und durch emotional ausgeglichener,
gelassener, unbefangener, unbekümmerter, kontakt- und anschlussfähiger, extravertierter, verträglicher,
umgänglicher,
durch und durch zufriedener(!) und auch noch schlanker. Wer genug Serotonin
an seinen Ser1A- und Ser2A-Rezeptoren hat ist mit sich selbst im Reinen, statt insgeheim zu grübeln: „Mit mir stimmt doch was nicht. Ich bin doch nicht ganz normal. Hoffentlich merkt das keiner.“
Im Gegenteil: Bei ihm ist alles klar im Kopf, er hat jede Menge angenehme
Gedanken und Erinnerungen und schläft auch noch besser.
Melatonin,
das natürliche Schlafmittel. Die Zirbeldrüse gesunder Erwachsener produziert pro
Nacht 10 bis 80 µg Melatonin. Es aktiviert seine MT1-
und MT2-Rezeptoren und entfaltet so die erholsame Wirkung einer
besseren Schlafqualität (Wade, 2010), und wer gut schläft erlebt tagsüber einen
erfreulicheren Tag (Kahneman, 2004). Die biologische Vorstufe von Melatonin ist Serotonin.
Oxytocin,
das hilfreiche Neuropeptid für mehr Einfühlungsvermögen, partnerschaftliches Vertrauen, Kooperationsbereitschaft, Sinn für Fairness, Großzügigkeit,
Mutterliebe, Produktion der Muttermilch, Mutter-Kind-Beziehung, Liebe, Partnerbindung
und -treue und zusammen mit Dopamin (Siehe hier oben.) für Sex (Zak, 2004, 2009, Kosfeld, 2005, Kirsch, 2005, Aragona, 2005, Edwards, 2006, Stanton, 2007, Tamma, 2009, Ditzen, 2009, Strathearn, 2009, Shahrokh, 2010).
Transkriptionsfaktor Δ-FosB.
(Δ ist der griechische Buchstabe D, sprich: Delta, lies: „Teil von“-FosB.) Durch das Spleißen des FosB-Gens
entsteht das wochenlang stabile Gen-Produkt Δ-FosB in den Dynorphin-Zellen des Nucleus
accumbens (Nacc) und häuft sich wegen seines langsamen Abbaus hier an.
Die Anhäufung von Δ-FosB im Nacc schützt uns vor
Hauptlebensproblemen wie Depression, Hilf- und Hoffnungslosigkeit, weil sie zu
unserem Können beiträgt, mental elastisch federnd auf schmerzhafte Erlebnisse jeder
Art stressbelastbarer reagieren, mit ihnen leichter umgehen und fertig werden zu
können, statt uns von ihnen unterkriegen zu lassen und bedrückt zu bleiben.
Hausärzte, Psychotherapeuten und Fachärzte für Psychotherapie (Psychiater)
nennen diese persönliche Eigenschaft und Können emotional resilient sein oder emotionale
Resilienz, die unverzichtbar notwendig für ein glückliches Leben ist. Die
Glücksstudie für Glücksstudie als wirksam bewiesenen 4 Maßnahmen und 14 Denk-,
Benimm- und Verhaltensweisen, mit denen jeder glücklicher werden und dauerhaft bleiben kann, stützen vorbeugend unsere Resilienz und schützen
uns dadurch dauerhaft davor, leicht unglücklich zu werden und zu bleiben (Reich, 2010).
Einfacher gesagt: Schmerzhafte Erlebnisse prallen an resilienten
(= tendenziell glücklichen) Menschen leichter ab, und sie sind seltener
unglücklich, weil sie sich leichter und schneller von ihnen erholen, und sie für sich leichter ungeschehen machen können (Fredrickson, 2003, 2004, 2009).
Zusätzlich trägt die Anhäufung von Δ-FosB
in unserem Nacc zu unserem stärkeren Wollen und Trachten nach mehr Glücksgefühlen bei (Nestler,
2002, 2006, Berton, 2006, 2007).
Einen Überblick über die Botenstoffe, Biochemie und Botenstoff-Cocktail des Glücks und Wohlbefindens finden Sie, wenn Sie hier klicken.
Je
glücklicher wir sind, desto robuster ist unsere ärztlich festgestellte
Gesundheit. Mehr angenehme Gefühle zu haben fühlt sich nicht nur das ganze Leben
lang besser an, sondern geht auch mit widerstandsfähigerer Gesundheit Hand in Hand
einher.
Je stärker wir unsere angenehmen Gefühle ausdrücken, desto unwahrscheinlicher werden wir herzkrank und erkranken seltener an Herzkrankheiten wie Herzinfarkt oder Angina pectoris.
Laien, Hausärzte und Kardiologen (Herz-Kreislauf-Spezialisten) vermuten schon
seit langem, dass mehr angenehme Gefühle zu haben mit besserer Gesundheit Hand
in Hand geht. Jetzt ist zum ersten Mal bewiesen, dass seine angenehmen Gefühle stärker auszudrücken mit einem geringeren Erkrankungsrisiko für Herzerkrankungen zusammenhängt: Wer seine angenehmen Gefühle stärker ausdrückt hat ein 22 Prozent geringeres Erkrankungsrisiko pro 1 Punkt stärker ausgedrückten angenehmen Gefühlen, gemessen mit einer 5-Punkte-Skala, die von 1 („keine“) bis 5 Punkte
(„äußerst“) reicht (Ostir, 2001, Suls, 2005, Rozanski, 2005, Pressman,
2005, Steptoe, 2005, Cohen, 2003, 2006, Meta-Analyse von 212 Studienergebnissen,
Howell, 2007, Moskowitz, 2008, Chang, 2008, Davidson, 2010).
Wie Sie kostenlos, sofort, immer und
überall, auf Dauer und Ihr Leben lang in Ihrem täglichen Leben mehr angenehme Gefühle, einschließlich Glücksgefühle haben können, finden Sie, wenn Sie hier
klicken.
Glückliche Menschen fühlen sich nicht nur ihr Leben lang wohler, sondern leben auch noch 7½ bis 11 Jahre länger.
Glückswissenschaftler vermuten schon seit langem, dass glückliche Menschen
länger leben. Seit 10 Jahren erhärtet sich immer mehr, dass ein glücklicher
Mensch zu sein mit einer 7½ bis 11-jährigen längeren Lebenszeit Hand in Hand
geht (Koivumaa-Honkanen, 2000, Danner, 2001, Giltay, 2004, Ozer, 2006, Givens, 2009, Friedman, 2010, Xu,
2005, 2010, Koopmans, 2010, Oishi, 2010, Meta-Analyse von 143
Studienergebnissen, Holt-Lunstad, 2010).
Alle Langzeitstudien beweisen, dass ein längeres Leben zu haben nicht nur mit
körperlicher, sondern auch mit mentaler (umgangssprachlich: „psychischer“) Gesundheit Hand in Hand geht. ... mehr.
Es gibt kein „Glücksgen“,
auch wenn unwissende Journalisten dies behaupten. Das Temperament und die chronischen
Stimmungen sich wohl zu fühlen und glücklich zu sein liegt zu 50 Prozent in mehr als 40 happy
Gen-Varianten, die seit dem Augenblick der Befruchtung ein glücklicheres Leben begünstigen.
Die Hälfte unseres Glücks und Wohlbefindens ist unser stets
vorhandenes, weil genetisch veranlagtes Temperament und seine chronischen Stimmungen, die sich schon im Mutterleib und bisherigen Leben weiterentwickelt haben und uns unser Leben lang erhalten bleiben (Lykken, 1996, Roysamb, 2002, 2003, Nes, 2006, 2009, Weiss, 2008, Stubbe, 2005, Bartels, 2009).
Je mehr happy Gen-Varianten wir von unseren Eltern geerbt haben, desto leichter fällt es uns, von Natur aus, uns wohl zu fühlen und glücklich zu sein. Wer glücklich oder sehr glücklich ist hat im Augenblick der Befruchtung Massel gehabt.
Das Sprichwort: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ ist dagegen vermessen,
nur die halbe Wahrheit (und deshalb stockfalsch.) Wer im Augenblick der
Befruchtung „Saupech“ gehabt hat, der kann so fleißig schmieden wie er will, tut
sich aber sehr viel schwerer glücklicher werden zu können. Zwar bekommt jeder
für seine Schmiedearbeit seinen Lohn, aber keiner bekommt dafür einen
Garantie-Abholschein für ein glücklicheres Leben.
Das aktuelle
Wissen der Zwillings-, Gen-, Genom- und Epigenetikforschung
über die Erblichkeit des Temperaments und seiner chronischen Stimmungen ein
glücklicher Mensch zu sein, sowie die Wirkungen der mehr als 40 happy
Gen-Varianten für ein dauerhaft glückliches Leben finden Sie, wenn Sie hier klicken.
„Ich bin Arzt, Professor, Doktorand, Diplomand, Student, Schüler oder sonst am Glück sehr interessiert. Würden Sie mir bitte Literaturquellen nennen, die ich bei meiner Arbeit verwenden kann?“
Aber klar doch, selbstverständlich. Die Glückswissenschaft betreibt
Wissenschaft. Wie alle Wissenschaften deckt sie Irrtümer auf und liefert uns ihr
neues Wissen, statt Glücksblabla im Internet, in die Irre führende Artikel
naiver Journalisten von Illustrierten wie Focus, Redakteuren des Unterschichten-Fernsehens
und von Fachwissen vollkommen ungetrübte, hohle Meinungen deutscher Professoren in so
verkauften „Experten-Interviews“. Alles nicht der Rede wert, spottet jeder
Beschreibung. Kein Fachmann verschwendet Zeit, Grips und Geld
dafür.
Im Gegenteil: Glückswissenschaftler arbeiten hart, wissen am genauesten
Bescheid über das Glück, liefern uns ihr neues Wissen, erhielten den Nobelpreis
2002, die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin 2010, viele national
und international hoch angesehene 1. Preise und lachen nur über ihr leeres
Wischiwaschi.
Sie
wissen nichts Genaues über das Glück, haben keinen scharfen Über-, Durchblick
und Durchgriff, können nicht sauber die Spreu vom Weizen trennen
— und labern nur. Durch ihr Gelaber behindern sie aber gutgläubige Laien daran glücklichere Menschen werden und ein glücklicheres Leben haben zu können.
Mehr als 27 Seiten Originalquellen der
Glückswissenschaft und -forschung finden Sie, wenn Sie
hier klicken.
So glücklich sind die Deutschen: Zwei zuverlässige Umfrageergebnisse
Lach
mal. Die
Kinderzeitschrift „Dein SPIEGEL“ des SPIEGEL-Verlags erscheint monatlich und richtet sich
überwiegend an 8- bis 12-jährige Kinder.
DER SPIEGEL
wirbt in seinem Heft 29, 2010, Seite 3: „Der Komiker und Arzt Eckart von Hirschhausen, 42, liefert einen bestechenden Beweis für die These, dass Lachen gesund ist: Kinder, sagt er, lachen täglich bis zu 400-mal, Erwachsene etwa 20-mal.“
Dass Kinder bis zu 400-mal täglich lachen ist nachgeplappert hohles Gerede
—
bar jedes
„bestechenden“ Beweises
— des TV-Komikers Eckart von Hirschhausen, veröffentlicht in Dein SPIEGEL,
DER SPIEGEL
und 17 dubiosen Psycho- und Glücksratgeberbüchern
(aber gut genug für ihre gutgläubigen Leser.) ... mehr.
Eureka! Glück ist machbar.
Ein glücklicherer Mensch zu werden ist zu stattlichen 40 Prozent selbst machbar.
Das ist eine Menge, um nicht zu sagen: „sensationell viel“
und liegt ganz in Ihrer Hand. Das Volkslied: „Froh zu sein bedarf es wenig, und
wer froh ist, ist ein König.“ hat, Glücksstudie für Glücksstudie wiederholt bewiesen, tatsächlich Recht.
„Wie eine
Fremdsprache lernen, üben und trainieren“
(Stefan Klein, 2002) müssen Sie dazu gar nichts. Man braucht nur das auf
Wissenschaft und Forschung beruhende Wissen, Know-how und praktische Glücksprogramm bei der Hand
zu haben, zu wissen wie's geht und dann in seinem täglichen Leben wirklich öfter
das Richtige tun.
Unglückliche Menschen machen es aber leider viel zu selten
oder nie, und es kann nichts zu ihrem glücklicheren Leben beitragen.
Glückliche Menschen machen es dagegen von Haus aus bei jeder sich bietender Gelegenheit
schon immer, und genau das verschafft ihnen spielend leicht, so en passant
und nebenbei, sofort, immer und überall, auf Dauer und ihr Leben lang viel mehr
angenehme Gefühle, Belohnungs- und „Glückshappen“ und ein glücklicheres Leben. Wer öfter in seinem täglichen Leben das Richtige macht, bei dem stellen sie sich, von
Natur aus, ganz von selbst ein. ... mehr.
Jeder kann sein Glück und Wohlbefinden mit einer Steigungsrate von 0,66 β (beta) geradlinig von links unten nach rechts oben steigern. Alles was man dazu braucht, bringt jeder schon mit sich. Probier's, es funktioniert, und du fühlst dich sofort, immer und überall, auf Dauer und dein Leben lang viel wohler (Fleeson, 2002, Abbe, 2003, Gable, 2004, Tkach, 2005, Sheldon, 2006, 2009, Dunn, 2007, 2008, Lyubomirsky, 2005, 2008, japanische Glücksstudie, 2006, Schweizer Glücksstudie, 2008,
kanadische Glücksstudie, 2009).
„Die Menschen wissen zu wenig über das Glück und haben eine Menge falscher Vorstellungen darüber, was sie wie sehr und wie lang glücklicher macht.“, kommentiert
der Harvard-Professor und Glücksforscher Daniel Gilbert 2006 in einem Interview mit CNN einen Teil des aktuellen Stands der Glücksforschung.
Ein glücklicherer Mensch zu werden und glücklicheres Leben zu haben ist
selbst machbar, ohne dass Sie etwas „wie eine Fremdsprache lernen, üben und trainieren“
müssten. Das ist reine Zeit-, Grips- und Geldverschwendung, und die nachgeplapperten „Glücklich sein kann man lernen.“-Empfehlungen sind
überflüssig und nutzlos. Das IFG München geht dabei davon aus, dass diese Herren lesen können.
Das Lernen alles Angenehmen (und Unangenehmen) erledigt bei
Tieren und Menschen ihre Neuro- und Molekularbiologie, von Natur aus, automatisch ganz von selbst für sie, ohne dass sie etwas „wie eine Fremdsprache lernen, üben und trainieren“
müssten. Meist genügt schon ein einziger erfreulicher Kontakt, und der
„Glückshappen“ ist gelernt und kann wochenlang erinnert
werden. Alle emotional aufgeladenen Erlebnisse werden von Natur aus leichter
gelernt und länger erinnert, als Erlebnisse ohne emotionale Aufladung (Feinstein, 2010, Kuriyama,
2010). Andernfalls wäre die Menschheit gar nicht überlebensfähig gewesen,
sondern schon längst verhungert, verdurstet und ausgestorben. Wie
jeder weiß, sind wir aber alle noch da, quietsch vergnügt, quicklebendig
und leben
unser Leben lang ständig mit unseren angenehmen (und
unangenehmen) Erinnerungen. Glücklicher zu werden „lernen, üben und trainieren“
zu wollen ist deshalb total überflüssig und nutzlos, aber kostenlos, sofort,
immer und überall, auf Dauer und Ihr Leben lang selbst machbar. Jeder kann das. ... mehr.
Mit anderen Worten: Jeder hat ein größeres Glückspotenzial in sich,
als er gemeinhin glaubt. Ein glücklicherer Mensch zu werden geht viel einfacher, als die
meisten Leute glauben. Wenn Sie wissen wollen, was die aktuelle Glückswissenschaft
wegweisend Neues über das Glück weiß, dann ist unser Buch mit seinem Know-how und praktischen Glücksprogramm genau das richtige für Sie.
Wenn Sie ein glücklicherer Mensch sind, haben Sie nicht nur Ihr
Leben lang ein schöneres Leben, sondern verschönern auch das Leben Ihrer Kinder,
Freunde, Bekannten, Kollegen und Mitmenschen. Alle werden staunen, dass
Sie ein attraktiverer und allseits beliebterer Mensch geworden sind, den Leuten
besser gefallen, sie Sie sympathischer finden und Sie mehr mögen. Jeder,
der Sie gut kennt, wird dies Ihnen bestätigen und nichts anderes (Lepper, 1998, Meta-Analyse von Schneider, 2009a, 2009b, 2010).
Manche glauben sogar,
dass Sie mehr Glück hätten, es Ihnen auch noch treu bleibe, Sie ein
besserer
Mensch seien, auf einer Art Glücks- und Wohlbefindenswelle durch das Leben
surfen und das, wovon Sie nachts träumen, bei
Tag hätten. Dabei sind Sie „nur“ ein rund um, durch und durch, innen wie
außen, glücklicherer Mensch geworden, der mit seinem selbst verdienten Lohn
oder Glück macht, was er will.
Alles, was bisher noch fehlte, ist plötzlich da: Ein enger Freund, mehr
Chancen beim andern Geschlecht und bessere berufliche, freundschaftliche,
familiäre oder Liebesbeziehungen. Eine glücklichere und dauerhaft haltbarere Partnerschaft oder Ehe kommen dann, Studie für Studie
wiederholt bewiesen und einem Naturgesetz folgend, von ganz allein.
Alles, was Sie jetzt noch brauchen, ist:
1. die Glücksstudie für Glücksstudie wiederholt als wirksam bewiesenen Maßnahmen, Denk-, Benimm- und Verhaltensweisen zu wissen und
2. Ihr neues Wissen, Know-how und praktisches Glücksprogramm in Ihrem täglichen Leben wirklich öfter anzuwenden.
Das Trachten nach Glück macht glücklicher. Man muss nur noch genauer wissen wie's geht und dann das Richtige im täglichen Leben wirklich öfter tun. Wie es konkret im Einzelnen geht, finden Sie, wenn Sie hier klicken.
