Aufruf an die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland

   Geben Sie mehr von unseren Steuergeldern für ein dauerhaft glücklicheres Leben der Deutschen aus, statt unser Geld naiv und nutzlos für Privatgespräche mit dem buddhistischen Mönch Dalai Lama und für eine Power Point-Präsentation des pessimistischen Autors Dennis Meadows vom Club of Rome  Die Grenzen des Wachstums [Erscheinungsjahr: 1972] zu verschwenden.
   Weil Sie bis jetzt noch keinen Cent für eine deutsche Glückswissenschaft ausgegeben haben, existiert keine, haben Sie nicht einmal eine amtliche Statistik über das Glück der Deutschen und wissen, abgesehen von Ihrem lächerlichen Straßenwissen, nichts Genaues über das Glück Ihrer Wähler, geschweige denn, wie Sie sie dauerhaft glücklicher machen können.
   Im krassen Gegensatz zu den glückswissenschaftlich fortschrittlichsten Ländern der Welt USA, Kanada, England, Holland, Norwegen, Australien, den Vereinten Nationen (UN) in New York, der EU und OECD in Brüssel wissen Sie nicht, wie Sie Ihre Wähler mit minimalen Kostenaufwand wirklich glücklicher machen können, damit sie mehr Lebensglück und ein dauerhaft glücklicheres Leben haben.
   Das Wissen der Glückswissenschaft ist nicht nur für Sie als Politiker von Bedeutung, weil fast all Ihre Wähler glauben, dass ein glücklicheres Leben zu haben für sie sinnvoll und ein erstrebenswertes Ziel ihres Lebens ist, es die wichtigsten Bereiche ihres alltäglichen Lebens betrifft, es sich nicht nur gut anfühlt und sie sich ständig wohler fühlen, sondern ihnen auch die Beschaffung von mehr Belohnungs- und „Glückshappen“ erleichtert und gut für eine gesündere und bessere Gesellschaft und Stärkung der Demokratie in Deutschland ist.
   Sie müssen für Ihre tägliche politische Arbeit dringend klarer wissen, wie Ihre Wähler wirklich dauerhaft glücklicher werden, mehr Lebensglück und ein glücklicheres Leben haben können.
   Im internationalen Vergleich leben gemäß der weltweit größten, zuverlässigsten und glaubwürdigsten Glücksstudie 2008 die glücklichsten Menschen in:

1. Dänemark, 4,24 Punkte 49.  Ostdeutschland, 1,78 Punkte
7.  Schweiz, 3,96 Punkte 65. Bangladesch, 1,00 Punkte
10.  Österreich, 3,68 Punkte 68. Indien, 0,85 Punkte
16. USA, 3,55 Punkte 69. Uganda, 0,69 Punkte
34. Malaysia, 2,61 Punkte 88. Russland, - 1,01 Punkte
35.  Westdeutschland, 2,60 Punkte 95. Moldawien, - 1,74 Punkte
36. Vietnam, 2,52 Punkte 96. Armenien, - 1,80 Punkte
42.  Gesamtdeutschland, 2,19 Punkte 97. Simbabwe, - 1,92 Punkte


   Die Original-Tabelle finden Sie, wenn Sie hier klicken.  
   Kurz und bündig: West- und Gesamtdeutschland liegen nicht im ersten, sondern im zweiten Drittel, und Ostdeutschland liegt in der zweiten Hälfte der Tabelle mit 97 Ländern, die repräsentativ für 88 Prozent der Weltbevölkerung sind.

   Die folgenden Welt- und Europakarten des emotionalen Wohlbefindens oder gefühlten Glücks (ohne die Zufriedenheit mit dem Leben) zeigen Ihnen auf einen Blick zwei welt- und europaweite Vergleiche:


Weltkarte des emotionalen Wohlbefindens oder gefühlten Glücks (ohne die Zufriedenheit mit dem Leben)


Europakarte des emotionalen Wohlbefindens oder gefühlten Glücks (ohne die Zufriedenheit mit dem Leben)


   Zu einem ähnlichen Ergebnis kam bereits 2007 eine Zufriedenheits- und Glücksumfrage in allen 27 EU-Ländern mit Zufriedenheits- und Glücksskalen, die von 1 bis 10 Punkte reichten. Dabei wurde allen Befragten der EU-Umfrage die folgende Original-Zufriedenheitsfrage gestellt:
„All things considered, how satisfied would you say you are with your life these days? Please tell me on a scale from 1 to 10, where 1 means very dissatisfied and 10 means very satisfied.“
   Dasselbe galt auch für die Original-Glücksfrage:
„Taking all things together on a scale of 1 to 10, how happy would you say you are? Here, 1 means very unhappy and 10 means very happy.“
   
   Die folgende Grafik zeigt die durchschnittlichen Ergebnisse in den 27 EU-Ländern:

   
   Wie Sie leicht sehen können, liegt Deutschland auf den offiziellen EU-Zufriedenheits- und Glücksskalen genau in der Mitte zwischen Zypern und Slowenien, und die Deutschen haben genau das durchschnittliche Glück in Höhe von 7,5 Punkten, statt, wie Ihre Wähler zu Recht erwarten, mehr.

   Zum gleichen Ergebnis kam auch die neueste OECD-Umfrage 2011 mit ihrem OECD-Index, der die Lebensqualität in 34 OECD-Ländern bewertet und vergleicht. Der OECD-Index ist besonders aussagekräftig, weil er neben einer allgemeinen Rangordnung 21 Kriterien aus elf Lebensbereichen getrennt bewertet. Besonders gut schneiden bei ihm Australien und Kanada ab, die bei elf Kriterien in der Spitzengruppe der oberen 20 Prozent liegen, unter anderem beim Einkommen, der Arbeitsplatzsicherheit, Gesundheit, Unterstützung durch soziale Netzwerke und der Lebenszufriedenheit. Über eine ausgewogene Work-Life-Balance und hohe Lebenszufriedenheit verfügen eher die Menschen in nordeuropäischen Ländern wie Norwegen, Schweden und Dänemark mit je acht, sowie Holland und die Schweiz mit sieben Spitzenplatzierungen.
   In allen eben genannten Ländern geben die Menschen die höchste Lebenszufriedenheit an (Siehe den rechten Teil der folgenden Grafik.) Deutschland (DEU) ist in der Lebenszufriedenheit nur OECD-Durchschnitt. Die Chinesen, Ungarn, Portugiesen, Inder, Esten, Russen, Türken, Griechen und Polen sind dagegen ziemlich unzufrieden mit ihrem Leben (Siehe den linken Teil der folgenden Grafik.):


Cantril Ladder = Die Cantril Ladder misst die Lebenszufriedenheit mit einer 11-Punkte-Skala, die von 0 bis 10 Punkte reicht.
Quelle: OECD 2011, OECD, Paris.

   Die Menschheit ist insgesamt seit 1981 glücklicher geworden, nur die Westdeutschen und Bürger dreier anderer EU-Länder sind nicht dabei, sondern leicht unglücklicher geworden. Mit Ihrer armseligen Straßenmeinung über das Glück und Wohlbefinden der Deutschen und „Weisheiten“ des Dalai Lama konnten, können und werden Sie auch in Zukunft nichts für ein glücklicheres Leben Ihrer Wähler tun können. Das können Sie so nicht, weil Sie kein Fachwissen haben. „De nihilo nihil.“, aus Nichts [wird] nichts, kann nichts werden.

Stefanie Vogelsang (CDU/CSU)   So leitet beispielsweise die CDU-Bundestagsabgeordnete Stefanie Vogelsang in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“ seit dem 17. Januar 2011 die Projektgruppe II der Enquete-Kommission, die sich mit der Frage eines ganzheitlichen Wohlstands- und Fortschrittsindikators befasst. Die Enquete-Kommission soll das allein ökonomisch und quantitativ ausgerichtete Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Messgröße für gesellschaftliche Lebensqualität weiterentwickeln. In einem Auszug aus einem Interview mit ihr in Deutscher Bundestag nimmt sie zur Arbeit der Projektgruppe II der Enquete-Kommission folgendermaßen Stellung:
(Überschrift zum Original-Interview): "Debatte nicht mit Glücksforschung überfrachten"
Frage: Zur Debatte über die Ermittlung von Lebensqualität gehört auch die Forderung Glück oder einen Happiness-Faktor zu messen und zu gewichten. Lässt sich etwas derart Subjektives aber überhaupt objektiv errechnen?
Vogelsang: Da habe ich meine Zweifel. Man sollte die Debatte in der Enquete-Kommission nicht auch noch mit so etwas wie Glücksforschung überfrachten. Unter Glück versteht jeder etwas anderes, für die einen sind Kinder wichtig, für andere bedeutet die Lektüre guter Bücher viel. Es bringt nichts, auch noch einen Glücksfaktor herausarbeiten zu wollen. Wir sollten uns auf Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität konzentrieren. ... mehr wissen.
   
Ihre laienhafte Unwissenheit in Ehren — Schließlich muss kein Mensch das Meiste und am genauesten Bescheid über das Glück der Deutschen wissen. —, aber Ihre laienhafte Unwissenheit nützt den Wählern nichts, die leider alle Kosten Ihrer Enquete-Kommission und bis dato Null-Ergebnisse mit ihren Steuergeldern tragen müssen (Siehe hierzu beispielsweise den kritischen Bericht von DER SPIEGEL, 2011, Heft 44, Seite 78: Mal wieder Weltuntergang, Gruselrunde im Bundestag: Eine Kommission bereitet sich auf Zusammenbruch von Demokratie und Kapitalismus vor. Auf Vorschlag des Enquete-Mitglieds und Bundestagsmitglieds Hermann Ott von den Grünen hat die Enquete-Kommission den führenden Experten für düstere Prognosen eingeladen: Dennis Meadows vom Club of Rome und Hauptautor von Die Grenzen des Wachstums [Erscheinungsjahr: 1972]. Nach seinen Berechnungen hätte bei zwei, maximal drei Milliarden Menschen auf der Erde längst Schluss sein müssen. Jeder weitere Erdenbewohner sei zum Tode verurteilt, so wie es schon Dennis Meadows Vorbild, der missgelaunte englische Pfarrer, Moralfilosof und Ökonom Thomas Robert Malthus, vor 200 Jahren geweissagt hatte. [Anm.: Alles von Grund auf total falsch.] Der Menschheit stehe eine Hungersnot biblischen Ausmaßes bevor. Das westliche Wirtschaftssystem werde demnächst zusammenbrechen. ,In den nächsten 20 Jahren wird sich die Welt radikaler verändern als in den vergangenen 100 Jahren.', prophezeite er den verstörten Abgeordneten und rief dazu auf, sich rechtzeitig auf die veränderte Lage einzustellen.).
Alles bodenlos falsch und Verschwendung unserer Steuergelder:
Beweis 1: Siehe die Tabelle hier oben.
Beweis 2: Siehe die Grafiken hier oben.
   Die meisten Deutschen glauben zum Beispiel zu Recht, dass sie länger als die Generation ihrer Eltern leben werden, wissen aber genau so wenig wie Sie darüber, wie sie ein dauerhaft glücklicheres, längeres Leben haben können.
   Wenn Sie die Richtlinien der international führenden Glückswissenschaftler zur Erstellung eines Nationalen Wohlbefindens-Index lesen und mit den fortschrittlichsten Ländern der Welt USA, Kanada, England, Frankreich, Norwegen, Australien, den Vereinigten Nationen (UN) in New York, EU in Brüssel und OECD in Paris Schritt halten wollen, klicken Sie bitte hier.  
   Die Tabelle zeigt, dass die glücklichsten Menschen der Welt die Dänen sind, und das IFG München weiß warum. Aber auch die Schweizer, Österreicher, Kanadier, Amerikaner, Australier, alle Nord- und Westeuropäer und die meisten Südamerikaner sind im Schnitt glücklichere Menschen als wir, haben mehr Lebensglück und ein glücklicheres Leben. Wir wissen warum und wie Sie Ihre Wähler auf Dauer glücklicher machen können.  
   Weil Sie dringend hieb- und stichfeste Daten, Fakten und Tatsachenbeweise brauchen wie Sie Ihre Wähler zielgenau, mit minimalen Kostenaufwand dauerhaft glücklicher machen können, statt unsere Steuergelder sinnlos für einen Power Point Vortrag von Herrn Dennis Meadows zu verschwenden, wenden Sie sich bitte diskret an das IFG München. Wir liefern Ihnen wissenschaftlich fundiertes, aktuelles Informationsmaterial, Arbeitsunterlagen und Entscheidungshilfen. ... mehr.

München, den 15. Jan. 2000

IFG München
Institut für Glücksforschung
Peter-Putz-Str. 12
81241 München

Tel.: (089) 88 96 91 97




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